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Poria Cocos – Der Vitalpilz zur Stärkung der Mitte

28. Juli 2021
Dipl.-Biol. Dorothee Ogroske et al.

Wegen seiner vielfach positiven Effekte auf die menschliche Gesundheit zählt dieser eigentümliche Pilz zur Gruppe der Vitalpilze. Vom Aussehen her erinnert das dichte Myzel des Poria Cocos an eine Kokosnuss. Experten schätzen vor allem seine beruhigenden Eigenschaften auf Magen und Herz sowie seine Verwendung zur allgemeinen Stärkung. Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich dabei von nervösen Beschwerden bis hin zu Verdauungsproblemen.

Erfahren Sie hier, warum der Poria Cocos so wertvoll ist und wie er auch Ihre Gesundheit unterstützen kann.

Poria Cocos: Herkunft

Bislang ist der Poria Cocos in Europa trotz seiner vielfältigen positiven Einflüsse auf die Gesundheit eher unbekannt. Das liegt vermutlich unter anderem daran, dass er hier nicht heimisch ist. In Gegenden, in denen er in freier Natur wächst, ist er mitunter seit über 2000 Jahren bekannt und sowohl als Vitalpilz als auch als ergänzende Zutat in der Küche hochgeschätzt.

Der Vitalpilz aus Ostasien

So nutzt ihn beispielsweise die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) schon viele Jahrhunderte als Tonikum, das Vitalität und Wohlbefinden fördert. Der Vitalpilz soll außerdem das harmonische Fließen der Lebenssäfte fördern, was bis ins Alter eine hohe Lebensqualität ermöglicht.

Asiatisch anmutendes Arrangement von diversen pflanzlichen Heilmitteln, unter anderem in Würfel geschnittener Poria cocosDie TCM kombiniert den Poria Cocos beziehungsweise den „Fu Ling“ gerne mit Heilkräutern. In China gibt es außerdem seit den 1970er-Jahren auch ein schulmedizinisches Mittel, das aus dem Heilpilz hergestellt wird. Die darin gelösten Polysaccharide sollen die Therapie verschiedener Krebsarten unterstützen, die Symptome von Hepatitis B lindern sowie den Genesungsprozess bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen fördern.

Vorkommen in Amerika

An sich ist der Poria Cocos kein nennenswerter Speisepilz. Doch geben ihn die Asiaten gelegentlich ihrem Reis oder Mehl als neutral schmeckendes Bindemittel bei. Auch einige indigene Stämme Nordamerikas haben den Vitalpilz zu Nahrungszwecken gesammelt und beispielsweise Brot aus seinem Mehl gebacken. Davon rührt einer seiner englischen Namen, „Indian Bread“, her. Weitere Bezeichnungen sind Indian Potatoe und Tuckahoe, die sich beide auf sein unterirdisches Wachstum beziehen. In den USA ist der Vitalpilz vorrangig im Südosten in freier Natur anzutreffen.

Weitere Namen des Poria Cocos

Gemäß der botanischen Nomenklatur heißt der Poria Cocos „Wolfiporia extensa“. Er zählt zu den Stielporlingsverwandten. Die Bezeichnung „Pachyma hoelen“ gilt gemeinhin als veraltet, taucht aber dennoch gelegentlich noch in der Literatur auf. Von seinem bevorzugten Standort an der Wurzel oder dem Stamm von Kiefern leitet sich der deutsche Name „Kiefernschwamm“ ab. Das Synonym „Kokospilz“ rührt hingegen von der runden Form des Sklerotiums mit seiner rauen, braunen Haut her. Das Sklerotium ist die meist unterirdische und ziemlich resistente Dauerform des Pilzes, aus der bei günstigen Wetterbedingungen der Fruchtkörper erwächst. In eben diesem Sklerotium stecken eine Vielzahl an gesundheitsförderlichen Substanzen.

