Header-Bild zeigt den Vitalpilz Pleurotus oder Austernpilz an einem Baumstamm mit grünem Moos. Er liefert unter anderem Vitamin B und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen. Mehr dazu auf dieser Webseite.

Pleurotus – Der Vitalpilz für einen gesunden Darm und gesunde Gefäße

Der Austernpilz fördert eine gesunde Darmflora. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er zudem für den Bewegungsapparat eingesetzt: Er entspannt Muskeln, Sehnen und Gelenke. Er ist ein wichtiger Vitamin-B-Lieferant, senkt den Homozysteingehalt im Blut und ist daher sehr wirkungsvoll in der Prävention und Therapie von Arteriosklerose.

Der Austernpilz – weltweit bekannt

Der Pleurotus ostreatus, sicher besser bekannt als Austernpilz, gehört neben seinem Einsatz als Heilpilz mittlerweile auch zu den beliebtesten Speisepilzen der Welt. Der büschelartig in Kolonien wachsende Pilz findet sich in der freien Natur hauptsächlich an Ästen und Stümpfen von Laubgehölzen. Seine Hüte sind weißbläulich oder schiefergrau, im Alter oft bräunlich. Sie haben eine Größe von bis zu 15 Zentimetern. Die Lamellen und die Stiele zeigen eine weiße Farbe. Weltweit ist er nach Champignon und Shiitake der am dritthäufigsten angebaute Pilz, er schmeckt nach Kalbfleisch und wird daher oft als gesunder, hochwertiger Fleischersatz verwendet.

 

Pleurotus ostreatus ist reich an Vitamin B und D

Der Austernpilz ist reich an Vitaminen des B-Komplexes. Darunter B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B5 (Niacin), B6 und B7 (Biotin) und B12. Darüber hinaus enthält er Folsäure sowie die Vitamine C und D (Calciferol). Ein Viertel der Trockensubstanz besteht aus Proteinen und enthält alle essenziellen Aminosäuren. Vitamin D (Calciferol) fördert die Knochenbildung und trägt zur Osteoporose-Prävention bei. B-Vitamine dienen der Energiegewinnung des Körpers aus Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen und sind für die Funktion der Nervenzellen und Muskeln verantwortlich.

Eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen wird durch den Verzehr von Fisch, Fleisch und Innereien ermöglicht. Für Vegetarier und Menschen mit erhöhtem Harnsäurewert und Gicht verbieten sich diese hoch purinhaltigen Lebensmittel allerdings. Hier kann der Pleurotus eine wichtige Rolle als Vitamin-B-Lieferant einnehmen.

Folsäure gegen hohe Homozysteinwerte

Die ebenfalls im Vitalpilz Pleurotus enthaltene Folsäure ist wichtig für die Blutbildung und fördert das Wachstum junger Zellen, auch im Knochenmark. Außerdem senkt Folsäure den Homozysteinwert im Blut. Ein erhöhter Homozysteinspiegel ist ein großer Risikofaktor für die Entwicklung von vaskulären Demenzen und Morbus Alzheimer. Folsäure und Vitamine der B-Gruppe können in Kombination mit einem niedrigen Homozysteinwert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

Der Austernpilz als Antioxidantie

Der Pleurotus ostreatus enthält das ß-Glukan (Polysaccharid) Pleuran. Dieser Inhaltsstoff wirkt als Antioxidantie und kann die Ausbreitung von Metastasen verringern. Außerdem wurde ein Protein nachgewiesen, das antivirale Eigenschaften hat. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass der Vitalpilz Pleurotus auf den Organismus eine schützende Wirkung ausübt, wenn dieser vermehrt durch chemische Substanzen belastet ist. Dies gelingt ihm durch Aktivierung der antioxidativen Enzyme des Körpers: Superoxiddismutase, Katalase und dem Glutathionsystem.

Die Wirkung des Pleurotus auf die Blutfettwerte

Der Austernpilz trägt zur Senkung des Lipoprotein-Spiegels im Blut bei. Dadurch können der Cholesterin- und der Triglyzeridwert im Blut und in der Leber gesenkt werden. HDL wiederum wird angehoben. Der Cholesteringehalt in Leber, Herz, Aorta und Muskeln wird reduziert. Cholesterineinlagerungen in Muskelzellen verhindert zum Beispiel das Abnehmen.

Wie hilft der Vitalpilz bei Arteriosklerose?

Pleurotus ostreatus kann wegen der positiven Wirkungen auf die Blutfettwerte zur Prävention von Plaquebildung eingesetzt werden. Er wirkt antiarteriosklerotisch und blutdrucksenkend, auch durch die leicht ACE-hemmende Wirkung. Der Austernpilz liefert zahlreiche B-Vitamine, dies kann für einen niedrigen Homocysteinspiegel sorgen. Homozystein kann das Innere von Gefäßwänden schädigen, die Bildung freier Radikale fördern, antioxidative Enzyme unterdrücken und so zur Entstehung von Arteriosklerose beitragen. Der Pleurotus wirkt dem entgegen.

Präbiotika: Der Austernpilz ernährt die Darmflora

Untersuchungen am Food Research Institute in Prag zeigten, dass der Pleurotus ostreatus das Wachstum probiotischer Bakterien unterstützt. Die Produktion von Laktobazillen, Enterokokken und Bifidobakterien wird erhöht. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Darmflora und das im Darm befindliche Immunsystem aus. Das ist zum Beispiel nach einer Antibiotikatherapie sehr von Nutzen.

Einsatzbereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin:

Traditionell wird der Vitalpilz Pleurotus eingesetzt gegen Verspannungen und beiSchmerzen im unteren Rücken, oft ausgelöst durch Kälte. Er stärkt die Venen, Sehnen und Gelenke. Außerdem wirkt er bei Arthrose schmerzstillend und entzündungshemmend. Hier empfiehlt sich eine Kombination mit anderen Vitalpilzen wie zum Beispiel Shiitake, Cordyceps oder Reishi.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir unbedingt eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008
  • Stamets, P.: „MycoMedicinals: An Informational Treatise on Mushrooms“, Myco Media, 2002
  • Hobbs, C.: “Medicinal Mushrooms”, Botanica Press, 1995
  • Lelley, Prof. Dr. J.: “Die Heilkraft der Pilze”, GAMU, Krefeld, 2003
  • Komarkova E. et al.: „Prebiotics from Pleurotus ostreatus and P. eryngii“; Int. Journal of Medicinal Mushrooms, Vol. 9, 2007

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