Lebererkrankungen – die Leberwerte natürlich verbessern

Schon der Volksmund ist sich der großen Bedeutung der Leber für unsere allgemeine Befindlichkeit bewusst. Wenn Ihnen „eine Laus über die Leber gelaufen ist“, ist Ihre Stimmung wohl an einem Tiefpunkt angekommen. Dabei gleicht die größte Drüse im Körper in ihrer komplexen Arbeit einem Chemiekonzern.

Erfahren Sie hier, welche Funktionen die Leber in unserem Organismus übernimmt, was ihr schadet und wie Sie mit Vitalpilzen die Lebergesundheit zu erhalten.

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Kleine Leber-Kunde

Im Namen der größten Drüse unseres Körpers steckt wahrscheinlich nicht ohne Grund das Wort „Lebe“. Denn tatsächlich ist die Leber Dreh- und Angelpunkt unseres Stoffwechsels. Nebenbei mischt sie im Hormonhaushalt mit, ist ein wichtiges Entgiftungsorgan und für das Blut wie auch das Immunsystem stellt sie essenzielle Komponenten her. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet die Leber als Motor des Körpers und legt deswegen großen Wert darauf, die Lebergesundheit zu erhalten.

Dabei ist das Problem einer trägen Leber recht weit verbreitet. Mediziner schätzen, dass bis zu 85 % der Weltbevölkerung davon betroffen sein könnten. Noch gravierender als eine mangelhaft arbeitende Leber ist eine Fettleber. Diese entsteht heutzutage nicht mehr vorrangig durch Alkoholkonsum, sondern durch ungesunde Ernährung. Alleine in Deutschland deuten die Zahlen darauf hin, dass jeder Vierte unter einer solchen nicht-alkoholbedingten Fettleber (NAFL) leidet. Im Vorfeld besteht meist ein metabolisches Syndrom, das mit Übergewicht, erhöhten Cholesterin- und Triglyzeridwerten sowie Diabetes einhergeht. Experten gehen davon aus, dass aber auch 10 bis 20 % der normalgewichtigen Menschen eine NAFL haben.

Im Laufe dieses Artikels werden wir ihnen die Zusammenhänge zwischen Leber, Ernährung und Verdauung noch genauer erläutern.

Leber-Anatomie

Die Leber ist eines unserer größten Organe. Bei einem Erwachsenen wiegt sie zwischen eineinhalb und zwei Kilogramm. Sie liegt zum Großteil im rechten Oberbauch neben Magen und über dem Zwölffingerdarm, erstreckt sich zum Teil aber bis über den Magen. Es gibt einen größeren rechten und einen kleineren linken Lappen.

Abgesehen vom Herzen ist die LeberAnatomie der Leber das einzige Organ im Körper, das über eine doppelte Blutzufuhr verfügt. So wird sie einerseits durch die Leberarterie mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Andererseits gelangt über den sogenannten Leberpfortader-Kreislauf das venöse Blut aus dem Verdauungstrakt und anderen Körperregionen in die Leber. Es enthält alle Nährstoffe, die im Laufe der Verdauung aufgenommen wurden. Aus diesen Nährstoffen kann die Leber nun selbst neue Stoffe synthetisieren, die der Organismus benötigt. Alles in allem fließen rund 1,3 Liter Blut pro Minute durch die Leber.

Die einzelnen Funktionseinheiten in der Leber sehen aus wie kleine, sechseckige Läppchen. Sie messen zwischen einem und zwei Millimetern im Durchmesser. In ihrer Mitte verläuft die Zentralvene, um welche strahlenförmig die säulenartigen Leberbälkchen angeordnet sind. Die Leberbälkchen selbst bestehen aus sogenannten „Hepatozyten“. Zwischen den Leberbälkchen finden sich die Lebersinusoide. Das Blut kommt nun außen durch Pfortader sowie Leberarterie an und fließt durch die Lebersinusoide zur mittig gelegenen Zentralvene hin. An dieser Stelle finden viele wichtige Prozesse statt, bei denen Stoffe aus dem Blut aufgenommen werden. In den Lebersinusoiden befinden sich außerdem die Kupfferschen Sternzellen, die für die Immunabwehr von Bedeutung sind.

Was macht die Leber?

Die Leber ist Dreh- und Angelpunkt für viele Systeme im Körper. Grob zusammengefasst kann man sagen, dass sie für Produktion, Speicherung und Entgiftung körpereigener wie auch körperfremder Stoffe zuständig ist.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Funktionsbereiche etwas genauer dar. Zugleich zeigen wir unterschiedliche Ansatzpunkte auf, um mithilfe von Vitalpilzen die Leberwerte zu verbessern.

