Header-Bild zeigt den Vitalpilz Pleurotus oder Austernpilz an einem Baumstamm mit grünem Moos. Er liefert unter anderem Vitamin B und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen. Mehr dazu auf dieser Webseite.

Pleurotus – Der Vitalpilz für einen gesunden Darm und gesunde Gefäße

Der Pleurotus ostreatus ist die Vitaminbombe unter den Vitalpilzen. Auch als „Austernseitling“ bekannt gilt dieser Pilz in Küchen rund um den Globus als nahrhafter sowie schmackhafter Fleischersatz. Er wartet neben B-Vitaminen mit vielen verschiedenen gesundheitsförderlichen Stoffen auf. Darum wird er gerne zur Verbesserung des Stoffwechsels und somit zur Vorbeugung vor Zivilisationskrankheiten eingesetzt. Lesen Sie hier, welche weiteren positiven Effekte der Pleurotus auf Ihre Gesundheit haben kann.

Was ist der Pleurotus bzw. Austernpilz?

Aufgrund seiner weiten Verbreitung über den ganzen Globus hat der Vitalpilz Pleurotus ostreatus viele verschiedene Namen. Im Deutschen sind Austernpilz bzw. Austernseitling die gebräuchlichsten. Hier klingt auch schon seine Zugehörigkeit zu den Seitlingen an. Dabei ist diese Bezeichnung der Familie von Pilzen wörtlich zu nehmen: Der Austernseitling wächst nämlich bevorzugt seitlich aus Baumstämmen und Ästen heraus. Wegen dieser Wuchsform setzt auch der Stiel seitlich am Hut an.

Weitere deutsche Namen für den Pleurotus spielen auf seine Hauptwachstumszeit an: Weihnachts- oder Winterpilz. Andere beziehen sich mehr auf seine kulinarischen Eigenarten, so zum Beispiel „Kalbfleischpilz“. Tatsächlich erinnert der Geschmack des Austernseitlings an zartes Kalbfleisch. Da auch seine Inhaltsstoffe vieles von dem bieten, was sonst nur in Fleisch zu finden ist, gilt er in der Küche als hochwertiger Fleischersatz. Bei den Japanern heißt der schmackhafte Vitalpilz Hiratake, bei den Chinesen Ping Gu und im Englischen wird er meist Oyster Mushroom gerufen.

 

Pleurotus: Ein Vitalpilz voll gesunder Stoffe

Betrachtet man sich die Inhaltsstoffe des Pleurotus einmal genauer, wird schnell klar, warum er als Vitalpilz gilt. So ist er für einen Pilz beispielsweise sehr reich an verschiedenen Vitaminen, Eisen und Aminosäuren. Zudem weist er ein überaus gesundes Verhältnis zwischen den Makronährstoffen Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten auf. Hinzu kommen verschiedene Mineralstoffe und medizinisch wirksame Substanzen, die wir Ihnen gleich noch genauer vorstellen werden. Danach verstehen Sie bestimmt, warum ausgerechnet dieser Pilz heute in der modernen Küche als „functional food“ eingesetzt wird. Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen werden sogar Grundnahrungsmittel wie Mehl oder Joghurt angereichert, um aus ihnen wahre Gesundheitsbooster zu machen.

Pleurotus – Die Vitaminbombe

Für einen Pilz hat der Austernseitling einen recht ansehnlichen Gehalt an dem für das Immunsystem so wichtige Vitamin C. Ähnlich wichtig für unsere Abwehrkräfte ist das sogenannte Vitamin D (Calciferol). Es ist zudem an der Bildung von Knochen beteiligt und wirkt somit präventiv gegen Osteoporose.

Die heutigen Lebensmittel sind oft arm an Vitaminen. Daher sind Vitamin B-reiche Vitalpilze wie der Pleurotus ein wichtiger Baustein für die gesunde Ernährung. Namentlich kommen im Austernseitling Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B5), Biotin (B7), B6 und manchmal auch B12 vor. Die genauen Mengen im einzelnen Pilz hängen unter anderem von seinen Wachstumsbedingungen ab. Für unseren Körper sind B-Vitamine essenziell, da sie an diversen Körperfunktionen beteiligt sind, die unter anderem die Nervenzellen, die Muskeln und die Energiegewinnung aus Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß betreffen.

