Coprinus comatus – Der Vitalpilz bei Diabetes

Bei dem in Deutschland heimischen Speisepilz Coprinus comatus handelt es sich um ein wirksames Naturmittel gegen Diabetes. Seine Verwendung bei zu hohem wie auch stark schwankendem Blutzuckerspiegel ist Teil des traditionellen Heilwissens Mitteleuropas.

Erfahren Sie hier, wie der Coprinus Ihrem Stoffwechsel auf die Sprünge helfen und sogar Verdauungsbeschwerden lindern kann.

Coprinus comatus: traditioneller Vitalpilz Mitteleuropas

Der Heilpilz Coprinus comatus hat seine ursprüngliche Heimat in Mitteleuropa. Hier fühlt er sich wohl und ist vielerorts zu finden. Doch auch in anderen Gegenden der nördlichen Halbkugel ist er bisweilen anzutreffen. Am besten gedeiht der Coprinus auf fruchtbaren Wiesen mit niedrigem Gras und in Wäldern. Er ist einer der wenigen Pilze, auf die man relativ häufig sogar in Vorgärten, Parks und anderen gepflegten Grünflächen stößt.

Als außergewöhnlicher Speisepilz fiel er den Menschen in Mitteleuropa bereits vor Hunderten von Jahren auf. So hat er eine lange Tradition als schmackhafter Speisepilz wie auch als hilfreicher Vitalpilz. Insbesondere seine positive Wirkung auf die Verdauung und gegen Stoffwechselerkrankungen wird in der Alternativmedizin hoch geschätzt. Leider ist der Coprinus überhaupt nicht lagerfähig. Nach dem Sammeln muss der Vitalpilz sofort verarbeitet werden. Andernfalls zerfließt er zu einer schwarzen, tintenähnlichen Flüssigkeit. Dieser Eigenschaft verdankt er seinen deutschen Zweitnamen „Schopftintling“.

Wie unterstütze ich meine Gesundheit mit dem Coprinus?

Wenn Sie sich die vielen gesundheitlichen Vorteile, die der Schopftintling mit sich bringt, zunutze machen möchten, achten Sie bitte genauestens auf Ihr Sammelgebiet. Gerade bei stadtnahen Standorten ist der Coprinus häufig mit Umweltgiften belastet. Für einen deutlichen Effekt auf Ihr Wohlbefinden reichen gelegentliche Pilzmahlzeiten allerdings ohnehin nicht aus. Wenn Sie beispielsweise Ihren Blutzucker dauerhaft in den Griff bekommen möchten, müssen Sie täglich Kapseln mit Pulver vom getrockneten Vitalpilz zu sich nehmen. Da sich der Coprinus gut züchten lässt, finden Sie hierfür diverse Anbieter. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass echte Qualitätspilze nur unter Bio-Richtlinien gedeihen können.

Warum ist der Coprinus so gesund?

Spezielle medizinisch wirksame Inhaltsstoffe

Als eine der wichtigsten bioaktiven Substanzen im Schopftintling haben Forscher das Comatin ausgemacht. Es ist vor allem für die antidiabetischen Eigenschaften des Coprinus verantwortlich. So kann es den Blutzuckerspiegel senken und auch die schädliche Glykosilierung von Eiweißen verhindern, die für die diabetischen Spätschäden verantwortlich ist.

Die Alternativmedizin macht sich aber nicht nur die Wirkung des Comatins auf unseren Stoffwechsel zunutze. Auch folgende Inhaltsstoffe des Heilpilzes spielen in der Mykotherapie eine wichtige Rolle:
– Lektine
– Flavonoide
– Tocopherol
– L-Ergothionein
– Polysaccharide, insbesondere das Fucogalactan
– Beta-Glukane und Chitin

Gerade Polysaccharide wie Chitin und Beta-Glukane beweisen in neuen Studien immer wieder ihren positiven Einfluss auf das menschliche Immunsystem, den Stoffwechsel wie auch die Verdauung. Sie kommen in allen Pilzen in unterschiedlichen Mengen und chemischen Strukturen vor.