Verdauung: Galle-Produktion

Für die Verdauung im Darm produziert die Leber den Gallensaft. Täglich sind das zwischen 500 und 1000 Millilitern. Die Flüssigkeit wird zunächst in der Gallenblase gesammelt und bei Bedarf während des Verdauungsprozesses in den Zwölf-Finger-Darm abgegeben. Dort ist der basische Gallensaft essenziell, um den pH-Wert des sauren Speisebreis aus dem Magen anzuheben. Außerdem dient die Gallenflüssigkeit als Emulgator für Fette aus der Nahrung, die so auf weitere Zersetzungsprozesse durch Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse vorbereitet werden.

Zentrum des Stoffwechsels

Die Leber steuert den Stoffwechsel von Eiweißen, Kohlenhydraten und Fetten. Sie wandelt je nach Bedarf Nährstoffe ineinander um und bildet Reservestoffe, z. B. aus Glucose das Glykogen und aus Fetten die Triglyceride. In „Hunger“-Zeiten kann die Leber die Nährstoffe wieder freisetzen.

In der heutigen Zeit ist unsere Ernährung häufig zu fett und zu süß. Bei gleichzeitigem Bewegungsmangel, also niedrigem Verbrauch an Nährstoffen, droht eine zunehmende Verfettung der Leber. Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Fructose, die allgegenwärtig in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln enthalten ist. Sie kann nur in der Leber verarbeitet werden und wird bei Überangebot in Fett umgebaut, was sich dann vermehrt in den Leberzellen ablagern kann.

Gerade im Fettstoffwechsel übernimmt die Leber wichtige Funktionen. Im Rahmen der endogenen Synthese stellt sie Cholesterin her. Auch wenn Cholesterin gemeinhin einen schlechten Ruf genießt, ist es doch ein elementarer Baustoff für unseren Körper. Es ist beispielsweise Ausgangsstoff für die Synthese von Gallensäuren, Hormonen, Zellmembranen sowie Vitamin D, das übrigens u. a. auch in der Leber produziert wird. Um das Cholesterin an seine Bestimmungsorte zu bringen, werden Lipoproteine als Transporter benötigt. Diese Eiweiß-Fett-Verbindungen (VLDL, LDL und HDL) kommen ebenfalls aus der Leber. Neben Cholesterin befördern sie noch Triglyceride durch den Körper.

Des Weiteren werden in der Leber sogenannte „Ketonkörper“ aufgebaut. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Körper Fett als Energiequelle benötigt, was zum Beispiel bei niedrigem Blutzucker der Fall ist oder bei Diabetikern, deren Zellen aufgrund von Insulinmangel die Glukose aus dem Blut nicht verwerten können. Die Leber selbst ist an der Regulierung des Insulinstoffwechsels und damit des Blutzuckerspiegels zwischen den Mahlzeiten beteiligt.

Schließlich ist noch zu erwähnen, dass in der Leber die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie das B12 sowie die Spurenelemente Kupfer und Eisen gespeichert werden.

Entgiftung

Neben dem Stoffwechsel ist das Entgiften die wohl bedeutendste Aufgabe der Leber. Aus unserer Umwelt dringen tagtäglich toxische Substanzen in uns ein und auch im Körper selbst entstehen Giftstoffe. Eine hohe Belastung mit Toxinen kann sich in einer erhöhten Infektanfälligkeit, Allergien, Müdigkeit, vorzeitiger Alterung und autoimmunen Prozessen äußern. Eine effektive Entgiftung ist also zentral für unsere Gesundheit.

Die Leber teilt sich diese Aufgabe mit den Nieren. Während Letztere für die Ausleitung der wasserlöslichen Giftstoffe zuständig sind, kümmert sich die Leber um die fettlöslichen Toxine. Hierbei durchlaufen die schädlichen Substanzen in den Leberzellen zwei Umwandlungsphasen: In der ersten Phase werden sie zerlegt, in der zweiten neutralisiert. So können sie schließlich mit der Gallenflüssigkeit in den Darm abgegeben und ausgeschieden werden. Falls mehr Toxine anfallen, als die Leber in derselben Zeit abbauen kann, wird der Überschuss in den Leberzellen gespeichert.