Manchmal wird auch Folsäure den B-Vitaminen zugeordnet. Gerade Frauen, die schwanger werden wollen und Schwangere sollen diesen Nährstoff in größeren Mengen zu sich nehmen, da er wichtig für die Blutbildung sowie das Wachstum junger Zellen ist. Der Austernseitling ist ein hervorragender Folsäure-Lieferant. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein hoher Folsäurespiegel im Körper die Homozysteinwerte senken kann. Zu viel Homozystein gilt unter anderem als Risikofaktor für Morbus Alzheimer und vaskuläre Demenz. Außerdem erweist sich eine ausreichende Zufuhr von B-Vitaminen sowie Folsäure in der Kombination mit einem niedrigen Homozysteinspiegel immer wieder als präventiver Faktor gegen Herz-Kreislauferkrankungen.

Mikro- und Makronährstoffe im Austernseitling

Pleurotus DetailsAnalysen zeigen, dass der Austernseitling neben Vitaminen auch über viele verschiedene Mineralien verfügt. So kommen in ihm beispielsweise Kupfer, Zink, Mangan und Magnesium vor. Wertvoll für die Gesundheit macht ihn außerdem sein hoher Eisengehalt. Beobachtungen in verschiedenen Regionen der Welt zeigen, dass dort, wo der Pleurotus regelmäßig verzehrt wird, Eisenmangel unbekannt ist.

Dasselbe gilt für einen Mangel an Eiweiß. Denn rund ein Viertel der Trockenmasse dieses Vitalpilzes machen Proteine aus. Dabei sind alle essenziellen Aminosäuren vertreten, also all diejenigen, die der Körper benötigt, aber selbst nicht produzieren kann. Hierbei führen Pilze aber nicht zu einer gefährlichen Eiweißmast, da sie zusätzlich wertvolle Ballaststoffe besitzen.

Im Vergleich zum Eiweiß ist der Austernseitling eher arm an Fett, enthält aber dennoch wichtige ungesättigte Fettsäuren. Kohlenhydrate sind wiederum reichlich vorhanden. Hierunter finden sich verschiedene langkettige Kohlenhydrate wie Polysaccharide, die den Organismus positiv beeinflussen. Hervorzuheben ist vor allem das Beta Glukan – eine Verbindung von Polysacchariden und Beta-D-Glukose. In der Forschung überrascht es immer wieder mit verschiedenen gesundheitsförderlichen Eigenschaften. So wirkt es zum Beispiel antioxidativ, behindert die Ausbreitung von Metastasen und beugt Parkinson vor.

Weitere gesundheitsfördernde Stoffe

Wenn wir uns gleich die positiven Wirkungen ansehen, die die Einnahme von Pleurotus-Pulver auf den menschlichen Körper haben kann, werden Sie auf einige weitere Substanzen stoßen. Hierunter fallen die Triterpene, die neben vielen anderen gesundheitsförderlichen Eigenschaften auch entzündungshemmend wirken. Die Lektine aus dem Pleurotus unterstützen das Immunsystem, während Medikamente zur Fettsenkung die Bildung von Cholesterin hemmen. Weitere physiologisch relevante Substanzen im Austernseitling sind Nukleoside, Ergosterol, Polyphenol und diverse Antioxidantien.

Darüber hinaus ist der Vitalpilz reich an Enzymen. Diesen verdankt er seine Fähigkeit, auf ganz verschiedenen Substraten gedeihen zu können. Sie ermöglichen es ihm außerdem, umweltschädliche Substanzen wie Altöl und andere Kohlenwasserstoffverbindungen abzubauen. Forscher vermuten, dass diese Enzyme im menschlichen Darm ähnliche Arbeit leisten könnten und dort belastende Kohlenwasserstoffverbindungen unschädlich machen.

Welche Wirkung hat der Pleurotus?

