Hautkrankheiten wie Neurodermitis natürlich heilen

Hautkrankheiten können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Allerdings liegen diese nie allein auf unserer Körperoberfläche. Bei Neurodermitis, Psoriasis, Warzen und anderen Erkrankungen, deren Symptome sich in Veränderungen des Hautbildes zeigen, spielen immer auch Ungleichgewichte in unserem Körper eine Rolle. Vitalpilze helfen genau diese Dysbalancen auszutarieren.

Erfahren Sie hier, wie Heilpilze unseren Organismus natürlich stärken und so auch Hautkrankheiten lindern.

Unsere Haut – der vielschichtige Schutzschild

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie kann zwischen drei und zehn Kilogramm schwer sein. Beim Embryo entwickeln sich Haut und das Nervensystem aus derselben Anlage. Hieraus könnte sich neben anderen Mechansimen der enge Zusammenhang zwischen unserer Psyche und unserer Haut erklären. Bei der Krankheitsbezeichnung „Neurodermitis“ haben Wissenschaftler diese Abhängigkeit explizit aufgegriffen. „Neuro“ steht dabei für die Nerven und „Dermitis“ für die Haut.

 Als unsere Außenhülle hat die Haut verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Dabei ist sie Einflüssen inner- und außerhalb des Körpers ausgesetzt. Sie hält UV-Strahlen ab und bildet ein Schutzschild gegenüber den in der Umwelt herrschenden Temperaturen. Ebenso wehrt Sie Krankheitserreger ab und dient als Puffer bei Unfällen. In der Haut sitzen außerdem verschiedene Sensoren, die uns unsere Umgebung spüren lassen: Wir empfinden Wärme, Kälte, Schmerzen und können Dinge ertasten. Schließlich erfüllt unsere Haut auch noch Funktionen im Rahmen des Stoffwechsels: Sie bildet Vitamin D und kann Fett wie auch Wasser oder Salz speichern.

Aufbau der Haut

Grob unterscheiden wir bei der Haut zwischen Ober-, Leder- und Unterhaut.

Die Oberhaut besteht aus der Hornschicht mit darunterliegender Keimschicht. Wie der Name bereits sagt, besteht die Hornschicht aus Hornzellen, die die gröbsten Einflüsse aus der Umwelt abfangen. Die Keimschicht sorgt für Nachschub, sodass sich die Hornschicht etwa alle vier Wochen komplett erneuert. Die Keimschicht unterteilt sich ihrerseits in die sogenannten Basal- und Stachelzellschicht.

Bei der Lederhaut  handelt es sich um eine Bindegewebsschicht. Sie sorgt für Elastizität, ist in dieser Funktion aber ganz klar Alterungsprozessen unterworfen. In der Lederhaut verlaufen Blut- und Lymphgefäße sowie Nervenfasern. Zudem sitzen hier die Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen.

Unterhalb der Lederhaut liegt die Unterhaut. Sie besteht aus lockerem Binde- und Fettgewebe. Ihre Hauptaufgaben sind der Schutz vor Kälte sowie die Speicherung von Energie. Außerdem bildet sie die Verschiebeschicht zwischen der äußeren Haut und dem Bindegewebe rund um die Muskeln.

Sie sehen, dass unsere Haut eine sehr komplexe Struktur aufweist und unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden muss. Wenn wir nun darüber sprechen, Hautkrankheiten natürlich zu heilen, muss der Fokus immer auf äußeren wie auf inneren Einflussfaktoren liegen. Nur dann können wir der Komplexität unserer Haut und ihrer Probleme gerecht werden.

Wie sehen Hautkrankheiten aus?

Aufgrund der Vielzahl von Hauterkrankungen ist eine pauschale Symptombeschreibung unmöglich. Der einzige allgemeingültige Fakt ist, dass eine Erkrankung der Haut stets mit einer Veränderung einhergeht. So können Aussehen und Struktur plötzlich anders sein. Möglich sind außerdem neu auftretende Empfindungen wie Brennen, Juckreiz oder Schmerzen. Weitere typische Erscheinungen sind Pusteln, Quaddeln, Rötungen, Bläschen und Schuppen.

Während manche Hautkrankheiten wie Hautkrebs örtlich begrenzt sind, können sich andere über große Flächen oder gar den ganzen Körper erstrecken. Bezüglich des Auftretens der Symptome ist zwischen chronisch verlaufenden Krankheiten und solchen, die in Schüben kommen, zu unterscheiden. Bei Letzteren kann es immer wieder Phasen völliger Symptomfreiheit geben.