Immun- und Hormonsystem

Wichtige Bestandteile des körpereigenen Abwehrsystems wie zum Beispiel Komponenten des Komplementsystems und Akut Phase Proteine werden in der Leber gebildet. Darüber hinaus übernimmt das Organ selbst immunologische Aufgaben. So stellen die Kupfferschen Sternzellen einen erheblichen Anteil der Makrophagen dar. Wenn Viren oder Bakterien über den Blutkreislauf zur Leber gelangen, können sie dort erkannt und ausgeschaltet werden. Selbst Tumorzellen kann die Leber aufspüren und eliminieren. Hilfreiche Heilpilze zur Förderung dieser körpereigenen Abwehr sind beispielsweise der Cordyceps und der Coriolus.

Bezüglich des Hormonsystems übernimmt die Leber eine regulierende Funktion. Zum einen produziert sie Eiweiße, die für den Transport von Steroidhormonen (Sexualhormone) im Blut gebraucht werden und zum anderen findet in der Leber der Abbau solcher Hormone statt. Auch im Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone spielt die Leber eine bedeutende Rolle.

Die Leber als Teil des Blutkreislaufs

Beim Embryo findet die komplette Blutbildung bis zum siebten Schwangerschaftsmonat in der Leber statt. Danach übernimmt das Knochenmark diese Aufgabe. Dennoch behält die Leber wichtige Funktionen im Blutkreislauf bei. So ist sie unter anderem zuständig für die Reinigung. Alte Erythrozyten baut sie ab und Hämoglobin wandelt sie zu Bilirubin um. Um den pH-Wert zu regulieren, kann sie aus Ammoniak Harnstoff herstellen. Darüber hinaus stellt die Leber verschiedene Gerinnungsfaktoren sowie rund 90 % aller Plasmaproteine her. Hierbei handelt es sich um rund 100 verschiedene Eiweiße, die mit dem Blutplasma zirkulieren und im Körper verschiedenste Aufgaben erfüllen.

Was belastet die Leber?

Bedingt durch die Vielzahl ihrer Aufgaben und ihrer Beteiligung an so vielen Systemen  in unserem Organismus muss die Leber viele Belastungen ertragen. Dem kommt ihre hohe regenerative Fähigkeit entgegen, welche mit den geeigneten Vitalpilzen zusätzlich stimuliert werden kann. Obwohl die Leber vieler Menschen leidet, oft bereits Anzeichen einer Fettleber aufweist, wissen die Wenigsten von ihren gesundheitlichen Problemen. In der Leber gibt es nämlich keine Nerven für Schmerzempfindungen. Anders als zum Beispiel der Magen tut uns die Leber nicht weh, wenn es ihr schlecht geht. Darum bleiben Lebererkrankungen in der Regel lange unentdeckt. Regelmäßige Kontrollen der Leberwerte sind aus diesem Grund überaus sinnvoll.

Welche Symptome treten im Rahmen von Lebererkrankungen auf?

Zu den ersten Indizien, die sie bei Lebererkrankungen selbst wahrnehmen können, gehören folgende Symptome:
> chronische Müdigkeit („Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.“)
> Schlafstörungen zur Leberzeit (1-3 Uhr)
> Unverträglichkeit von Fett und Alkohol
> Blähungen und Durchfall
> Hämorrhoiden (Blut sucht einen alternativen Weg zum Herz, wenn Weg durch Leber blockiert ist.)
> Krampfadern
> Bindegewebsschwäche (verminderte Elastizität)
> Magenschmerzen und Sodbrennen durch schlechten Gallenfluss
> unspezifische Oberbauchschmerzen oder -druck
> Migräne rechtsseitig, Schläfenkopfschmerzen
> Schmerzen im rechten oberen Rücken, Schulter bis in den Oberarm
> Augenprobleme
> hoher Cholesterinspiegel
> Störungen des Säure-Basen-Haushalts
> hormonelle Störungen bei Mann und Frau
> Akne vulgaris

Bei einer fortgeschrittenen Lebererkrankung können folgende Anzeichen hinzukommen:
> Gelbfärbung von Haut, Schleimhaut und Augen (Skleren)
> erhöhtes Bilirubin
> Juckreiz am ganzen Körper
> Appetit- und Gewichtsverlust
> heller Stuhl (Gallenfarbstoffe fehlen, dafür ist der Urin bräunlich)
> Leberhautzeichen, Lebersternchen
> gerötete Handinnenflächen („Palmarerythem“)
> Leber- / Himbeerzunge
> Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit
> Bauchwassersucht („Aszites“)
> Blutungen der „Umgehungs“gefäße in Magen und Speiseröhre
> allgemeine Blutungsneigung