Schon lange Zeit kommt der Vitalpilz Pleurotus ostreatus in der Alternativmedizin zum Einsatz. Die Erfahrungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zeigen, dass er entzündungshemmend wirkt und sich besonders auf Schmerzen im Bewegungsapparat lindernd auswirkt. Darüber hinaus hat man folgende Wirkungen der Inhaltsstoffe untersucht:
– cholesterinsenkend
– antimikrobiell (antibiotisch und anti-mykotisch)
– antiviral
– immunmodulierend
– antiallergisch
– krebshemmend und -vorbeugend

Verbesserung des Stoffwechsels

Die heute weitverbreitete Form der Ernährung mit vielen einfachen Kohlenhydraten, wenig Nährstoffen und einem Übermaß an tierischen Produkten mündet für viele Personen in Stoffwechselproblemen. Die Folgen können unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und ein metabolisches Syndrom sein. Aus diesem Grund sind Vitalpilze wie der Pleurotus äußerst wertvoll, da sie insbesondere den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. In Untersuchungen zeigte sich, dass in der Folge einer regelmäßigen Einnahme des Austernseitlings der Lipoproteinspiegel im Blut sinkt. Sowohl die Gesamtcholesterin- als auch die Triglyzeridwerte nehmen ab. Dabei wird das „schlechte“ Cholesterin LDL weniger, während das „gute“ Cholesterin HDL zunimmt. Eine gesunde Ernährung können Heilpilze allerdings nicht ersetzen!

Der Effekt auf den Fettstoffwechsel ist jedoch nicht nur im Blut nachzuvollziehen:  Selbst die Fetteinlagerungen in Herz, Aorta und Muskeln können mithilfe des Austernseitlings reduziert werden. Das ist vor allem für Menschen hilfreich, die zu einem gesünderen Lebensstil übergehen und abnehmen möchten. Denn das Fett in den Muskelzellen macht es enorm schwer, Gewicht zu verlieren. Es behindert die Zellkraftwerke (Mitochondrien), die für die Umsetzung von Fett bzw. Zucker in nutzbare Energie zuständig sind.

Bluthochdruck und Arteriosklerose vorbeugen

Zusätzlich bedeutet eine positive Entwicklung der Blutfettwerte die ideale Prävention vor Plaquesbildung und somit vor Arteriosklerose wie auch Bluthochdruck. In dieselbe Richtung wirkt der ACE-hemmende Effekt des Austernseitlings. ACE ist ein Enzym im Körper, das den Gefäßwiderstand beeinflusst. Wird es gehemmt, weiten sich die Gefäße automatisch. Der Gefäßwiderstand geht also zurück und das Blut kann besser fließen.

Einen senkenden Einfluss auf den Blutdruck konnten Forscher sogar in einer Studie mit Diabetes-Patienten nachweisen. Dafür verabreichten sie den Probanden über drei Monate hinweg drei Mal täglich zwei Kapseln mit Pulver vom Austernseitling. Am Ende der Einnahmezeit stellten sie nicht nur einer Verbesserung der Blutdruckwerte fest, sondern ebenso einen besseren Langzeit- wie auch Nüchternblutzucker. Es ist also anzunehmen, dass der Pleurotus den Zuckerstoffwechsel ebenfalls positiv beeinflusst.

Allgemein steigt das Risiko einer Arteriosklerose, wenn der Homozysteinspiegel zu hoch ist. Das Homozystein beschädigt die Gefäßwände und fördert oxidative Prozesse, indem es die Entstehung freier Radikale triggert und antioxidative Enzyme unterdrückt. B-Vitamine haben wiederum eine zügelnde Wirkung auf das Homozystein. Darum beugt der Vitamin-B-reiche Vitalpilz Pleurotus auch auf diesem Wege der Entstehung von Arteriosklerose vor.