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Erfahren Sie hier in diesem Video mehr über den Vitalpilz Poria Cocos und seine positiven Eigen­schaften auf Ihre Gesundheit

Welche gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe hat der Poria Cocos?

Allgemein ist das Sklerotium des Kiefernschwamms recht hart. Es handelt sich hierbei um sehr dichtes und eng verwobenes Myzel. Der Poria Cocos ist reich an Faserstoffen und an Kohlenhydraten. Protein enthält er nur sehr wenig und Fett findet sich in ihm so gut wie gar nicht. Wie alle Vitalpilze verfügt er außerdem über eine ganze Bandbreite an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen wie beispielsweise Zink, Kupfer und Mangan. Diese allein können schon zu einem besseren Gesundheitszustand beitragen.

Des Weiteren enthält der Poria Cocos noch andere, eher spezifische Stoffe, denen Wissenschaftler verschiedene konkrete Wirkungen im Körper zuschreiben. Hierzu gehören allen voran die Beta-Glukane Pachyman und Pachymaran. Beta-Glukane gehören zu den Polysacchariden, also den Mehrfachzuckern. Eine weitere wichtige Stoffgruppe ist die der Triterpene. Zu diesen gehört das Poriatin, welches nachweislich für die entwässernde Wirkung des Poria Cocos mit verantwortlich ist. Andere bedeutsame Triterpene aus dem Kiefernschwamm sind die Porikon-, die Pachymin- und die Polyporensäure.

Als Vitalpilz verfügt der Poria Cocos außerdem über verschiedene Diterpene, Sterole sowie Cholin. Innerhalb der Sterole ist das Ergosterol hervorzuheben, das eine Vorstufe des Vitamins D2 darstellt. Diese Liste an Inhaltsstoffen, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen, ist keineswegs vollständig. Da der Kiefernschwamm noch nicht so intensiv erforscht wird wie beispielsweise der Reishi, werden wir von einigen weiteren wertvollen Inhaltsstoffen wohl erst in der Zukunft erfahren. Nichtsdestotrotz gibt es bereits eine stattliche Zahl wissenschaftlicher Studien, die diverse gesundheitliche Effekte durch die Einnahme des Poria Cocos nahelegen.

Die Wirkungsbereiche des Poria Cocos

Da der Kiefernschwamm schon seit sehr langer Zeit in der TCM als Heilpilz eingesetzt wird, möchten wir an erster Stelle die Sichtweise dieser uralten asiatischen Heilkunde auf den Vitalpilz darstellen. Wie Sie sehen werden, konnten inzwischen auch einige der Wirkungsbereiche in wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt werden. Hierzu zählen insbesondere die entwässernde Wirkung und damit einhergehend der wohltuende Effekt auf die Nieren. Doch hat der Vitalpilz noch einige andere Stärken, die wir Ihnen nun aufzeigen werden.

Die Sicht der TCM auf den Kiefernschwamm

Heilkundige der TCM bringen den Poria Cocos seit jeher mit den Organen Niere, Milz und Herz in Zusammenhang. Der Grund dafür liegt wohl in seinen diuretischen Eigenschaften, was bedeutet, dass er den Körper entwässert. Dabei leitet er ausschließlich überschüssige Feuchtigkeit aus. Diese wird laut TCM andernfalls zu einem zähen Schleim, der den Körper belastet und so zu verschiedenen Symptomen führt. Im Laufe der Zeit verdichtet sich der Schleim stetig und verursacht schließlich eine sogenannte „Stase“ der Körpersäfte. Eine Folge kann zum Beispiel eine Verunreinigung und Stockung des Blutes sein. In der westlichen Welt wird in diesem Zusammenhang gerne der Begriff der „Übersäuerung“ verwendet.