Die häufigste Lebererkrankung ist die nicht-alkoholbedingte Fettleber. Aus ihr kann einer Leber-Fibrose erwachsen, die sich durch Gewebeschäden an dem Organ auszeichnet. Im weiter fortgeschrittenen Stadium, der Leberzirrhose, strukturiert sich die Leber um und Teile ihres Gewebes büßen dabei ihre Funktion ein. Diese Prozesse können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Eine Behandlung zielt daher vorrangig auf die Verlangsamung des degenerativen Prozesses. Der Pilz Cordyceps entfaltet antifibrotische Eigenschaften und kann dadurch die Gefahr eines zunehmendem Funktionsverlusts der Leber reduzieren. Daneben stellt die Lebertransplantation eine mögliche Lösung dar. Im Rahmen der Leberzirrhose steigt auch das Risiko, Leberkrebs zu entwickeln.

Probleme im Rahmen der Entgiftung

Die Entgiftung ist eine ebenso wichtiger wie auch komplexer Prozess. Unter ungünstigen Bedingungen kann es an vielen Stellen zu gesundheitlichen Belastungen kommen:

  • Beim Entgiften selbst entstehen viele freie Radikale. Diese müssen umgehend neutralisiert werden, um den Organismus vor Schäden zu bewahren. Ein starkes Antioxidans ist das Glutathion, das durch Vitalpilze wie den Cordyceps vermehrt aktiviert werden kann.
  • Ist die Galle zu zähflüssig, bilden sich gar Gallengrieß oder Gallensteine, gerät die Toxin-Ausscheidung ins Stocken. Um dem vorzubeugen, empfiehlt sich der regelmäßige Verzehr von bitterstoffreichen Nahrungsmitteln wie beispielsweise Artischocken, Löwenzahn und Kurkuma. Sie regen Gallenproduktion und -fluss an.
  • Eine Überbelastung der Leber lässt die Entgiftung  stocken und zeigt sich in erhöhten Leberwerten. Meist sind es eine ungesunde Ernährung, die Einnahme von Medikamenten und der Konsum von Genussmitteln, die das Organ vor große Herausforderungen stellen. Hier muss die Leber gleichzeitig Höchstleistungen im Bereich des Stoffwechsels wie auch der Entgiftung erbringen.

Zusammenhang zwischen Darm- und Leberproblemen

Im Rahmen einer Überernährung wird die Leber durch ein Überangebot an Nährstoffen überlastet. Mit dem Pfortaderblut werden eine Menge an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen angeflutet, die die Leber umwandeln bzw. speichern muss. Das kann zu Entzündungsprozessen führen und Erhöhungen hinsichtlich des Blutzuckers und der Blutfette nach sich ziehen. Bei Defiziten bezüglich der Verdauungssekretion werden zudem Kohlenhydrate, Fette und Proteine nur noch unvollständig zerlegt. Es kommt zu Fäulnis- und Gärungsprozessen, in deren Folge Fuselalkohole wie auch Harnstoff Stickstoffe entstehen, welche die Leber ebenfalls verarbeiten muss.

 Der Darm selbst leidet ebenfalls unter einer ungesunden Ernährung mit vielen Farbstoffen, Emulgatoren und Konservierungsmitteln. All diese Substanzen können die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Zusätzlich können die bakteriellen Stoffwechselprodukte (typischerweise von Clostridien), die Darmschleimhaut beschädigen. In der Folge verändert sich deren Durchlässigkeit. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einem „Leaky gut“, einem Darm mit Lecks. Hier können nun Giftstoffe, Allergene und toxische bakterielle Stoffwechselprodukte vermehrt in die Blutbahn eindringen. Diese bedeutet wiederum mehr Arbeit für die Leber und kann schlimmstenfalls zu Nahrungsmittelallergien, Autoimmunerkrankungen sowie andauernd schwelenden Entzündungen führen.

Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an frischen pflanzlichen Lebensmitteln schafft hier Abhilfe. Zudem unterstützen Vitalpilze wie der Reishi und der Shiitake die Leber bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und können so die Leberwerte verbessern. Für die Pflege des Darms und seiner Schleimhaut eignen sich außerdem die Heilpilze Hericium und Pleurotus.

Wie lassen sich die Leberwerte verbessern?