Wie entstehen Hauterkrankungen?

So vielfältig Erkrankungen der Haut sind, so unterschiedlich sind auch deren Auslöser. Wir geben Ihnen hier einen groben Überblick über die Faktoren, die für das Wohlergehen der Haut relevant sind.

Toxinbelastung und Lebergesundheit

 Unser Organismus wird täglich mit Toxinen konfrontiert. Wir nehmen sie beispielsweise über unsere Nahrung zu uns. Auch bei Stoffwechselprozessen können Giftstoffe anfallen, die der Körper dann wieder unschädlich machen und ausleiten muss. Einige Krankheiten im Bereich der Haut zeigen dabei an, dass der Körper mit dem Entgiften nicht mehr „nachkommt“. Wenn die üblichen Ausscheidungswege über Darm und Niere überlastet sind, findet über die Haut eine Art „Not-Entgiftung“ statt. Hieraus leitet sich der enge Zusammenhang zwischen Leber- und Hautgesundheit ab: Geht es der Leber als zentrales Entgiftungsorgan schlecht, leidet auch die Haut unter der Überlast der Toxine. Hier kann der Vitalpilz Reishi eine gute Hilfe sein. Er schützt nämlich die Leber und unterstützt sie beim Entgiften.

Entgiftung über Nieren und Lymphe

Die Nieren sind für die Ausscheidung von wasserlöslichen Giftstoffen zuständig. Sind die Nieren erkrankt oder überlastet, werden nicht mehr alle harnpflichtigen Substanzen in vollem Umfang ausgeschieden. In diesem Fall versucht der Körper, die Toxine über die Haut nach außen zu leiten, was wiederum zu Symptomen wie Rötungen, Jucken oder Pickel führen kann. Neben der Urinbildung sind die Nieren außerdem für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts zuständig. Können sie diese Aufgabe nicht erfüllen, kommt es zur Übersäuerung. Auch diese zeigt sich bei manchen Personen in Form von Veränderungen des Hautbildes. Mykotherapeuten verabreichen zur Stärkung der Nieren bevorzugt den Vitalpilz Cordyceps, da er die Nieren stärkt.

Das Lymphsystem ist beim Entgiften ebenfalls von zentraler Bedeutung. Es transportiert Toxine aus verschiedenen Körperregionen ab und führt sie den zentralen Entgiftungsorganen zu. Gerät der Lymphfluss ins Stocken, verlangsamt sich die Ausleitung. Schlimmstenfalls kommt es zu Stauungen im Lymphsystem. Der Vitalpilz Polyporus kann hier Abhilfe schaffen. Er regt den Lymphfluss und die Entwässerung an und beugt somit Stauungen vor.

Darm und Hautgesundheit

In der Leber werden Schadstoffe verarbeitet  und über die Niere oder zusammen mit der Gallenflüssigkeit in den Darm abgegeben. Dieser muss die gebundenen Giftstoffe nun ausscheiden. Ist die Verdauung träge oder gibt es andere Probleme im Darm, kommt auch die Entgiftung ins Stocken. Das kann sich wiederum negativ auf die Haut auswirken.

Doch schädigen Toxine auch die Darmflora und greifen die Schleimhäute an. In der Folge können Allergene, Keime und schädliche Stoffwechselprodukte durch die Darmwand in den Organismus gelangen und dort Autoimmunerkrankungen (z. B. Lebensmittelallergien) sowie Entzündungen hervorrufen. Unter den Vitalpilzen sind es allen voran der Hericium und der Pleurotus, die die Darmgesundheit unterstützen und somit derartigen Problemen entgegenwirken.

Mangelhafte Immunabwehr bei Hautkrankheiten

Bestimmte Krankheiten, die sich nur oder auch auf der Haut zeigen, werden direkt durch mikrobielle Erreger ausgelöst. Hierzu zählen zum Beispiel Herpes simplex und Herpes zoster, Masern oder auch Warzen. Wie alle Infektionskrankheiten brechen auch infektiöse Hauterkrankungen oft dann aus, wenn die körpereigenen Abwehrkräfte sie nicht ausreichend bekämpfen können. Eine solch unzureichende Immunabwehr öffnet auch Hautpilzen Tür und Tor. Außerdem erkennt ein schwaches Immunsystem Krebszellen seltener und so steigt das Risiko von Tumoren.