Mikro- und Makronährstoffe

Wie andere Pilze auch, kennzeichnet den Coprinus eine gesunde Vielfalt an Nährstoffen. So finden sich in seiner Trockenmasse über 50 % Kohlenhydrate und Ballaststoffe, zu denen auch die Polysaccharide gehören. Weiterhin besteht der Vitalpilz aus maximal 25 % Protein und weniger als 5 % Fett. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora und können so Verstopfung wie auch Durchfall vorbeugen. Zudem spielt die Darmflora im Zusammenhang mit der Gewichtsregulation, Entzündungsprozessen und dem Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Aus dem hohen Proteingehalt leitet sich vor allem ein hoher Nährwert ab. Es sind über 20 verschiedene Aminosäuren enthalten. Das Eiweiß aus dem Vitalpilz ist zudem für unseren Körper gut verwertbar. Selbst das Fett aus dem Schopftintling trägt seinen Teil zu unserem Wohlbefinden bei: Rund zwei Drittel machen die ungesättigten Fettsäuren aus. Sie sind unter anderem essenziell für unsere Nerven und Gefäße.

Weiter weist der Coprinus unter anderem folgende sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente auf:
– Polyphenole
– Laccase
– Phosphor
– Kalium
– Magnesium
– Sodium
– Kalzium
Sie alle spielen eine wichtige Rolle für unseren Organismus. Während Kalium wesentlich für die Funktion unserer Zellen ist und Magnesium für die Arbeit von Nerven und Herz, wirken Polyphenole antioxidativ, entzündungshemmend und regulierend auf den Blutdruck. An Mikroelementen ist der Schopftintling insbesondere reich an Eisen, Zink und Mangan. Eisen braucht unser Körper für die roten Blutkörperchen. Zink hilft unseren Abwehrkräften auf die Sprünge und Mangan wird für die Bereitstellung von Energie sowie den Aufbau von Bindegewebe und Knochen benötigt.

Das breite Wirkspektrum des Coprinus auf unsere Gesundheit

In der Alternativmedizin ist der Coprinus aus verschiedenen Gründen das Mittel der Wahl bei Diabetes. Hier hat er sich vielfach bewährt und bereits vielen Menschen bei der Überwindung der Krankheit helfen können. Doch verfügt der Schopftintling noch über zahlreiche weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften, die nicht nur Diabetikern, sondern auch Personen mit anderen Erkrankungen zugutekommen können. In der Literatur und einschlägigen Studien erwähnen Wissenschaftler unter anderem folgende Effekte des Coprinus:
– antioxidativ
– antitumoral
– antientzündlich
– antimikrobiell
– pankreasschützend
– leberschützend
Wir stellen hier die zentralen Wirkungsbereiche des Vitalpilzes für Sie dar. Dabei gehen wir auf die Erfahrungswerte der Alternativmedizin aus mehreren Hundert Jahren sowie auf aktuelle Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Medizin ein.

Das Naturheilmittel gegen Diabetes

Auch wenn Diabetes Typ 2 eine sogenannte „Volkskrankheit“ ist, die immer mehr Menschen betrifft, ist sie Heilkundigen schon seit langer Zeit bekannt. Entsprechende Symptome wurden bereits in der Antike beschrieben und die Erkrankung vor knapp 2000 Jahren als solche erkannt. In Europa entdeckten Heiler schließlich den Vitalpilz Coprinus, mit dem sie die Leiden ihrer Diabetes-Patienten zu lindern vermochten. Bis heute gilt er als der wichtigste Heilpilz bei Diabetes mellitus. In der ehemaligen DDR wurde er beispielsweise regelmäßig gegen Diabetes eingesetzt.

Während ein jugendlicher Diabetes vom Typ 1 oft genetisch veranlagt und ähnlich dem späten Diabetes 1 (LADA) autoimmun bedingt ist, entsteht der Typ 2 vorrangig durch den übermäßigen Konsum von fettreicher Kost,  tierischen Produkten und verarbeiteten Lebensmitteln. Fettsäuren und Cholesterin lagern sich in die Muskelzellen ein, reduzieren die Energieproduktion und führen zu einer Insulinresistenz. Zudem beschädigen sie die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse. In ihnen wird das für die Verwertung von Zucker unverzichtbare Insulin gebildet. Je mehr die Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft gezogen wird, je schlechter die Inselzellen arbeiten, umso schwieriger wird es für den Organismus, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Während Insulin in immer geringeren Mengen produziert wird, wird jedoch immer mehr Insulin benötigt, um dieselbe Menge an Zucker in die Zellen zu bringen. Ein Teufelskreis nimmt seinen Lauf.