Symptome eines Feuchtigkeitsüberschusses

Ein Überschuss an Feuchtigkeit und die daraus hervorgehende Schleimbildung steht in engem Zusammenhang mit einer Milzschwäche. Wenn die Milz mit ihren Aufgaben überfordert ist, empfehlen Experten der TCM daher gerne den Poria Cocos. Er unterstützt das Organ bei seiner Arbeit und sorgt für eine Ausleitung der überschüssigen Feuchtigkeit. Dadurch kann der Vitalpilz verschiedene Symptome lindern, die mit einer übermäßigen Schleimbildung einhergehen. Hierzu zählen unter anderem:

  • vermehrte Schleimbildung an den Schleimhäuten
  • Husten, Infekte, Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Druckgefühl im Oberbauch/Völlegefühl
  • Müdigkeit insbesondere nach dem Essen
  • Lethargie /Trägheit
  • Durchfall
  • Gedunsenheit
  • Schwindel und Kopfschmerzen
  • Herzbeklemmungen
  • Lipome
  • Myome
  • Steine in Niere oder Gallenblase
  • Schilddrüsenknoten
  • arteriosklerotische Ablagerungen
  • Tumorbildung

Während sich die Feuchtigkeit in Schleim verdichtet und in manchen Körperregionen zu stofflichen Ablagerungen führen kann, fehlt sie an anderer Stelle. Insbesondere die Nährstoffaufnahme leidet darunter, weil nicht ausreichend Verdauungssäfte gebildet werden können. Ebenso kann es bei der Blutbildung zu Problemen kommen.

Diagnose und Ursachen vermehrter Schleimbildung

In der TCM wird die Diagnose eines Überschusses an Feuchtigkeit gerne anhand der Zunge gestellt. Fachkundige sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Fuling-Zunge“, die sich durch einen dicken Zungenbelag auszeichnet. Außerdem ist der Zungenkörper insgesamt geschwollen und an den Seiten sind Zahneindrücke zu erkennen.

Die holistische Sichtweise der TCM betrachtet den Schleim sowohl als stoffliche als auch als energetische Ablagerung. Darum können die Ursachen in beiden Bereichen liegen. Im stofflichen Bereich gilt vor allem eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker, vielen Genussmitteln und Milchprodukten, aber auch einem Übermaß an Rohkost als begünstigend für die Schleimbildung. Ein Mangel an Bewegung verschlimmert die Problematik. Des Weiteren können schulmedizinische Therapien, die die körpereigenen Reinigungsprozesse behindern, ursächlich sein. Auf der energetischen Ebene belastet ein zu starker intellektueller Input die Milz. Sie gilt nämlich als das zuständige Organ für die Verarbeitung äußerer Reize. So wird die Gedächtnisstärkende Wirkung dieses Vitalpilzes begründet.

Der Vitalpilz für die Niere

3-D Illustration von von menschlichen NierenSeine entwässernde Wirkung entfaltet der Poria Cocos vornehmlich über die Niere. Indem er deren Funktion unterstützt, sorgt er für eine gesunde Regulation des Wasserhaushalts. Im Gegensatz zu manch anderen entwässernden Substanzen verursacht der Vitalpilz keine übermäßige Kalium-Ausscheidung zusammen mit dem Wasser. Er fördert vielmehr ein ausgewogenes Natrium-Kalium-Verhältnis im Organismus. Wissenschaftler führen seine diuretische Wirkung vorrangig auf das Poriatin zurück. Es fungiert nämlich als Aldosteron-Antagonist und nimmt darüber Einfluss auf die Nierenfunktion. Am meisten Poriatin ist übrigens in der braunen Haut des Poria Cocos enthalten. Auf Chinesisch trägt sie den Namen „Fu Ling Pi“. Insgesamt entwässert der Kiefernschwamm sanfter als der Vitalpilz Polyporus. Darum kann er auch eher bei Risikopatienten eingesetzt werden.

Aufgrund seiner Eigenschaft, überschüssige und angestaute Flüssigkeiten auszuleiten, fördert der Poria Cocos den Abbau von Ödemen. Indem der Heilpilz die Ausscheidung von Harn anregt, hilft er zudem bei Harnverhalt, Restharnbildung und Dysurie.