Bei chronischen Infektionen, chronischen Entzündungen wie auch Allergien sind meist übermäßig viele TH2-Zellen vorhanden. Das ist problematisch, weil die vielen TH2-Zellen dann auch auf Dinge reagieren, die eigentlich unbedenklich sind wie beispielsweise Nahrungsbestandteile. Andererseits birgt der zugleich herrschende Mangel an TH1-Zellen ein erhöhtes Krebsrisiko in sich, da dieser Teil des Immunsystems für das Beseitigen entarteter Zellen zuständig ist. Für die Hautgesundheit ist es also zentral, ein Gleichgewicht zwischen TH1- und TH2-System herzustellen. In diesem Zusammenhang hat sich unter anderem der Heilpilz Coriolus gut bewährt.

Weitere Faktoren

Neben den genannten Punkten gibt es noch weitere Faktoren, die Symptome auf der Haut begünstigen. Innerhalb des Körpers zählen hierzu …
– Nahrungsmittelunverträglichkeiten
– negativer Stress
– psychische Spannungszustände
– Hormonschwankungen
– Entgiftungsdefizite.

Gleichermaßen können Umweltbedingungen das Auftreten von Hauterkrankungen begünstigen. Belastend sind zum Beispiel …
– Luftverschmutzung
– UV-Strahlen
– trockene Heizungsluft
– austrocknende Reinigungs- und Putzmittel
– bestimmte Kosmetika
– manche Medikamente.

Welche Hauterkrankungen gibt es?

Neurodermitis

Hautärzte sprechen bei Neurodermitis auch vom atopischen / endogenen Ekzem bzw. von einer atopischen Dermatitis. Der Begriff „atopische“ bezieht sich dabei auf die Krankheitsgruppe der Allergien. Betroffene Personen leiden häufig auch unter Heuschnupfen, Asthma und Lebensmittelallergien.

 Insgesamt sind in den Industrieländern deutlich mehr Kinder als Erwachsene von Neurodermitis betroffen. Für die letzten Jahrzehnte weisen die Statistiken außerdem auf eine starke Ausbreitung der Hauterkrankung hin. So litten 1960 rund 4 % der Kinder in der „westlichen Welt“ an Neurodermitis. Heute sind es zwischen 15 und 20 %! Unter den Erwachsenen schwankt die Prävalenz derzeit zwischen rund 2 und 8 %.

Typische Symptome einer Neurodermitis sind trockene, juckende Hautstellen, die sich leicht entzünden. Bei Säuglingen ist ein typisches Anzeichen außerdem der Milchschorf. Grundsätzlich kann die Haut am gesamten Körper betroffen sein. Am häufigsten zeigt sich diese Hauterkrankung allerdings an Ellbogen, Kniekehlen sowie im Gesicht. Typisch ist ein phasenweises Auftreten der Symptomatik. Trigger für einen neuerlichen Schub können bestimmte Nahrungsmittel oder Allergene sein. Oft sind es außerdem Umweltreize wie eine schlechte Luftqualität, hohe Luftfeuchtigkeit, synthetische und / oder enge Kleidung sowie heißes Baden bzw. Duschen. Zudem verschlimmert sich die Problematik in aller Regel unter Stress, da dieser mit einer Erweiterung der Gefäße und einer vermehrten Ausschüttung des Immunglobulins E (IgE) einhergeht.

Wie kommt es zu Neurodermitis?

Warum jemand an Neurodermitis erkrankt, können Forscher bis heute nicht endgültig erklären. Sicher ist, dass eine gewisse Anfälligkeit vererbt wird. Außerdem scheint die Hygiene gerade bei Kindern eine große Rolle zu spielen: Je mehr sie mit Schmutz und Keimen in Berührung kommen, umso geringer ist ihr Erkrankungsrisiko.

Der Neurodermitis liegt eine Überreaktion des Immunsystems zugrunde, bei der zu viel IgE und Histamin freigesetzt wird. In der Folge treten vermehrt Entzündungen auf und die Haut beginnt zu jucken. Sich als Betroffener nicht zu kratzen, erfordert enorme Selbstbeherrschung. Werden die Hautstellen jedoch aufgekratzt, verschlimmert sich die Symptomatik noch: Entzündungen breiten sich aus und Infektionen kommen hinzu. Neben einem Ungleichgewicht des Immunsystems ist bei Neurodermitis oftmals der Salzgehalt der Haut zu hoch. Dies stört die natürliche Hautflora, wodurch die Hautbarriere durchlässiger und somit anfälliger für Umweltreize wird.