Diabetikern wird oft geraten beim Essen auf sogenannte Broteinheiten zu achten, besonders natürlich wenn Insulin gespritzt werden muss. Viel wichtiger als der Kohlenhydratanteil oder Broteinheiten ist allerdings die Qualität und Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Eine Mahlzeit, die sehr pflanzlich und reich an Ballast- und Vitalstoffen ist, lässt den Zucker trotz der Kohlenhydrate kaum ansteigen. Daher ist es wichtig auf die Art der Nahrungsmittel zu achten. So sind Mahlzeiten mit Hülsenfrüchten – besonders Bohnen – oder auch Pilzen und viel Rohkost besonders wirksam gegen Diabetes. Diabetiker sollten auch stets auf Verdauungsstörungen achten, da jeder zweite Diabetiker irgendwann an einer Pankreasinsuffizienz leidet. Neben einer Bauchspeicheldrüseninsuffizienz kann Diabetes aber auch Schäden an sämtlichen Organen und Geweben anrichten alleine schon durch die stets entstehenden Durchblutungsstörungen. So z.B. an Nieren und Augen, dem kardiovaskulären System, Demenz und Polyneuropathien auslösen, das Immunsystem schwächen und das Krebsrisiko massiv erhöhen. Die Gründe einen Diabetes zu bekämpfen, im besten Fall ganz zu heilen, sind also zahlreich. Genau hier leistet unser Vitalpilz, der Schopftintling hervorragende Dienste.

Blutzucker senken und stabilisieren

Ein zentrales Ziel in der Behandlung von Diabetes ist es, den Blutzucker zu senken und starke Schwankungen zu verhindern. Genau das vermag der Coprinus zu leisten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten verursacht er aber keinerlei Nebenwirkungen. Sie können ihn nicht überdosieren und schaden Ihrem Körper auch bei einer langen Einnahmedauer nicht. Dabei fanden Forscher heraus, dass der Glukosespiegel bereits innerhalb von kurzer Zeit nach der Einnahme des Schopftintlings sinken kann. Nach 2 Wochen regelmäßiger Einnahme beobachteten sie sogar einen sehr deutlichen Rückgang des Glukosespiegels und nach ca. 6 Wochen ist oft ein reduzierter Langzeitwert feststellbar.

Forscher schreiben dabei dem im Vitalpilz enthaltenen Comatin eine zentrale Rolle bei der Regulation des Zuckerstoffwechsels zu. So vermag er den Blutzucker bei Diabetikern effektiv zu stabilisieren. In der Folge sinkt auch die Wahrscheinlichkeit für Heißhungerattacken und das Sättigungsgefühl dauert länger an. Daher ist der Coprinus auch perfekt zum Abnehmen geeignet. Für Personen, die an Diabetes leiden, stehen natürlich die Verbesserung der Lebensqualität und das geringere Risiko für Folgeschäden im Vordergrund.

Verbesserungen im Glukosestoffwechsel

Einen der Gründe für den stabilen Blutzucker sehen Mediziner darin, dass die Insulinresistenz reduziert wird und darum wieder mehr Zucker verbrannt werden kann. Gleichzeitig regeneriert sich die Bauchspeicheldrüse unter der Einnahme von Coprinus allmählich. Die Inselzellen produzieren wieder mehr Insulin.

Wenn zu viel Zucker frei im Blut zirkuliert, steigt das Risiko der Verzuckerung von Eiweißen. Experten nennen das „Glykosilierung“. Diese kandierten Eiweißstrukturen stellen eine große Gefahr für Arterien und Kapillaren dar. Sie können sie verletzen und so zu den berüchtigten Durchblutungsstörungen bei Diabetes führen. Ärzte messen oft die Verzuckerung des Hämoglobins (Glykohämoglobin), also des roten Blutfarbstoffes, als Indikator für den Blutzuckerspiegel der vergangenen zwei bis drei Monate. Er gibt zugleich Hinweise auf mögliche Komplikationen infolge der Diabeteserkrankung. Genau dieser Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c-Wert) geht unter der Einnahme von Coprinus comatus ebenfalls nach unten. Das Risiko von Langzeitfolgen und einer zunehmenden Verschlechterung des Gesundheitszustandes nimmt also dank des Vitalpilzes deutlich ab.