Mit dem Austernseitling den Darm pflegen

Der Austernseitling unterstützt einen gesunden Stoffwechsel. Positiv für unsere Gesundheit ist zudem, dass seine Inhaltsstoffe den Darm pflegen und stärken. Verschiedene Studien bewiesen in der Vergangenheit seine präbiotische Wirkung:  Durch die Einnahme von Vitalpilzpulver nehmen gute Darmbakterien wie Laktobazillen, Enterokokken und Bifidobakterien messbar zu. Davon profitiert auch das Immunsystem, da viele für die Abwehrkräfte wichtige Zellen im Darm gebildet werden. Es ist daher sinnvoll, den Austernseitling begleitend oder spätestens im Anschluss an eine Antibiotika-Therapie regelmäßig zu sich zu nehmen. Während er nämlich die antibiotische Wirkung unterstützt, lindert er gleichzeitig die schädigende Wirkung des Antibiotikums auf die Darmflora.

Ein gesundes Darmmilieu geht stets mit einem starken Nervensystem einher. Gute Darmbakterien bilden nämlich kurzkettige Fettsäuren, die für unsere Nerven enorm wichtig sind. Auch Personen, die an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden, können von der Einnahme des Pleurotus profitieren. Ihnen hilft vor allem die Kombination aus präbiotischer und entzündungshemmender Wirkung. Bei Mensch wie Tier hat sich der Austernseitling außerdem als therapeutisches Mittel bei Durchfallerkrankungen bewährt.

Pleurotus gegen Allergien

Neben allen bereits genannten gesundheitsfördernden Eigenschaften schreiben Wissenschaftler dem Pleurotus noch eine antiallergische Wirkung zu. Diese ist vermutlich einerseits auf das Beta-Glukan Pleuran zurückzuführen, das sich ausgleichend auf das Immunsystem auswirkt. Andererseits verringert der Vitalpilz die Ausschüttung von Histamin, das bei vielen allergischen Reaktionen eine tragende Rolle spielt. Letzten Endes stellt eine gesunde Darmflora selbst einen präventiven Faktor gegenüber Allergien dar. Daher kommen an diesem Punkt auch die präbiotischen Eigenschaften des Austernpilzes zum Tragen. Im alternativmedizinischen Bereich hat sich die Kombination aus Pleurotus, Reishi und Hericium als wirksames Mittel zur Linderung von Allergien und sogar von Neurodermitis erwiesen.

Antioxidative und onkoprotektive Effekte

Bei der Entstehung von Tumoren kommt freien Radikalen oft eine tragende Rolle zu. Darum bedeutet ein hoher Spiegel an Antioxidantien im Körper gleichzeitig einen gewissen Schutz vor Krebserkrankungen. Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass der Austernseitling im Körper verschiedene antioxidative Systeme aktiviert: Superoxiddismutase, Katalase und Glutathion. In Tierversuchen erwiesen sich diese Enzyme/Antioxidantien sogar als Schutz für den Organismus, wenn dieser mit Chemikalien belastet war. In Fachkreise besteht daher die Vermutung, dass der Pleurotus chemisch induziertem Darmkrebs vorbeugen kann.

Die Aktivierung des antioxidativen Glutathionsystems und damit die Erhöhung des Spiegels an Glutathionperoxidase in der Leber stellt einen protektiven Faktor für dieses Organ dar. Ein Defizit an Glutathionperoxidase kann beispielsweise auf die Einnahme bestimmter Schmerzmittel zurückgehen und bedeutet eine Belastung für die Leber. Indem der Pleurotus die Glutathionperoxidase stimuliert, tut er der Leber etwas Gutes. Gleichzeitig entlastet er sie durch seine positive Regulierung des Cholesterinspiegels.

Bei Chemotherapie und Strahlenbehandlung kann der Austernseitling begleitend eingenommen werden, um die Nebenwirkungen auf das Knochenmark etwas abzufangen und das Darm-Immunsystem zu unterstützen. Bei Brustkrebspatientinnen zeigten sich signifikant bessere Spiegel bezüglich der Tumor-relevanten Immunzellen unter der Gabe von Pleuran aus Pleurotus. Im Tierversuch konnte eine anti-leukämische Wirkung der Inhaltsstoffe gezeigt werden. In vitro konnten die Inhaltsstoffe aus dem Vitalpilz Krebszellen sogar beschädigen, doch ist es nicht möglich, diesen Mechanismus 1:1 auf den Körper zu übertragen, hier sind es andere Wirkmechanismen.