Der Kiefernschwamm fördert nicht nur die Arbeit der Niere. Er schützt zudem das so wichtige Ausscheidungsorgan auf verschiedene Weisen. So reduziert das in dem Vitalpilz enthaltene Poriatin Autoimmunprozesse, wie sie bei einer Glomerulonephritis auftreten. Zudem schützt die Porikonsäure die Nierenkörperchen durch ihre antientzündlichen Eigenschaften. Schließlich haben sich in Untersuchungen auch Effekte gezeigt, die auf einen aktiven Schutz der Nieren durch den Poria Cocos vor Toxinen hinweisen.

Positiver Einfluss auf Magen und Darm

Nahaufnahme einer schlanken Frau die auf ihrem Bauch um den Nabel mit den Händen ein Herz formtDer Heilpilz Poria Cocos hat sich in der mykotherapeutischen Praxis als eine gute Stütze der Verdauung erwiesen. Wie andere Vitalpilze auch fördert er ein gesundes Darmmilieu durch seine präbiotischen Eigenschaften. Ähnlich wie der Vitalpilz Hericium enthält der Kiefernschwamm Stoffe, die dem Darmepithel guttun und dort entstehende Entzündungen lindern können. Aufgrund dieser Eigenschaften unterstützt der Poria Cocos die Stoffwechselvorgänge im Körper.

In der Folge einer regelmäßigen Einnahme von Poria Cocos verbessert sich vor allem die Versorgungssituation mit Mikro- und Makronährstoffen. Auch der Stuhl wird wohlgeformt. Falls Völlegefühl nach dem Essen ein Problem ist, verschafft der Vitalpilz Linderung. Auch Beschwerden wie Appetitlosigkeit oder Übelkeit können im Laufe der Einnahme zurückgehen.

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Poria Cocos bei Krebs

Dass der Vitalpilz den allgemeinen Ernährungszustand und den Appetit positiv beeinflussen kann, ist für Tumorpatienten eine große Hilfe. Sie leiden aufgrund ihrer Erkrankung wie auch der Behandlung nämlich relativ schnell unter Mangelernährung. Nahaufnahme einer Person, die ein plastisches Darmmodell vor ihren Körper hältDoch auch auf die Tumoren direkt scheint der Poria Cocos einen gewissen Einfluss zu nehmen. Forscher konnten beispielsweise antitumorale Eigenschaften der Polysaccharide wie auch der Triterpene des Heilpilzes ausmachen. Gerade bei Magen- und Pankreaskrebs konnten durch die unterstützende Einnahme des Vitalpilzes positive Effekte erzielt werden.

In einer genauen Analyse der Wirkung des Poria Cocos auf Tumoren zeigten sich vier verschiedene Ebenen, auf denen der Vitalpilz Einfluss nimmt:

  1. Der Kiefernschwamm hemmt das Wachstum des Tumors und leitet den Zelltod (Apoptose) ein.
  2. Die Polysaccharide unterstützen die Wirkung einer Chemotherapie und reduzieren gleichzeitig deren Nebenwirkungen.
  3. Körpereigene Abwehrmechanismen werden durch den Vitalpilz gefördert: Aktivierung von Makrophagen, Lymphozyten und natürlichen Killerzellen.
  4. Die antioxidativen Eigenschaften des Heilpilzes kommen sowohl der Prävention als auch der Therapie von Krebs zugute.

Speziell bei Brustkrebs fanden sich Hinweise auf wachstumshemmende Eigenschaften. Zugleich vermochte der Heilpilz Schmerzen, die von Entzündungen herrührten, zu lindern. In Bezug auf die Lanostane zeigten sich zytotoxische Effekte. Außerdem waren sie in der Lage, das Gefühl von Übelkeit zu reduzieren. Schließlich gehen Forscher von einer antitumoralen Wirkung des Poria Cocos bei Brustkrebs aus, weil seine Inhaltsstoffe die Aktivität bestimmter Schlüsselgene des Tumors verändern.