An dieser Stelle geben wir Ihnen eine kurze Zusammenschau der verschiedenen Möglichkeiten, mit natürlichen Mitteln Ihre Leberwerte zu verbessern. Je nach individueller Problematik haben unterschiedliche Maßnahmen die höchste Priorität. Dasselbe gilt auch für die Einnahme von Vitalpilzen, die sich ganz an der individuellen Konstitution und möglichen Erkrankungen orientiert. Auf die verschiedenen Heilpilze, die bei Lebererkrankungen helfen beziehungsweise ihnen vorbeugen können, gehen wir im Anschluss genauer ein.

Um die Entgiftungsprozesse in der Leber zu unterstützen, sollte Ihre Ernährung reich an Antioxidantien und Bitterstoffen sein. Die antioxidative Komponente dient dabei der Entschärfung der freien Radikale, während die Bitterstoffe die Sekretion aller Verdauungsorgane anregen. Antioxidantien finden sich vor allem in Pilzen, Gemüse, Beeren und Obst. Bitterstoffe können Sie mit Ihrem Geschmackssinn selbst entdecken. Typische Beispiele für bitterstoffreiche Lebensmittel sind rote Blattsalate, Chicorée, Rucola und Löwenzahn. Ganz besonders empfehlenswert für einen reibungslosen Gallenfluss ist außerdem Schwarzrettichsaft. Ebenfalls viele Bitterstoffe enthalten Artischocke und Mariendistel. Sie pflegen die Lebergesundheit aber noch zusätzlich aufgrund ihrer cholesterinsenkenden, entzündungshemmenden, leberschützenden und regenerativen Eigenschaften. Um die Leber anzuregen, helfen außerdem feucht-warme Wickel unter dem rechten Rippenbogen. Sie steigern die Durchblutung des Organs.

Zur Entlastung der Leber sollten Sie zugleich auf die Gesundheit der anderen Entgiftungswege über Niere und Lymphe achten.  Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser und ungesüßten Tees ist hierbei essenziell. Ganz zentral ist zudem die Pflege des Darms mit einer ausgewogenen Ernährung ohne Zusatzstoffe und reich an pflanzlichen Nahrungsmitteln in Bio-Qualität. Regelmäßige Mahlzeiten mit ausreichend langen Essenspausen dazwischen helfen ebenfalls. Die Verdauung selbst wird ebenfalls durch Bitterstoffe angeregt. Ballaststoffe wirken zusätzlich präbiotisch, was bedeutet, dass sie die gesunde Darmflora nähren. Eine gesunde Ernährungsweise entlastet die Leber immer auch unmittelbar und ist die beste Möglichkeit, einer Fettleber vorzubeugen. Ein Fokus sollte dabei stets auch auf der Versorgung mit Zink und Vitamin D liegen. Lebererkrankungen sind nämlich oft mit einem Mangel an diesen Nährstoffen assoziiert.

Wie unterstützen Vitalpilze die Leber?

Es gibt also eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, die eigenen Leberwerte zu verbessern. Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Lebensstil bieten Vitalpilze eine gute Unterstützung für unsere größte Drüse und zentrales Stoffwechselorgan. Dabei setzen die verschiedenen Pilze an unterschiedlichen Punkten im Organismus an.

Hier bekommen Sie eine Übersicht über die Wirkungsweisen von Vitalpilzen, die als leberstützend gelten:

  • Das Chitin aus den Pilzen hemmt die Cholesterin- und Fettaufnahme aus dem Darm.
  • Pilze wie der Reishi, Shiitake und Pleurotus regulieren die Cholesterinsynthese.
  • Der Maitake steigert die Cholesterinausscheidung mit der Gallenflüssigkeit über den Darm.
  • Die schwer verdaulichen Faserstoffe aus den Vitalpilzen binden im Darm Gallensäure und transportieren sie ab. In der Folge müssen die Leberzellen den Verlust an Gallensäure ausgleichen. Für die Produktion entnehmen sie dem Blut vermehrt Cholesterin, woraufhin der Lipidspiegel sinkt.
  • Die Pilze enthalten selbst antioxidativ wirkende Enzyme, Phenolische Verbindungen, Indole, Ergosterol und Ergothionein.
  • Verschiedene Stoffe aus den Vitalpilzen wirken antidysbiotisch. Sie erhöhen also die Vielfalt der Darmflora und vermehren die Bildung „gesunder“ kurzkettiger Fettsäuren.