Eine Wohltat für den Bewegungsapparat

In der TCM ist der Austernseitling die erste Wahl, wenn es um Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats geht. Grund hierfür ist unter anderem seine Fähigkeit, die Muskeln zu entspannen und den Harnsäurespiegel zu senken. So kommt er gerne bei Verspannungen, Myogelosen, Arthrose und Sehnenproblemen zum Einsatz. Aufgrund seiner schmerz- und entzündungshemmenden Eigenschaften verschafft er zudem bei entzündlichen und neurologischen Schmerzen, wie sie bei Fibromyalgie und Arthritis vorliegen, Linderung. In der Praxis hat sich hier die Kombination mit anderen Vitalpilzen wie dem Shiitake, dem Reishi und dem Cordyceps bewährt. Andere hilfreiche Naturheilmittel gegen die genannten Beschwerden sind zum Beispiel die Grünlippmuschel und Weihrauch.

Selbst Tierhalter wissen die sanfte, aber nachhaltige Wirkung des Pleurotus zu schätzen. Der Vitalpilz lindert Schmerzen bei Tieren ohne Nebenwirkungen hervorzurufen. Tatsächlich werden viele der genannten Wirkungen im Labor vornehmlich an Tieren untersucht und können daher gut auf andere übertragen werden.

Abwehr von Krankheitserregern und Parasiten

Die moderne Medizin hat ein zunehmendes Interesse daran, weitere Antibiotika natürlichen Ursprungs zu finden. Inzwischen gibt es nämlich oft kein antibiotisches Medikament mehr, dass gegen resistente Bakterien wirkt. Große Hoffnung im Kampf gegen resistente Keime beruht daher auf Mitteln aus der Natur, wie auch der Austernseitling sie zu bieten hat.

 Neben seiner antibiotischen Wirkung hemmt der Vitalpilz die Ausbreitung von Candida im Körper. Er gilt also allgemein als antimikrobiell. Seine antiviralen Effekte haben wir bereits angesprochen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Inhaltsstoffe des Austernseitlings sowohl direkt auf die Viren einwirken als auch verschiedene Immunmechanismen triggern. Seine antivirale Kraft insgesamt wurde bereits bei weitverbreiteten Viren wie Herpes simplex nachgewiesen.

Hintergrundinfos und Tipps zum Kauf von Pleurotus ostreatus

Wie Sie nun erfahren haben, ist die Einnahme des Vitalpilzes Pleurotus bei diversen gesundheitlichen Beschwerden und Risiken sinnvoll. Es reicht jedoch nicht aus, sich jede Woche ein leckeres Pilzgericht mit Austernseitlingen zuzubereiten. Das ist sicherlich gesund und schmeckt gut, doch für spürbare Effekte auf die Gesundheit muss täglich eine gewisse Menge des Pilzes eingenommen werden. Erfahren Sie hier, wie Sie den Vitalpilz erkennen, wo Sie ihn kaufen können und wie Sie ihn am besten zu sich nehmen. Bei Unklarheiten und weiteren Fragen zur individuellen Dosierung und Kombination mit anderen Heilpilzen setzen Sie sich gerne mit unseren Experten in Verbindung.

Wie erkenne ich Austernseitlinge in freier Natur?

Typisch für den Pleurotus ostreatus ist sein Erscheinen Pleurotus in natürlicher Umgebung in büschelartigen Kolonien. Diese ragen seitlich aus dicken Ästen sowie Baumstämmen heraus und können durchaus mehrere Meter weit über dem Erdboden wachsen. Als Schwächeparasit gedeiht der Pleurotus auch auf Stümpfen toter Bäume sehr gut. Er kann sich zwar von Nadelholz ernähren, bevorzugt aber ganz klar Laubbäume. In unseren Breiten ist sein absoluter Lieblingsbaum die Rotbuche.

Der Hut des jungen Austernseitlings ist in der Regel glatt, hat eine weißbläuliche bis schiefergraue Farbe und erinnert an die Form einer Zunge. Mit zunehmendem Alter formt sich der Hut zu einem Halbkreis aus, dessen Durchmesser bis zu 25 Zentimeter annehmen kann. Außerdem geht er zu einer bräunlichen Färbung über. Die Lamellen, Sporen und das Fleisch bleiben stets weiß. Wenn Sie einen Austernseitling finden, prüfen Sie am besten Textur und Geruch des Fleisches: Während ein junger Pilz weich ist und angenehm duftet, ist das Fleisch des alten Pilzes hart und muffelt.