Diabetes und Gewicht kontrollieren

Wie wir bereits angesprochen haben, entsteht der Diabetes vom Typ 2 vorrangig durch die Zufuhr von zu viel Fett und verarbeiteten Lebensmitteln. Darum steht eine Gewichtsabnahme im Vordergrund jeder Diabetesbehandlung.  Hierbei muss insbesondere das Bauchfett in Angriff genommen werden. Sind die Körperzellen und die Leber aber erst einmal verfettet, ist Abnehmen nahezu unmöglich. Eine Fettleber blockiert den gesamten Stoffwechsel, während das Fett in den Muskelzellen die Arbeit der Mitochondrien, also unserer kleinen Kraftwerke behindert. Die Gewinnung von Energie durch das Verbrennen von Nährstoffen geht so nur schleppend vonstatten. Hier kommt wiederum der Schopftintling ins Spiel, weil er zusammen mit dem Pilz Maitake die Einlagerung von Fett in die Körperzellen verhindern kann. Gleichzeitig verzeichnet man bei Personen, die den Coprinus regelmäßig zu sich nehmen, meist einen Rückgang des Gesamtcholesterins und der Triglyzeride im Blut. All diese Wirkungsweisen beugen einer weiteren Verfettung vor und unterstützen aktiv die Gewichtsabnahme.

Zur Überprüfung dieses Effekts verabreichten Wissenschaftler den Coprinus Personen, die konstant an Gewicht zunahmen. Obwohl die Probanden ihre Ernährung nicht umstellten, nahmen sie durch den Heilpilz nicht weiter an Gewicht zu. Eine Kontrollgruppe, die keinen Vitalpilz bekam, brachte hingegen stetig mehr auf die Waage. Die Schlussfolgerungen aus dieser bemerkenswerten Wirkung ist, dass der Coprinus die Verwertung der Glukose im Körper erheblich verbessert. Außerdem scheint er auch die Expression von Genen, die für die Fettbildung zuständig sind, zu unterdrücken.

Verhinderung von Folgeschäden bedingt durch Diabetes

Selbst Personen, die an einem fortgeschrittenen Diabetes leiden, können von dem Heilpilz profitieren. So schützt er die Inselzellen auch vor der Ausweitung bestehender Schäden. In einer Studie an Mäusen konnte dieser Effekt klar nachvollzogen werden. Unter der Gabe von Coprinus starben keine Inselzellen mehr ab und solche, die bereits beschädigt waren, regenerierten sich zumindest teilweise.

Darüber hinaus verfügt der Coprinus über viele verschiedene gesunde Stoffe, die dem Organismus allgemein bei der Reparatur von diabetesbedingten Schäden helfen. Hierzu zählen beispielsweise die Antioxidantien, die der vermehrten Freisetzung von freien Radikalen im Körper von Diabetikern entgegenwirken. Zudem enthält der Vitalpilz entzündungshemmende Substanzen, die ihrerseits das Risiko schwerer Folgeerkrankungen wie Erblinden, Durchblutungsstörungen, Amputationen und Nierenversagen verringern.

Umfassender Behandlungsansatz für Diabetes Typ 1 und Typ 2

Zwar ist der Schopftintling ein mächtiger Gefährte bei der Bekämpfung von Diabetes, doch können Sie seine Wirkung noch um ein Vielfaches erhöhen, wenn Sie weitere einfache Maßnahmen ergreifen. Grundlegend ist in jedem Fall die Umstellung der Ernährung auf eine ausgewogene und vollwertige Pflanzenkost, die bei jedem Typ vor Spätschäden schützen hilft und eine Blutzucker-stabilisierende Wirkung hat. Regelmäßige Bewegung sollten Sie ebenfalls in Ihren Alltag integrieren, besonders nach dem Essen. Wenn Sie an einen Typ 1 Diabetes leiden, empfiehlt sich außerdem die zusätzliche Einnahme des Heilpilzes ABM. Er hat einen balancierenden Effekt auf das Immunsystem und kann die Aufnahme von Zucker im Darm reduzieren.

