Magen-Darm-Erkrankungen: natürlich und wirksam therapieren

Vitalpilze eröffnen Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen neue Heilungschancen.

Die Erkrankungen in diesem Organsystem können ganz vielfältig sein: Magenentzündung, Magengeschwür, Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung bis hin zu chronischen Leiden. Bei allen Magen-Darmstörungen ist das autonome Nervensystem beteiligt. Das erklärt, warum Stress sich als Reizmagen oder Reizdarm bemerkbar machen kann. Hier hat sich der Reishi bewährt. Das im Pilz enthaltene Adenosin wirkt entspannend, ausgleichend und beruhigend auf die Magen- und Darmmuskulatur.

Durch die Inhaltsstoffe des Hericiums wird zusätzlich die Regeneration der Magen- und Darmschleimhaut angeregt. Untersuchungen am Food Research Institute in Prag zeigten, dass der Pleurotus ostreatus (Austernpilz) das Wachstum probiotischer Bakterien unterstützt. Das wirkt sich positiv auf die Darmflora und das im Darm befindliche Immunsystem aus.

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Gastritis und Ulcus

Gastritis und Ulcus werden durch Autoimmunprozesse, Bakterien (Helicobacter Pylori), Medikamente und Stress verursacht. Hier wirken die im Reishi enthaltenen Triterpene antientzündlich. Bei Entzündung und Gewebeverletzung produziert der Körper den Nervenwachstumsfaktor (NGF), der auch durch die im Hericium enthaltenen Erinacine verstärkt gebildet wird.

Italienischen Wissenschaftlern ist es mit Hilfe des NGF gelungen, bei Magen- und Darmgeschwüren einen Heilungsprozess herbeizuführen. Deshalb ist eine Kombination von Reishi und Hericium hier angezeigt. Zusätzlich kann die Gabe von Auricularia empfohlen werden, der die Schleimhäute befeuchtet und somit schützt.

Refluxerkrankung

Sodbrennen, Reflux und Reizmagen sind eng miteinander verbunden. Jeder Rückfluss von Mageninhalt in Richtung Speiseröhre wird als Reflux bezeichnet. Durch seine Inhaltsstoffe schützt und regeneriert der Hericium die Schleimhäute. Um den Entzündungen entgegenzuwirken, wird zusätzlich der Reishi empfohlen.

Obstipation und Diarrhoe

Wenn Verstopfungen auftreten, hat sich der Coprinus als abführend erwiesen. Ist die Verstopfung durch Trockenheit bedingt, befeuchtet und stärkt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zufolge der Heilpilz Auricularia die Schleimhäute. Er löst so diese Art von Verstopfung. Zusätzlich empfiehlt sich auch der Reishi, da er die Magen- und Darmmuskulatur entspannt und ausgleicht. Auf eine ausreichende Trinkmenge sollte geachtet werden!
Durchfall ist ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann. Besonders histaminreiche Nahrungsmittel oder Stress sind als Auslöser möglich. Hier können die Triterpene des Reishi gut ansetzen und hemmend auf die Freisetzung des Histamins im Körper wirken. Erfahrungsgemäß hat der Maitake bei länger anhaltenden Durchfällen einen stopfenden Effekt. Aufgrund ihrer regenerierenden Wirkung auf die Magen- und Darmschleimhaut sollten ergänzend auch immer der Hericium und der Pleurotus eingenommen werden.

Chronische Darmerkrankungen

Zu den wichtigsten Formen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören die Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Die Darmschleimhaut ist dabei chronisch entzündet. Aufgrund ihrer antientzündlichen und schleimhautschützenden Wirkungen gibt man die Pilze Hericium und Reishi. Auch zwischen den Schüben. Zudem hat sich hier der Heilpilz Pleurotus und Weihrauch gut bewährt.

Vitalpilze regulieren entzündliche Prozesse und stressbedingte Entgleisungen. Sie sollten so lange eingenommen werden, bis der Körper die Eigenregulation wieder selbst vornehmen kann.

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