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Hericium – für ein ausbalanciertes Magen-Darm-System und starke Nerven
22. Juli 2021
Dr. Dorothee Bös et al.
Geschichte und Pilzkunde
Was ist Hericium?
Der Hericium Pilz ist ein allgemein bekannter Vital- und Heilpilz. Darüber hinaus ist er auch ein schmackhafter Speisepilz. In unseren Breiten ist seine Verwendung in der Küche eher untypisch. In Asien hingegen kommt er durchaus regelmäßig in den Kochtopf.
Heilkundige der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sammeln bereits seit Jahrhunderten mit dem Hericium Erfahrungen, die durchweg positiv ausfallen. Eine der ältesten Erwähnungen dieses Heilpilzes stammt aus einem Medizinbuch, das im 16. Jahrhundert verfasst worden ist. Daher wissen wir, dass die Anwendungsgebiete des Hericium seit jeher verschiedenste Erkrankungen von Magen und Darm sowie diverse Nervenleiden umfassen.
Natürliches Vorkommen
Der beste Nährboden für ihn ist dabei altes – meist totes – Hartholz. Im Allgemeinen bevorzugt er in unseren Breiten Buchen, Eichen und Ulmen, obwohl er durchaus auch auf dem Holz von Nuss- oder Obstbäumen gedeihen kann. Wenn er sich doch einmal auf lebenden Bäumen niederlässt, verletzen seine Sporen den Baum. In der entstehenden Wunde findet er dann seine bevorzugten Wachstumsbedingungen.
Aufgrund der lange Zeit üblichen strikten Durchforstung der deutschen Wälder, ist der Hericium bei uns nur sehr selten anzutreffen. Wenn Sie sich auf die Suche nach diesem außergewöhnlichen Speise- und Vitalpilz machen möchten, haben Sie die größten Chancen auf Erfolg in Wäldern mit feuchtem Boden. Aufgrund des sehr eigentümlichen Aussehens des Pilzes ist die Verwechslungsgefahr beim Sammeln relativ gering. Wenn ihm andere Pilze ähnlich sehen, dann sind dies ausschließlich Stachelbärte. Namenskunde
Aussehen
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Igelstachelbart in der Küche
wird in den Küchen Ostasiens gerne mit dem frischen Pilz gekocht. Dabei eignet er sich sowohl zum Braten als auch zum Kochen hervorragend. Bei der Zubereitung ist zu beachten, dass ausschließlich frische Pilze mit weißem Fleisch auf den Teller kommen. Ältere Pilze, die rötliche Verfärbungen aufweisen, sind für den Verzehr nicht geeignet.
Der Geschmack des Hericiums erinnert an Geflügel und Meeresfrüchte. Hierzu gesellt sich ein Aroma von Zitrone und Kokosnuss. Die Konsistenz ist dabei dem von Kalbfleisch ähnlich. In Asien benutzen Köche neben dem ganzen Pilz auch gerne seinen getrockneten und gemahlenen Fruchtkörper als Gewürz. Jetzt ganz einfach kostenlose Infobroschüren anfordern!
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ERFAHRUNGSBERICHTE
„Wer ständig Sodbrennen hat, der weiß wie ich gelitten habe. Zudem hat das permanente Einnehmen von Säureblockern meiner Leber geschadet. Schon nach kurzer Einnahmezeit der Hericium-Pilzkapseln ging es mir viel besser. Ich habe seitdem weder Magenschmerzen noch Probleme mit der Speiseröhre.“
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Inhaltsstoffe
Mikro- und Makronährstoffe
- Kohlenhydrate: 30 %
- Protein: 20 %
- Fett: 5 %
- Ballaststoffe: 35 %
- Mineralien: 10 %
- Eisen
- Kalium
- Natrium
- Phosphor
- Zink
- Selen
- Magnesium
- Kalzium
- Kupfer
- organisches Germanium
Physiologisch wirksame Inhaltsstoffe
Hericium: Anwendungsgebiete und Wirkungen
Wie wirkt Hericium auf den Magen Darm-Trakt?