Bei einem Diabetes vom Typ 2 empfehlen wir meist eine Kombination aus Coprinus und Maitake. Der Vitalpilz Maitake hat seinerseits eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel und erhöht zudem die Sensibilität der Insulinrezeptoren an den Zellen.

In vielen Fällen kann ein Diabetes Typ 2 innerhalb von wenigen Wochen sogar gänzlich geheilt werden. Wie dieses vermeintliche Wunder Realität werden kann, erfahren Sie in dem Buch „Dr. Barnards revolutionäre Methode gegen Diabetes“ Diabetes heilen ohne Medikamente – wissenschaftlich bewiesen. Sie finden es gleich hier in unserem Shop.

Coprinus als Unterstützer der Verdauung

Wie auch andere Vitalpilze verbessert der Coprinus  comatus die Darmflora. Dies kommt der Gesamtgesundheit, dem Immunsystem und natürlich der Verdauung an sich zugute. In einer Studie gaben Forscher Mäusen Polysaccharide aus dem Coprinus. Sie verabreichten sie sowohl gesunden Mäusen als auch solchen, die in der Folge von Alkoholkonsum an Leberschäden litten. In beiden Untersuchungsgruppen konnten sie eine deutliche Verbesserung des Darmmilieus beobachten.

Schon von alters her setzt die Alternativmedizin den Schopftintling bei Verdauungsproblemen ein. Er gilt gemeinhin als krampflösend wie auch stuhlregulierend. In der Traditionellen Chinesischen Medizin hilft er Patienten, die unter Verstopfung und Hämorrhoiden leiden. Während sich bei Durchfall eine Kombination mit dem Vitalpilz Maitake anbietet, sollte bei Verstopfung ergänzend der Auricularia verabreicht werden. Wenn Sie allerdings an Leaky gut oder einer Entzündung im Verdauungstrakt leiden, empfehlen wir für einen optimalen Behandlungserfolg in der Regel Hericium und Reishi.

Der Schopftintling und die Krebszellen

In der Krebsforschung greifen Forscher immer wieder auf Mittel aus der Natur zurück, um deren Wirksamkeit  und Inhaltsstoffe bei der Bekämpfung von Krebszellen unter die Lupe zu nehmen. So beschäftigen sie sich auch immer wieder mit der Wirkung des Coprinus auf Tumoren. Im Rahmen wissenschaftlicher Experimente konnte dabei ein hemmender Effekt des Vitalpilzes auf das Wachstum bösartiger Geschwülste im Binde- und Stützgewebe beobachtet werden. Neueste Beobachtungen lassen Wissenschaftler sogar auf einen therapeutischen Effekt bei Leukämie hoffen.

Weiterhin fanden Forscher eine hemmende Wirkung des Coprinus auf hormonabhängige wie auch -unabhängige Zellkulturen von Prostata- und Brustkrebs. Leider können diese Effekte aus der Petrischale nicht direkt auf den menschlichen Körper übertragen werden, doch zeigen sie eindrucksvoll die Stärke des Pilzes und geben Anhaltspunkte für weitere Forschungsansätze im Bereich der Krebstherapie. Der Fokus liegt dabei auf der Laccase aus dem Coprinus, die wohl einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung von Leber- und Brustkrebs leistet. Sie scheint ihren hemmenden Einfluss auf die Tumoren über das Kappa B auszuüben.

Entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften

Wie wir schon im Zusammenhang mit den Folgeschäden von Diabetes angesprochen haben, verfügt der Coprinus über stark antioxidative Eigenschaften. Durch seine Einnahme erhöht sich im Körper der Spiegel von Glutathion-Peroxidase, Superoxiddismutase sowie Katalase. In der Folge sinkt das Risiko von Schäden durch freie Sauerstoffradikale an der DNA unserer Körperzellen.

