Welches Pilzpulver ist das richtige für Sie?

Warum Sie bei der Wahl Ihres Anbieters genau hinsehen sollten

Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass es sehr große Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Anbauern und Lieferanten gibt. Aufgrund dieser Erkenntnisse empfehlen wir Ihnen ausschließlich Vitalpilze, die in Deutschland angebaut und schonend verarbeitet wurden sowie nach der EG Bio-Verordnung zertifiziert sind.

 

Bei der Auswahl Ihrer Vitalpilze ist zudem Pilzpulver vom ganzen Pilz eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale. Mit der Bezeichnung Pilzpulver vom ganzen Pilz und „Bio-Vitalpilze aus deutschem Anbau“ können Sie wirklich sicher sein, dass in Ihren Kapseln alle wichtigen Wirkstoffe enthalten sind. Achten Sie beim Reishi-Pilzpulver zusätzlich darauf, dass die besonders wertvollen Sporen beigegeben wurden.

Pilzpulver – auf seriöse Quellen achten

Wir empfehlen Pilzpulver vom ganzen Pilz, denn nur bei diesem bleiben alle Wirkstoffe in ihrer natürlichen Zusammensetzung erhalten. Darüber hinaus achten vertrauenswürdige Anbieter auch auf eine schonende Verarbeitung. Hierzu zählt die Trocknung der reif geernteten Pilze bei niedrigen Temperaturen und ein schonendes Vermahlen.

Sichere Verpackung in Kapseln

Weiterhin möchten wir von Pilzpulver in Tablettenform abraten, da hier zur Herstellung Füll- und Klebstoffe verwendet werden. Wir empfehlen aus mehreren Gründen, die Vitalpilze nur in Kapselform zu verwenden: Lose verpacktes Pilzpulver zieht sehr schnell Feuchtigkeit. Dies beeinträchtigt die Qualität des Pulvers erheblich, da es sehr schnell – und oft nicht sichtbar – schimmeln kann.

Hinzu kommt, dass viele der wertvollen Inhaltsstoffe durch den Kontakt mit Sauerstoff unbrauchbar oder sogar schädlich werden können. Besonders die gesunden Fettsäuren und die Vitamine sind sehr sauerstoffempfindlich. Kapseln schützen das Pilzpulver vor Veränderungen.

 

Wirkung und Inhaltsstoffe von Pilzpulver vom ganzen Pilz

Beim therapeutischen Einsatz von Vitalpilzen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nur Erzeugnisse bester Qualität verwendet werden. Denn Pilzpulver vom ganzen Pilz ist aufgrund seines hohen Enzymgehaltes in der Lage, Giftstoffe im Körper aufzuspalten und ausscheidungsfähig zu machen. Aus diesem Grund sollten die Pilze aus Bio-zertifiziertem Anbau in Deutschland stammen. So ist gewährleistet, dass in den einzusetzenden Pilzen keinerlei Gift- oder Schadstoffbelastungen vorliegen. Diese unbelasteten Pilze wirken dann wie ein Katalysator und entziehen dem Körper die Giftstoffe. Bei der Entgiftung sind besonders die Enzyme, die im Pilzpulver vom ganzen Pilz reichlich enthalten sind, von entscheidender Bedeutung.

Triterpene

Die Triterpene gehören zu den wirkungsvollsten Inhaltsstoffen der Vitalpilze. Man findet sie überwiegend im Fruchtkörper und zwar hauptsächlich in den Lamellen und den Sporen des ausgereiften Pilzhutes.(1) Triterpene können antientzündlich, antiallergisch, cholesterin- und blutdrucksenkend sowie antitumoral wirken.(2)

 

Polysaccharide, Glykoproteine

Die Polysaccharide (ß-Glykane) gehören zur Familie der langkettigen Kohlenhydrate. Der Fruchtkörper enthält eine höhere Gesamtmenge sowie eine höhere Anzahl verschiedener Polysaccharide als das Myzel alleine.(3) In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass eine Mischung aus verschiedenen Polysacchariden das Immunsystem stärker beeinflusst.(3, 4, 5, 6) Je höher das molekulare Gewicht und je verzweigter die Struktur, desto größer ist ihre antitumorale Wirkung.(3)

Glykoproteine sind hochmolekulare und komplexe Moleküle aus Betaglukanen (Polysaccharide) und Proteinen. Die Wirkung einiger Glykoproteine übertrifft zuweilen die der Betaglukane. Den Glykoproteinen konnten unter anderem antientzündliche und antikanzerogene Eigenschaften nachgewiesen werden.(2, 3) Bei Extraktionsverfahren wird die Proteinstruktur der Glykoproteine beeinträchtigt, was deren Wirkung abschwächen kann.

Enzyme

Enzyme stecken in allen unseren Zellen und Geweben. Als Biokatalysatoren regulieren bzw. beschleunigen sie alle Stoffwechselvorgänge. Dadurch gewährleisten sie eine geregelte Verdauung, einen optimalen Blutfluss, eine intakte Abwehr, die Vervielfältigung unseres Erbgutes und eine optimale Hormonwirkung. Pilze sind generell sehr enzymreich. Enzyme sind jedoch extrem hitzelabil und können schon ab einer Temperatur von 40 °C inaktiviert werden. Bei Pulver aus dem ganzen Pilz, das schonend getrocknet wurde, bleiben sie jedoch intakt.