Reishi – Der Leberpilz

Unter Experten gilt der Reishi als der Leberpilz Reishischlechthin. Immer wieder hat er seine stärkende Wirkung auf das Organ unter Beweis gestellt. Dabei unterstützt er sowohl die Stoffwechsel- als auch die Entgiftungsprozesse. Seine Ganoderischen Säuren, die Triterpene schützen die Leber beispielsweise, indem sie die Cholesterinsynthese hemmen und zugleich die Cholesterinausscheidung stimulieren. Darüber hinaus entfalten seine Triterpene eine antientzündliche Wirkung auf die Leber wie auch auf den gesamten Organismus. Sie stärken das Immunsystem und haben antiallergische Eigenschaften. Damit beugt der Reishi zugleich diversen Folgeerscheinungen einer geschwächten Leber vor.

Durch die Leber fließt pro Minute mehr als ein Liter Blut. Aus diesem filtert sie die verschiedensten Stoffe heraus. An dieser Stelle hilft ihr die blutreinigende Wirkung des Reishis ebenso wie seine Fähigkeit, den Blutdruck nach unten zu regulieren. Gleichzeitig verbessert das Germanium aus dem Vitalpilz die Sauerstoffaufnahme ins Blut, was letztlich allen Organen zugutekommt.

Das Nervensystem bringt der Reishi in eine angenehme Balance. Sein ausgleichender Einfluss wirkt sich einerseits aktivierend aus, vertreibt also Müdigkeit und Antriebsschwäche. Andererseits fördert er auch einen guten Schlaf, der wichtig für die Regeneration der Leber sowie aller anderen Organe ist. Auch für die Darmgesundheit ist der Reishi eine gute Wahl. Dank seiner präbiotischen Eigenschaften pflegt er die Darmflora und beugt so einem Leaky gut vor. Schließlich stimuliert er noch die Ausscheidung fettlöslicher Gifte.

Shiitake – Das Lebertonikum

Der Shiitake Shiitakeist nicht nur ein schmackhafter Speisepilz mit einem ansehnlichen Anteil an Eiweiß. Er ist außerdem ein beliebter Vitalpilz und bekannt als Leber-Tonikum. Seine Polyphenole bilden eine Art Schutzschild um die Leberzellen, was diese robuster macht. Mit Hilfe seines Lentinans schützt er die Leber auch vor viralen Angriffen.

In Bezug auf den Stoffwechsel ist die Fähigkeit des Shiitakes, den Cholesterinspiegel zu senken, in den Vordergrund zu stellen. Das in ihm enthaltene Eritadenin begünstigt eine vermehrte Aufnahme von LDL in die Leberzellen, woraufhin es mit der Galle ausgeschieden wird. In der Folge sinkt das Serumcholesterin. Hinsichtlich des HDLs fördert der Vitalpilz eine vermehrte Synthese. Das stellt eine effektive Prävention für Arteriosklerose dar, denn bei hohem HDL-Spiegel wird das Cholesterin selbst aus peripheren Gefäßen noch verhältnismäßig gut abtransportiert.

Die Entgiftungsvorgänge in der Leber fördert der Shiitake, weil er das Enzym Glutathion-S-Transferase induziert und so die Bindung toxischer Stoffwechselprodukte an das Glutathion vorantreibt. Zudem entsteht in dem Vitalpilz beim Trocknen Thioprolin. Dieses fungiert im Körper wie ein Nitrit-Fänger. Nitrit im Organismus bringt immer die Gefahr mit sich, dass die als krebserregend geltenden Nitrosamine entstehen. Eine vermehrte Ausscheidung von Nitrit stellt also eine bedeutende Präventionsmaßnahme dar.

Im Shiitake verbergen sich noch weitere Substanzen, die eine antitumorale Wirkung entfalten. Das Lenthionin, das Lentinan sowie das Ergosterol stärken das Immunsystem und erleichtern somit auch der Leber ihre Arbeit. Selbst dem Candida-Pilz hat der Shiitake etwas entgegenzusetzen. Seine antimykotische Wirkung kommt dabei vor allem der Darmgesundheit zugute.

Maitake

Der Vitalpilz Maitake Maitakeerleichtert der Leber ihre Arbeit vor allem aufgrund seiner Unterstützung des Stoffwechsels. So vermag er zum Beispiel den Cholesterinspiegel zu senken. Das in ihm enthaltene Alpha-Glukan fördert nämlich die Umwandlung von LDL in Gallensäure. Zugleich wirkt der Maitake antioxidativ, wobei er insbesondere das oxidierte LDL in der Leber reduziert. Das bedeutet am Ende einen gewissen Schutz für alle Gefäße im Körper. Einer Fettleber beugt der Heilpilz zusätzlich vor, indem er die Einlagerung von Triglyzeriden in die Leberzellen verringert. Sein insgesamt positiver Einfluss auf den Fettstoffwechsel kann übrigens auch dabei helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden.