Der Igelstachelbart Pilz hat in vielfacher Hinsicht eine unterstützende Wirkung auf Magen und Darm.
Zahlreiche Heilkundige der Traditionellen Chinesischen Medizin haben bei der Gabe von Hericium Erfahrungen gemacht, die auf eine Steigerung der Gesundheit von Magen- und Darmschleimhäuten schließen lassen. So fördert der Heilpilz deren Aufbau wie auch Regeneration. Zugleich entfaltet der Hericium speziell im Magen-Darm-Trakt eine entzündungshemmende Wirkung. Darüber hinaus fördert er die Vielfalt der „guten“ Darmbakterien. Er ist somit ein Bewahrer der Darmflora.
Gesunde Schleimhäute gegen Allergien
Stabilisierung des Verdauungssystems
- Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut)
- Magengeschwüre
- chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Reflux (Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre)
- Sodbrennen
- Übersäuerung
Der Hericium als Wohltäter der Darmflora
Im Gegensatz zum klassischen Antibiotikum kann er aber zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien unterscheiden. Dabei lässt er die guten Bakterien der Darmflora nicht nur in Frieden, sondern fördert sogar noch deren Wachstum. Er sorgt vor allem für die Vermehrung der Bakterien, die kurzkettige Fettsäuren produzieren. Die gesunde Darmflora spiegelt sich letztendlich auch in guten Blutwerten wider. So kann eine regelmäßige Einnahme von Hericium zu einer Verbesserung der Harnsäure-, Kreatinin- und LDL-Werte führen.
Darüber hinaus empfiehlt sich die Anwendung auch begleitend zu einer Antibiotika-Therapie. Hier kann der Hericium die Nebenwirkungen lindern, während er die beabsichtigte Wirkung unterstützt. Neben Antibiotika ist der Hefepilz Candida albicans eine der größten Bedrohungen unserer Darmflora. Doch auch hier erweist sich der Hericium Pilz als Schützer und Bewahrer, indem er das Wachstum des Hefepilzes effizient eindämmt. Igelstachelbart gegen Krebs
- Er stimuliert das Immunsystem und unterstützt es im Kampf gegen die Krebszellen. Grund hierfür ist unter anderem, dass er die Darmschleimhaut gesund hält. Diese stellt verschiedene Abwehrzellen her, die später im ganzen Körper und so natürlich auch im Bereich der Verdauungsorgane tätig werden. Darüber hinaus steigert der Hericium ganz gezielt die Aktivität von T- und B-Lymphozyten, Makrophagen und weiteren Immunzellen. Ein stabiles wie auch aktives Immunsystem hat in jedem Fall die besten Chancen, Krebszellen erfolgreich zu bekämpfen.
- Die Inhaltsstoffe Ergosterin und Lektin sind außerdem in der Lage, das Tumorwachstum unmittelbar zu hemmen. Neben dem Tumor selbst werden auch mögliche Metastasen durch den Hericium in ihrem Wachstum ausgebremst.
- Magenkrebs
- Dickdarmkrebs
- Speiseröhrenkrebs
- Sarkoma 180
Was bewirkt Hericium bei Stress und Nervenleiden?