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Poria Cocos zur Beruhigung

Aus der TCM stammt noch ein letzter Anwendungsbereich für den Kiefernschwamm. So soll er beruhigend auf den Geist („Shen“) wie auch auf das Herz wirken. Das gilt vor allem für solche Unruhezustände, die von einer Milz- oder Nierenschwäche herrühren. Mögliche Symptome können hierbei ein generelles Gefühl von Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ängsten und Herzklopfen sein.

Weitere mögliche Wirkungsbereiche

Wie gesagt, ist der Poria Cocos noch lange nicht bis ins Detail erforscht. Darum möchten wir hier zum Abschluss noch eine kleine Zusammenfassung von Wirkungen geben, über die der Kiefernschwamm wahrscheinlich noch verfügt:

  • blutzuckersenkend (Insulinsensitizer)
  • Fettstoffwechsel-regulierend (wirkt Einlagerung von Fett in den Leberzellen entgegen)
  • anti-osteoporotisch
  • immunmodulierend
  • Anti-Aging
  • Hepatitis B-lindernd
  • anti hämorrhagisches Fieber
  • anti ALL (Akute Lymphatische Leukämie)

Wo wächst der Poria Cocos?

Aufnahme eines Waldes mit Rotkiefern im SonnenlichtZum Schluss möchten wir noch einen kurzen Überblick über die biologischen Eigenschaften des Poria Cocos geben. Wie eingangs bereits erwähnt, wächst der Vitalpilz in freier Natur vorrangig in Ostchina, aber auch in Japan, Teilen Australiens und im Südosten der USA. In seiner Heimat Ostasien bevorzugt er als Wirtsbaum die Japanische Rote Kiefer. In anderen Gegenden findet man ihn am häufigsten unter Kiefern, gelegentlich aber auch in der Nähe anderer Harthölzer.

Das Sklerotium des Pilzes wächst ähnlich einer Kartoffel unter der Erde. Aufgrund der kugeligen Form und der rindenähnlichen braunen Haut erinnert der Poria Cocos entfernt an eine Kokosnuss. Sein Inneres ist hart und weiß. Der übliche Durchmesser des ausgewachsenen Sklerotiums liegt bei zehn bis zwanzig Zentimetern. Manche Exemplare erreichen bis zu 35 Zentimeter.

Aufgrund der dichten Masse ist ein Gewicht von rund 10 Kilogramm bei älteren Exemplaren durchaus möglich. Üblicherweise wird das Sklerotium zwischen Juli und Oktober ausgegraben und weiterverarbeitet. In manchen mykotherapeutischen Präparaten findet sich ausschließlich die braune Haut des Vitalpilzes. Für das umfassende Wirkungsspektrum ist allerdings die Verarbeitung des ganzen Sklerotiums nötig.

Worauf muss ich beim Kauf von Poria Cocos achten?

Wenn Sie den Vitalpilz kaufen möchten, achten Sie unbedingt auf die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters. Diese erkennen Sie zum Beispiel an ausführlichen Angaben zu Herkunft und Verarbeitung des Pilzes. Wichtig ist immer, dass der Vitalpilz aus biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung stammt.

Pilze haben grundsätzlich die Eigenschaft, ihre Umwelt zu reinigen. Daher absorbieren sie alle Gift- und Schadstoffe aus ihrer Umgebung. Diese reichern sich dann im Vitalpilz an und Sie als Konsument nehmen sie schließlich zu sich. Strenge Biorichtlinien, wie wir sie in Deutschland haben, garantieren an dieser Stelle, dass der Kiefernschwamm während seines Wachstums nicht mit Toxinen in Berührung gekommen ist.