Vitalpilze enthalten unter anderem antioxidative Enzyme wie Superoxiddismutase (SOD) und Laccase sowie Enzyme, welche:

•        die Blutfließfähigkeit verbessern

•        die Verdauung unterstützen

•        bei der Unterdrückung der Zellproliferation mitwirken (Glukose-2-Oxidase)

•        an der Entgiftung des Organismus beteiligt sind (Peroxidasen, Cytochrom P450)(2, 7, 8)

 

Entgiftung

Unser Organismus ist ständig mit verschiedenen Toxinen konfrontiert. Entweder kommen sie von außen oder er produziert sie selbst im Stoffwechsel. Der Körper möchte diese Giftstoffe unschädlich machen und in eine ausscheidungsfähige Form transformieren. Auch muss er gewährleisten, dass sie über die Ausscheidungsorgane ausgeleitet werden können. Pilze enthalten Enzyme, die für die verschiedenen Phasen der Entgiftung nötig sind. Dadurch können sie den Entgiftungsprozess maßgeblich ankurbeln. Hierbei besteht immer das Risiko einer hohen oxidativen Stressbelastung. Pilze können mithilfe ihrer antioxidativen Enzyme dieses Risiko reduzieren.(2, 7, 8)

 

Vitamine und Mineralstoffe

Pilzpulver vom ganzen Pilz ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. In einem ausgewogenen Verhältnis finden sich darin Kalium und Phosphor sowie Kalzium und Magnesium. Ebenso enthalten sind Spurenelemente wie Kupfer und Eisen und vor allem auch Selen.(1, 2) Pilze enthalten auch verschiedene Vitamine. Darunter zum Beispiel B-Vitamine sowie die Vitamine D und E. Einige Pilze enthalten auch die Vitamine A und C; allerdings nur in geringen Mengen.

 

Chitin

Ein weiterer interessanter Inhaltsstoff des Pilzpulvers vom ganzen Pilz ist das Chitin, ein ubiquitäres Polysaccharid, das in Pilzen, Insekten und Parasiten vorkommt. Um Chitin abzubauen, hat auch der menschliche Organismus das Enzym Chitinase entwickelt. Im Magen verhilft dieses Enzym zu einer guten Verdauung der Pilze. Dadurch können die enthaltenen wertvollen Inhaltsstoffe gut resorbiert werden. Außerdem findet sich die Chitinase in aktivierten Makrophagen. Diese reagieren auf Chitin wie auf einen Erreger. Daher übt Chitin auf unser Immunsystem eine anregende sowie trainierende Wirkung aus.(9)

Gleichzeitig reduziert Chitin die Fettresorption im Darm. Das bedeutet, dass auch weniger Cholesterin über den Darm aufgenommen wird, wodurch Chitin überdies zur Cholesterinsenkung beiträgt. Durch den Abbau von Chitin wird von den Pilzen außerdem Glucosamin zur Verfügung gestellt. Glucosamin ist der Grundbaustoff für die Knorpel und wird im Körper zur Reparatur und zum Wiederaufbau geschädigter Knorpel benötigt. Damit wirkt Glucosamin sich positiv auf die Gelenkgesundheit aus. Als Ballaststoff entfaltet Chitin außerdem im Darm eine präbiotische Wirkung und trägt dadurch zu einem gesunden Mikrobiom bei. Chitin hat eine sehr große Oberfläche und ist somit in der Lage, Toxine und sogar Radioaktivität aufzunehmen und auszuscheiden.(10)

 

Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

Bei Fragen nutzen Sie gerne unsere kostenfreie telefonische Beratung unter: +49 40 334686-300

 

Wissenschaftliche Studien/Quellen:

• (1) Prof. Dr. Jan I. Lelley: „Die Heilkraft der Pilze“; B O S S Druck und Medien GmbH, Goch; 2008

• (2) Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: „Moderne Mykotherapie“; Hinckel-Druck, 2008

(3) Smith, Rowan and Sullivan: “Medicinal Mushrooms: Their therapeutic properties and current medical usage with special emphasis on cancer treatments”; University of Strathclyde, 2002

(4) Ghoneum et al.: „Immunomodulatory and anti-cancer effects of active hemicellulose“; International Journal of Immunotherapy 1995

(5) Wedam and Haynes: „Breast Cancer“; Journal of Neuropathic Medicine, 1997

(6) Sawei et al.: „Extraction of conformationally stable (1-6)-branched (1-3)-ß-glucans from premixed edible mushroom powder by cold-alkaline solution“; International Journal of Medical Mushrooms, 2002

(7) Reverberi M. et al.: ”Antioxidant enzymes stimulation in Aspergillus parasiticus by Lentinula edodes inhibits aflatoxin production”; Dipartimento die Biologia Vegetale, Rome, Italy, 2005

(8) Cornelius C. et al.: ”Comperative Enzyme Analysis of Polyporus umbellatus, Agaricus blazei, Pleurotus osteratus and Hericium erinaceus”; Clinical Journal of Mycology, 2009

(9) Carla A. Da Silva et al.: „TRL-2 and Il-17A in Chitin-induced Macrophage activition and acute inflammation”; Journal of Immunology, 2008

(10) Gorovoj L. F.: „Useful properties of chitin of medicinal mushrooms“; 6th International Medicinal Mushroom Conference, Zagreb/Kroatien, September 2011