vor allem auch im Bereich des zentralen Nervensystems. So kann er verschiedene Nervenleiden lindern, selbst wenn deren Ursachen, wie beispielsweise bei Alzheimer, noch weitestgehend unklar sind. Darüber hinaus entfaltet der Hericium eine Wirkung, die als beruhigend und ausgleichend beschrieben werden kann. Aus diesem Grund steigert er in vielerlei Hinsicht das körperliche wie auch das psychische Wohlbefinden gleichermaßen. Hilfe bei Reizmagen und Reizdarm
Hericium für eine bessere Stimmung
Unterstützung des Nervenwachstums
Linderung von Demenz, Parkinson und anderen Neuropathien
Die eben beschriebenen Mechanismen machen den
Hericium zu einem besonders wertvollen Heilpilz bei folgenden Erkrankungen und Problemen:
- Demenz (u. a. Morbus Alzheimer)
- Morbus Parkinson
- Traumata
- Schlaganfall
- Neuropathien
Bei Traumata, Schlaganfällen und Neuropathien erscheint es naheliegend, dass eine gute Versorgung der Nervenzellen und eine rasche Regeneration einen Vorteil im Krankheitsverlauf darstellen. Bei Parkinson ist der Zusammenhang ebenfalls recht deutlich: So steht hinter den typischen Symptomen wie dem Zittern der allmähliche Verlust von Nervenzellen in bestimmten Regionen des Gehirns. In der Folge kommt es zu einem Dopaminmangel, der wiederum Störungen am Bewegungsapparat hervorruft. Wenn nun der Hericium eine Wirkung hat, der den Verlust der Nervenzellen wenigstens verlangsamt, bedeutet dies einen klaren Vorteil für die Betroffenen.
Wie genau der lindernde Einfluss bei Demenz und im Speziellen bei Alzheimer aussieht, ist noch weitestgehend unklar. Das liegt allerdings auch daran, dass die Forscher bis heute nicht sicher sind, wodurch der schleichende geistige Abbau überhaupt verursacht wird. Bei Alzheimer vermuten sie eine Mischung aus Plaques, die sich im Gehirn ablagern, einhergehend mit dem Absterben von Nervenzellen. Da die Schulmedizin hier noch im Dunkeln tappt, ist es umso wertvoller, dass Betroffene mit dem Hericium positive Erfahrungen machen.
Eine Studie aus Japan untersuchte zum Beispiel die kognitiven Fähigkeiten von Personen zwischen 50 und 80 Jahren, die an einer leichten Demenz litten. Dabei verglichen sie die Gedächtnisleistungen einer Gruppe, die täglich 750 mg Hericium-Pulver zu sich nahm, mit denen einer Placebo-Gruppe. Die Hericium-Gruppe schnitt dabei signifikant besser ab als die Placebo-Gruppe. Es zeigte sich außerdem, dass der Effekt mit der Dauer der Einnahme größer wurde. Vier Wochen nach dem Absetzen des Hericium-Pulvers zeigten beide Gruppen wieder ähnliche kognitive Leistungen. Andere Studien geben auch Hinweise auf eine Verbesserung von Konzentration und räumlicher Orientierung unter der Einnahme von Hericium.
Multiple Sklerose
Stütze für den Stoffwechsel
Hericium bei Diabetes
Immer mehr neue Studien bestätigen diese Erfahrung. So zeigte eine Studie an Ratten, die unter Diabetes litten, dass der Heilpilz positiven Einfluss auf die entscheidenden Blutwerte und Neuropathien nehmen kann. Im Gegensatz zur Kontrollgruppe wies die Hericium-Gruppe einen geringeren Blutzuckerspiegel, niedrigere Serum-Triglyzeride sowie ein niedrigeres Gesamtcholesterin auf. Unter anderem können Inhaltsstoffe des Hericium die Alpha-Glucosidase hemmen, ein Enzym welches Stärke in Zucker umwandelt. Wann kann ich Hericium noch einnehmen?
- ADHS-Symptome
- Beschwerden in den Wechseljahren
- Wundheilung
Hericium kaufen und richtig einnehmen
Wo kann ich Hericium kaufen?
Da es in unseren Breiten so gut wie keinen Igelstachelbart Pilz aus Wildsammlungen gibt, beschränken sich die Optionen beim Kauf auf Züchtungen. Hier ist es in jedem Fall wichtig, auf einen erfahrenen Züchter zu setzen, der seine Anbaumethoden transparent macht. Aufgrund der verschiedenen Gesetze und Vorgaben in unterschiedlichen Ländern sind Sie bei deutschen Pilzzüchtern auf der sicheren Seite.