Der weiße Stiel ist meist weniger als vier Zentimeter lang, teilweise auch nur rudimentär vorhanden. Es gibt andere Seitlingsarten, die dem Pleurotus ähnlich sehen, jedoch giftig sind. Daher sollten Sie sich bei selbst gesammelten Exemplaren vor dem Verzehr immer absolut sicher sein, den echten Austernseitling vor sich zu haben. Neben seinem Aussehen ist ein markantes Merkmal des Speisepilzes, dass er seinen Fruchtkörper im Spätherbst oder gar im Winter ausbildet. Erst wenn das Thermometer eine gewisse Zeit unter 5° absinkt, beginnt der Pleurotus zu wachsen.

Wo wächst der Austernseitling?

Pilze der Gattung Pleurotus sind überall auf der Welt anzutreffen. Der Austernseitling an sich wächst bevorzugt in Wäldern der gemäßigten, subtropischen Zone. Theoretisch gedeiht er auf ganz verschiedenen Substraten, wobei Laubholz in freier Natur sein bevorzugtes Medium ist. In Zuchtanlagen haben sich aber auch Kaffeesatz, Stroh, Weizenkörner und sogar Papier als Nahrungsgrundlage bewährt.

Pleurotus Zucht Wichtig ist in jedem Fall, dass keinerlei Chemikalien zum Einsatz kommen. Diese reichern sich erst im Pilz und später im Konsumenten an. Vitalpilze aus einer Zucht nach deutschen Bio-Richtlinien sind daher am sichersten. Da der Pleurotus ein gleichermaßen nützlicher Vitalpilz wie auch ein nahr- und schmackhafter Speisepilz ist, erfreut er sich bei Köchen großer Beliebtheit. Nach dem Champignon und dem Shiitake wird er weltweit am dritthäufigsten angebaut.

Nach der Ernte trocknet der Pilz idealerweise bei Temperaturen unter 40° Celsius. So wird er lange haltbar und seine wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Da die gesundheitlich wirksamen Substanzen überall im Pilz verteilt sind, sollte anschließend auch der ganze Pilz zu Pulver vermahlen werden. Durch das Abfüllen des Pulvers in Kapseln kann eine noch längere Haltbarkeit erzielt werden. Außerdem sind Kapseln verhältnismäßig einfach zu dosieren.

Wie nehme ich den Pleurotus ostreatus ein?

Wir möchten an dieser Stelle anmerken, dass Vitalpilze keine Nebenwirkungen haben. Sie können sich also durch eine falsche Dosierung keinen Schaden zufügen. Wenn Sie anfänglich sehr viel Pilzpulver zu sich nehmen, kann sich dies lediglich auf ihre Verdauung niederschlagen, da der Stoffwechsel und vor allem auch die Entgiftung des Organismus angeregt werden. Um allerdings Ihrer individuellen gesundheitlichen Konstitution gerecht zu werden, ist eine exakte Dosierung und die perfekte Kombination mit anderen Maßnahmen unverzichtbar. Sprechen Sie sich daher vor der Einnahme von Pleurotus unbedingt mit Ihrem Heilpraktiker, Mykologen oder unseren Experten ab. So sind Sie auf der sicheren Seite, dass sich die gewünschten Effekte mit der Zeit auch tatsächlich einstellen werden.

Hinweis: Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008
  • Stamets, P.: „MycoMedicinals: An Informational Treatise on Mushrooms“, Myco Media, 2002
  • Hobbs, C.: “Medicinal Mushrooms”, Botanica Press, 1995
  • Lelley, Prof. Dr. J.: “Die Heilkraft der Pilze”, GAMU, Krefeld, 2003
  • Komarkova E. et al.: „Prebiotics from Pleurotus ostreatus and P. eryngii“; Int. Journal of Medicinal Mushrooms, Vol. 9, 2007

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