Bezüglich der entzündungshemmenden Eigenschaften machten Wissenschaftler mindestens zwei verschiedene Stoffgruppen aus, die jeweils auf andere Weise die allgemeinen Entzündungswerte des Körpers verbessern können. So wirken sich die Triglyzeride aus dem Vitalpilz vor allem auf die proentzündlichen Faktoren TNF-Alpha, Interleukin 1 Beta, Interleukin 17 und den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor aus. Die Polysaccharide reduzierten hingegen den Spiegel von Interleukin 6, induzierbarer Stickstoffmonoxid Synthase und Cyclooxigenase. Entzündungen kommen vor allem bei ohnehin schlechtem Gesundheitszustand gehäuft vor. Aus ihnen können wiederum unangenehme Folgeerkrankungen resultieren, die weitaus schwerer zu behandeln sind als die ursprüngliche Entzündung. Darum sollten mögliche Entzündungsherde stets so früh wie möglich eingedämmt werden.

Coprinus schützt unsere Nerven

Die Erfahrung zeigt, dass der Coprinus sogar neuroprotektive Eigenschaften aufweist. Er enthält also Stoffe, die unsere Nerven schützen. Dieser Effekt kommt einmal mehr den Diabetikern zugute, die ein erhöhtes Risiko für Polyneuropathien haben. Außerdem kann sich das Schmerzempfinden durch die Einnahme von Coprinus verringern.

Ein bemerkenswerter Befund in diesem Zusammenhang betrifft die degenerative Gehirnerkrankung Alzheimer. Indem der Coprinus antioxidativ wirkt und auch die Arbeit der Acetylcholinesterase im Körper herunterfährt, kann er den degenerativen Prozess verlangsamen und die Symptome im Zusammenhang mit der Demenzerkrankung lindern.

Antimikrobielle Wirkungen des Coprinus comatus

Damit sich unser Körper selbst gegen Krankheitserreger wehren kann, muss sein Immunsystem stark sein. Viele Vitalpilze fördern die Abwehrkräfte und stärken uns im Kampf gegen Infektionskrankheiten. Der Coprinus weist neben einer allgemein immunmodulierenden Wirkung noch ganz spezielle antimikrobielle Eigenschaften auf. Auch hier gehen die Befunde meist auf kontrollierte Studien unter Laborbedingungen und nicht im menschlichen Organismus zurück. Doch können daraus künftig möglicherweise neue Ansätze im Bereich der Immunologie abgeleitet werden.

Interessant ist in jedem Fall die antibiotische Eigenschaft einer bestimmten Substanz aus dem Vitalpilz, dem Coprinol. Dieses Terpenoid bewies im Labor bereits seine Wirksamkeit gegenüber multiresistenten, Gram-positiven Bakterien. Im Reagenzglas bekämpfte der Coprinus außerdem mit bemerkenswertem Erfolg Pseudomonas Aeruginosa und Staphylococcus Aureus. Ähnliche Effekte fanden Forscher außerdem auf die Erreger Salmonella Typhi, Escherichia Coli und Bacillus Cereus. Äußerst spannend ist zudem eine mögliche hemmende Wirkung des Heilpilzes auf HIV-1 RT. Hierbei handelt es sich um eine bestimmte Form des HI-Virus, die er im Laufe seines Lebenszyklus annimmt.

Woher bekomme ich den Coprinus comatus?

Wie wir eingangs bereits erwähnt haben, ist es in Deutschland problemlos möglich, den Schopftintling selbst zu sammeln und wir möchten Ihnen hier ein paar Hinweise zum Sammeln und zur Verarbeitung des Schopftintlings mit auf den Weg geben. Aufgrund seiner geringen Haltbarkeit und der verhältnismäßig geringen gesundheitlichen Wirkung eines gelegentlichen Pilzgerichtes bevorzugen wir für alternativmedizinische Zwecke jedoch den Einsatz von professionell hergestelltem Pulver aus dem Vitalpilz.

Coprinus comatus sammeln

In unseren Breiten finden Sie den schmackhaften Heilpilz zwischen April und November, insofern es feucht genug ist. Beim Sammeln sollten Sie sich auf die jungen Exemplare des Coprinus konzentrieren.  Diese erkennen sie an ihrer weißen Farbe mit leicht bräunlicher Spitze. Die Hüte sind eiförmig und weisen untenrum eine glatte Kante auf. Sobald sich der Hut zu einer Glocke zu öffnen beginnt, die untere Kante fransig wird und die Farbe zu Rosa bis Braun-Schwarz übergeht, sollten Sie den Pilz nicht mehr mitnehmen. Grundsätzlich sollten Sie nur Pilze sammeln, wenn Sie sich ganz sicher sind oder einen erfahrenen Pilzkenner an Ihrer Seite haben!