Aus den Zuchtmethoden muss klar hervorgehen, dass Bio-Standards eingehalten werden. Pilze ziehen Gift- und Schadstoffe an wie ein Schwamm. Darum landen alle Chemikalien und Pestizide aus dem Anbau letzten Endes in Ihrem Körper. Der Hericium gedeiht außerdem am besten bei rund 23° Celsius und 90 % Luftfeuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen ist die Gefahr von Schimmel relativ hoch. Darum muss er unbedingt in einer sterilen Umgebung heranwachsen. Als Nährmedium kommen verschiedene zellulosehaltige Materialien infrage. So wächst der Hericium beispielsweise gut auf Holzmehl, Weizenkleie und verschiedenen Restprodukten aus der Landwirtschaft, wie Stroh oder Holzspänen. Das genaue Medium ist für die Qualität jedoch nicht ausschlaggebend, solange die anderen genannten Bedingungen eingehalten werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie sich für ein Hericium-Produkt von einem deutschen Hersteller entscheiden sollten, der sich glaubhaft an die Richtlinien der Bio-Landwirtschaft hält. Auf der sicheren Seite sind Sie außerdem, wenn sie sich nicht auf die Angaben beliebiger Internetshops und Händler verlassen, sondern möglichst direkt beim Produzenten einkaufen.
Wie kann ich Hericium einnehmen?
das gewählte Präparat jeweils mit etwas Abstand vor den Mahlzeiten einzunehmen. Außerdem empfehlen wir die Kapselform. In Kapseln hält sich das Pulver länger als offen. Zudem stecken im Pulver der ganze Pilz mit all seinen Inhaltsstoffen und nicht nur einzelne Auszüge. Achten Sie darauf, dass das Pulver bei schonenden Trocknungstemperaturen von maximal 40° Celsius hergestellt wurde. Höhere Temperaturen könnten wichtige Inhaltsstoffe zerstören.
Zur Dosierung lässt sich pauschal keine Aussage machen. Diese hängt neben dem genauen Präparat auch immer von Ihrer körperlichen Konstitution und dem spezifischen Problem ab. Konsultieren Sie gerne unsere Experten, um die für Sie ideale Dosierung herauszufinden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
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Erfahren Sie hier in diesem Video mehr über den Vitalpilz Hericium erinaceus und seine positiven Eigenschaften auf Ihre Gesundheit
Wie lange soll ich Hericium einnehmen?
Wie schnell wirkt Hericium?
Bei Pilzpulver gibt es viele Anbieter
Sie finden vertrauenswürdige Anbieter mit kontrolliert biologischem Anbau in Deutschland, aber leider auch weniger zu empfehlende Importeure von Billigware. Lesen Sie, was beim Kauf wichtig ist.
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Wissenschaftliche Studien / Quellen
- Takashi Mizuno et al.: „Antitumor-active Polysaccharides Isolated from the Fruiting Body of Hericium erinaceum, an Edible and Medicinal Mushroom Called yamabushitake or houtou.“; Biosci. Biotech. Biochem., 56 (2), 347-348, 1992
- Hiromichi Kenmoku et al.: „Erinacine Q, a New Erinacine from Hericium erinaceum, and its Biosynthetic Route to Erinacine C in the Basidiomycete; Biosci.“; Biotech. Biochem., 66(3), 571-575, 2002
- Eun Woo Lee et al.: „Two Novel Diterpenoids, Erinacines H and I from the Mycelia of Hericium erinaceum; Biosci.“; Biotech. Biochem.; 64(11), 2402-2405, 2000
- Stamets, P.: „MycoMedicinals: An Informational Treatise on Mushrooms“; Myco Media, 2002
- Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008
- Kawagishia, H. et al.: „Anti-Dementia Effects of a low polarity fraction extracted from Hericium Erinaceum.“; Japan
- • Wong K. et al.: „Functional Recovery Enhancement Following Injury to Rodent Peroneal Nerve by Lion´s Mane Mushroom Hericium erinaceus .“; University of Malaya, Malaysia “Medicinal Mushrooms”, Botanica Press, 1995