Ein zweiter wichtiger Einsatzbereich des Maitakes ist das Immunsystem und hier im Speziellen die Tumorabwehr. Er enthält ein bestimmtes Beta-Glukan, das Grifon D, das die Abwehrkräfte entsprechend aktiviert. Aus diesem Grund wird der Maitake gern bei Leberkrebs und -metastasen empfohlen. Auch bei viraler Hepatitis kann er der Leber helfen. Insgesamt wirken seine Inhaltsstoffe normalisierend auf die Leberfunktionen. Zusätzliche Erleichterung bringen seine harnsäure- sowie blutdrucksenkenden Eigenschaften mit sich.

Coriolus

Ähnlich wie der Maitake normalisiert auch der Coriolus Coriolusdie Leberfunktionen und aktiviert das Immunsystem, um Viren, aber auch Tumorzellen effektiver zu bekämpfen. Fachleute schätzen seine Wirkung insbesondere bei Hepatitis A, B & C – Erkrankungen. Er vermag die Viruslast zu senken und geschädigte Leberzellen zu regenerieren. Im Fokus stehen diesbezüglich aktuell vor allem die Polysaccharopeptide (PSP). Ihnen werden stark antivirale, antifungale wie auch entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Andere Substanzen wie das Krestin (PSK) und das Coriolan stehen in dem Ruf, antitumoral zu wirken.

Die Entgiftungsvorgänge in der Leber profitieren außerdem stark von den antioxidativen Eigenschaften des Coriolus. So wirken pilzeigene Enzyme wie die Superoxiddismutase oder die Laccase als Radikalfänger. Zugleich erhöht der Vitalpilz aber auch körpereigene Antioxidantien wie Glutathion und die Glutathion-S-Transferase.

Interessant ist außerdem, dass das Coriolan senkend auf den Blutzucker wirkt, was die Leber beim Stoffwechsel ebenfalls entlastet. Mykotherapeuten empfehlen den Coriolus beim chronischen Müdigkeitssyndrom (Müdigkeit als Schmerz der Leber!), da er mit seinen antiviralen Eigenschaften und der Unterstützung der Toxinausscheidung die Vitalität wieder steigern kann.

Agaricus blazei murrill (ABM)

Der ABM ist ein Heilpilz, ABMder der Leber vor allem in Krisenzeiten hilfreich zur Seite steht. Darum gilt auch er gemeinhin als Beschützer der Leber. So geht er beispielsweise gegen Leberfunktionsstörungen vor, senkt die Viruslast bei Hepatitis B und unterstützt die Leber, wenn diese unter starker toxischer Belastung leidet. Folglich können Sie mit seiner Einnahme sowohl einer toxischen Hepatitis als auch einer Leberzirrhose vorbeugen.

Für unsere Gesundheit sind besonders die Beta-Glukane aus dem ABM wichtig. Sie haben eine stark antitumorale Wirkung und schützen die Leber somit ein Stück weit vor einer Krebserkrankung. Die langkettigen Beta-Glukane regulieren außerdem die Kommunikation innerhalb des Immunsystems. Hinzu kommt, dass der ABM eine senkende Wirkung auf das Cholesterin hat und in der Praxis gute Ergebnisse beim chronischen Müdigkeitssyndrom erzielt.

Pleurotus

Mit dem Pleurotus PleurotusDer Vitalpilz senkt den LDL-Spiegel, erhöht das HDL und beschleunigt den Abbau von Cholesterin zu Gallensäure. Die in ihm enthaltenen Inhaltsstoffe fungieren als HMG-CoA Reduktasehemmer, was bedeutet, dass der Pleurotus die endogene Cholesterinsynthese in der Leber hemmt. Somit vermag er insgesamt den Cholesterinspiegel zu senken.