Auf was muss ich bei der Verarbeitung achten?

Entfernen Sie gleich nach dem Sammeln den weißen, knolligen Stiel, der auf halber Höhe einen kleinen Hautring hat. Zu Hause sollte der Coprinus dann auch unmittelbar zubereitet und verzehrt werden. Andernfalls kommt Ihnen die Autolyse zuvor. Dies ist ein Prozess, bei dem der Pilz sich selbst auflöst, um seine Sporen zu verbreiten. Das tut er in freier Natur im Laufe von Tagen bis Wochen. Nach der Ernte beginnt der Prozess allerdings nahezu umgehend.

Die Eile lohnt sich aber in jedem Fall. Aufgrund der zarten Textur und des leckeren Aromas wird der Coprinus auch gerne „Spargelpilz“ genannt. Tatsächlich ist er mit einem der beliebtesten Speisepilze, dem Champignon verwandt. Bei seiner erstmaligen Klassifikation in 1780 bekam er daher fälschlicherweise den biologischen Namen „Agaricus comatus“, wobei das Agaricus die Gattung der Champignons bezeichnet. So eng ist die Verwandtschaft dann allerdings doch nicht, weshalb der Name etwa 20 Jahre später korrigiert wurde.

Coprinus comatus kaufen

Um gesundheitlichen Beschwerden entgegenzuwirken oder vorzubeugen ist der gelegenliche Verzehr von frischen Pilzen nicht ausreichend. Zudem gehen beim Zubereiten wichtige Inhaltsstoffe kaputt. Wenn Sie die hier beschriebenen positiven Effekten auf die Gesundheit erzielen möchten, sollten Sie auf Pilzpulver zurückgreifen. Nur so nehmen Sie tatsächlich alle Inhaltsstoffe zu sich, die Ihnen in oben beschriebener Weise helfen. Am besten ist das Pilzpulver in einer Kapsel aufgehoben, denn so ist es vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung sowie vor dem unerwünschten Kontakt mit Sauerstoff geschützt.

Worauf muss ich bei Pilz-Kapseln achten?

Achten Sie bei der Wahl des Herstellers darauf, dass der Anbau nach biologischen Richtlinien erfolgt. Da Pilze alle umweltschädlichen Substanzen in sich aufnehmen, würden diese am Ende bei Ihnen als Konsument landen. Deshalb haben Chemikalien oder gar Gifte bei der Zucht von Pilzen nichts verloren. Wir empfehlen Pilzpulver aus deutschem Anbau zu kaufen, da hier die strengsten Bio-Richtlinien gelten. Außerdem ist eine schonende Trocknung essentiell, damit die hochwertigen Inhaltsstoffen erhalten bleiben.

Coprinus comatus kaufen

Um gesundheitlichen Beschwerden entgegenzuwirken oder vorzubeugen ist der gelegenliche Verzehr von frischen Pilzen nicht ausreichend. Zudem gehen beim Zubereiten wichtige Inhaltsstoffe kaputt. Wenn Sie die hier beschriebenen positiven Effekten auf die Gesundheit erzielen möchten, sollten Sie auf Pilzpulver zurückgreifen. Nur so nehmen Sie tatsächlich alle Inhaltsstoffe zu sich, die Ihnen in oben beschriebener Weise helfen. Am besten ist das Pilzpulver in einer Kapsel aufgehoben, denn so ist es vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung sowie vor dem unerwünschten Kontakt mit Sauerstoff geschützt.

Worauf muss ich bei Pilz-Kapseln achten?

Achten Sie bei der Wahl des Herstellers darauf, dass der Anbau nach biologischen Richtlinien erfolgt. Da Pilze alle umweltschädlichen Substanzen in sich aufnehmen, würden diese am Ende bei Ihnen als Konsument landen. Deshalb haben Chemikalien oder gar Gifte bei der Zucht von Pilzen nichts verloren. Wir empfehlen Pilzpulver aus deutschem Anbau zu kaufen, da hier die strengsten Bio-Richtlinien gelten. Außerdem ist eine schonende Trocknung essentiell, damit die hochwertigen Inhaltsstoffen erhalten bleiben.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen


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