Pilzpulver-Kapseln auf einem Holzloeffel, welcher auf einer rustikalen Holzunterlage liegt - im Hintergrund ist diffuses Grün zu sehenEine praktische wie auch bewährte Darreichungsform ist das Pilzpulver. In Kapseln gefüllt ist es lange haltbar und einfach zu dosieren. Achten Sie darauf, dass das Pulver vom ganzen Pilz stammt. Nur so können Sie sicher sein, dass alle wertvollen Inhaltsstoffe tatsächlich enthalten sind. Nach der Ernte sollte der Poria Cocos zudem schonend getrocknet worden sein, was Temperaturen über 40 ° Celsius ausschließt. Selbst beim Mahlprozess ist große Vorsicht geboten, da durch die Reibung Hitze entsteht. Nur ausgeklügelte Geräte, beispielsweise mit Wasserkühlung, können dies verhindern.

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Wie nehme ich den Kiefernschwamm ein?

Wie gesagt, empfehlen wir die Einnahme von Kapseln mit Pilzpulver vom ganzen Pilz. Diese nehmen Sie mit etwas Wasser unzerkaut ein. Eine pauschale Dosierungsempfehlung gibt es nicht, da sich die Menschen und ihre Leiden zu sehr voneinander unterscheiden. Es ist unbedingt notwendig, für jede Person einen individuellen Plan zu erstellen.

Selbst dieser kann sich im Laufe der Einnahmezeit verändern. Oft macht auch die Kombination mit anderen Vitalpilzen Sinn. Um den für Sie idealen Plan zu erfahren, nehmen Sie gerne Kontakt mit unseren Experten auf. Aufgrund von fundiertem Wissen und langjähriger Erfahrung beraten sie Sie unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Faktoren.

Bei Pilzpulvern gibt es viele Anbieter

Sie finden vertrauenswürdige mit kontrolliert biologischem Anbau in Deutschland, aber leider auch weniger zu empfehlende Importeure von Billigware. Lesen Sie, was beim Kauf wichtig ist.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Zhao YY, Feng YL, Du X, Xi ZH, Cheng XL, Wei F: Diuretic activity of the ethanol and aqueous extracts of the surface layer of Poria cocos in rat. J Ethnopharmacol. 2012 Dec 18;144(3):775-8. doi: 10.1016/j.jep.2012.09.033. Epub 2012 Oct 8.
  • Wu ZL, Ren H, Lai WY, Lin S, Jiang RY, Ye TC, Shen QB, Zeng QC, Xu DLSclederma of Poria cocos exerts its diuretic effect via suppression of renal aquaporin-2 expression in rats with chronic heart failure. J Ethnopharmacol. 2014 Aug 8;155(1):563-71. doi: 10.1016/j.jep.2014.05.054. Epub 2014 Jun 13.
  • Cheng S, Eliaz I, Lin J, Thyagarajan-Sahu A, Sliva DTriterpenes from Poria cocos suppress growth and invasiveness of pancreatic cancer cells through the downregulation of MMP-7. Int J Oncol. 2013 Jun;42(6):1869-74. doi: 10.3892/ijo.2013.1902. Epub 2013 Apr 16.
  • SeulahLee, EunyongChoi,Su-ManYang, RhimRyoo, EunjungMoon, Seon-HeeKim,Ki HyunKim: Bioactive compounds from sclerotia extract of Poria cocos that control adipocyte and osteoblast differentiation. Bioorganic Chemistry Volume 81, December 2018, Pages 27-34
  • NaWang, Dengxiang, LiuJun, GuoYawei, SunTing, GuoXiaoyan, Zhu: Molecular mechanism of Poria cocos on the inhibition of epithelial-mesenchymal transition in gastric cancer cells. Biomedicine & Pharmacotherapy Volume 102, June 2018, Pages 865-873
  • WuxiaZhang, LuChen, PengLi, JinzhongZhao, JinyouDuan: Antidepressant and immunosuppressive activities of two polysaccharides from Poria cocos (Schw.) Wolf. International Journal of Biological Macromolecules Volume 120, Part B, December 2018, Pages 1696-1704 B

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