Der zweite zentrale Wirkungsschwerpunkt des Pleurotus liegt im Darm. Wie wir gesehen haben, hängen Darm- und Lebergesundheit eng miteinander zusammen. Beim Einsatz des Vitalpilzes zur Verbesserung des Darmmilieus hat sich die Kombination mit dem Heilpilz Hericium besonders gut bewährt. Gemeinsam bauen sie dank ihrer probiotischen Wirkung auf Laktobazillen und Bifidobakterien die Darmflora auf. Mögliche Dysbiosen zu therapieren ist vor allem nach einer Antibiotika-Therapie sehr wichtig. Positiv ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass die Polysaccharide aus den Vitalpilzen die Schleimhautbildung unterstützen und dass ihr Chitin im Darm sowohl Cholesterin als auch Toxine und Gallensäure bindet. Eine Verbesserung der Aufnahme von B-Vitaminen kommt zudem wieder der Entgiftung zugute, da die Vitamine B2 und B6 essenziell für die Synthese und das Recyceln von Glutathion sind.

Cordyceps

An letzter Stelle möchten wir Ihnen Cordycepsnoch den Cordyceps vorstellen. In der Welt der Mykotherapie ist er vorrangig wegen seiner positiven Einflüsse auf die Nieren bekannt. So steigert das Mannitol aus dem Cordyceps die Urinbildung, was natürlich die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe verbessert. Der Leber kommt es allerdings ebenso zugute, wenn die Nieren als zweites wichtiges Entgiftungsorgan ihre Arbeit effektiv erledigen. Das Cordycepin aus dem Vitalpilz entfaltet dabei einen schützenden Effekt auf die Nieren selbst, verfügt aber auch über antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Davon profitiert auch die Leber. Der Cordyceps schützt das Organ vor autoimmunen Reaktionen bzw. chronischen Entzündungsprozessen und letztlich vor einer Fibrosierung. Auch er gehört zu den Pilzen, die die Cholesterinbiosynthese hemmen und damit zu besseren Blutfettwerten verhelfen. Diese Eigenschaften haben dazu geführt, ihn als „Anti-Aging“-Pilz zu bezeichnen.

Dieser Heilpilz gilt auch als besonderer Energielieferant. Er bringt quasi Körper und Geist in Schwung. Die Leber stärkt er ganz besonders, weil er dort die ATP-Bildung (körpereigene Zellenergie) um bis zu 50 % steigern kann. Arteriosklerose beugt er vor, indem er die Oxidation von LDL in der Leber unterdrückt.

In der Praxis hat ich der Cordyceps darüber hinaus zur Stimulierung des Immunsystems bewährt und hier insbesondere bei Hepatitis B und C positive Effekte erzielt.

Was sollten Sie bei der Auswahl von Vitalpilzen beachten?

Wie Sie nun erfahren haben, können Sie Ihre allgemeine Gesundheit und insbesondere die Ihrer Leber sehr gut mit Vitalpilzen unterstützen. Wenn man bedenkt, dass vermutlich jeder vierte Deutsche eine nicht-alkoholbedingte Fettleber hat, lohnt es allemal, auf einen gesunden Stoffwechsel und eine reibungslose Entgiftung zu achten. Allerdings gibt es kein Pauschalrezept, welchen Vitalpilz Sie wie oft einnehmen sollten. Hier gilt es vielmehr, die für Sie individuell passende Kombination von Pilzen herauszufinden und die korrekte Dosierung zu bestimmen. Denn je nach Vorerkrankungen, körperlicher Gesamtverfassung und laufender therapeutischer Maßnahmen sind die Empfehlungen ganz andere. Kontaktieren Sie für Ihren individuellen Vitalpilz-Fahrplan unsere Experten, die Ihnen mit fundierten Kenntnissen und umfangreichen Erfahrungen zur Seite stehen.

 Wenn Sie nun wissen, welche Vitalpilze für Sie die richtigen sind, müssen Sie sich nach einem vertrauenswürdigen Züchter umsehen. Da Pilze gerne Schadstoffe aus ihrer Umwelt aufnehmen, müssen sie unbedingt nach Bio-Richtlinien angebaut sein. Die deutschen Vorgaben sind hier mit die strengsten. Nur wenn diese erfüllt sind, können Sie sicher sein, mit den Vitalpilzen nicht noch mehr leberbelastende Toxine aufzunehmen. Außerdem sollten die ganzen (!) Pilze schonend bei unter 40 ° Celsius getrocknet worden sein. Höhere Temperaturen zerstören die gesundheitsfördernden Enzyme. Schließlich hat sich Pulver in Kapseln als die ideale Darreichungsform bewährt. Die Hülle schützt das Substrat vor Feuchtigkeit, die ansonsten schnell zu Schimmel führen würde. Auch die Dosierung ist mit Kapseln denkbar einfach.

Dank qualitativ hochwertiger Vitalpilze und einer gesunden Lebensweise werden sich bald mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Ihre Leberwerte verbessern!

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