Kann man Neurodermitis natürlich heilen?

Da diese Hauterkrankung sich sehr stark in ihren Symptomen, Verläufen und Triggern unterscheidet, gibt es keinen pauschalen Behandlungsplan. Vielmehr gilt es einige allgemeine Prinzipien der Lebensführung und vor allem auch Ernährung mit individuell hilfreichen Maßnahmen zu kombinieren. Als Vitalpilze bieten sich hier Reishi, Hericium und Pleurotus an. Diese Pilze können helfen, die Darmgesundheit zu verbessern, die Histaminproblematik zu reduzieren, das Immunsystem in die Balance zu bringen und die Stressresistenz zu erhöhen.

Psoriasis Schuppenflechte

Ein großer Unterschied zwischen Schuppenflechte und Neurodermitis besteht darin, dass sich bei der Schuppenflechte die Haut schuppt, die Betroffenen aber nicht unbedingt Juckreiz verspüren. Psoriasis ist eine entzündliche autoimmune Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen im Übermaß teilen. Statt vier Wochen dauert die Erneuerung der Hornschicht nur rund vier Tage.  Ein typisches Symptom sind die in großen Mengen anfallenden silbrig-weißen Hautschuppen. Zudem erscheint die Haut aufgrund von Entzündungen und starker Durchblutung oft rötlich gefärbt. [3] Bei 50 bis 75 % der Betroffenen tritt die Erkrankung auch im Bereich der Nägel auf. Zwischen 5 und 20 % spüren die Autoimmunerkrankung zudem in ihren Gelenken. In diesem Fall ist vor einer Behandlung unbedingt zu klären, ob es sich tatsächlich um Psoriasis oder eventuell eine rheumatoide Arthritis handelt.

Auch bei dieser Hautkrankheit, die ungefähr 2 % der Bevölkerung betrifft, tappt die Ursachenforschung noch im Dunkeln. Klar ist, dass eine Dysbalance des Immunsystems vorliegt. Hauptfaktor hierfür ist bei der Schuppenflechte vom Typ 1 wohl eine genetische Veranlagung. Dieser Typ zeichnet sich dadurch aus, dass er vor dem 40. Lebensjahr auftritt. Beim Typ 2, der erst in höherem Lebensalter auftritt, sind die Ursachen völlig unklar. Beide Typen haben gemeinsam, dass die Symptome schubweise auftreten. Dem ersten Ausbruch wie auch den einzelnen Schüben geht in der Regel ein auslösendes Ereignis voraus. Das können zum Beispiel sein:
– Infekte (meist Streptokokken vom Typ 1)
– Traumata, Stress
– Medikamente wie Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Lithium, NSAR
– Rauchen, Alkohol
– Hormonschwankungen
– Leaky gut, Dysbiosen
– Fehlernährung, Übergewicht, metabolisches Syndrom

LPS und Psoriasis

Im Zusammenhang mit den letzten beiden Punkten hat die jüngste Forschung interessante Ergebnisse hervorgebracht. So scheint ein hoher Spiegel an Lipopolysacchariden (LPS) im Zusammenhang mit dem Auftreten von Schuppenflechte zu stehen. Die LPS werden von Bakterien produziert, die in einem gesunden Darmmilieu nur in geringem Maß vorkommen. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, nehmen diese „schlechten“ Bakterien überhand und erzeugen ein Übermaß an LPS. Um eine Schuppenflechte natürlich zu heilen bzw. in den Griff zu bekommen, ist die Pflege der Darmgesundheit also unerlässlich.

Maßnahmen bei Schuppenflechte

Speziell gegen einen hohen LPS-Spiegel, aber auch zur Linderung der autoimmunen Symptomatik einer Psoriasis allgemein, sollte die Ernährung möglichst naturbelassen und reich an Ballaststoffen sein. Neben Fumarsäure und Ciclosporin A haben sich Vitalpilze immer wieder als hilfreiche Maßnahme erwiesen. Empfehlenswert sind hier beispielsweise Reishi, Hericium, Cordyceps, ABM, Chaga, Shiitake und Maitake. Günstig wirken sich außerdem viel Bewegung sowie ein geringer Stresslevel aus. Um eine Schuppenflechte natürlich zu heilen, haben sich in der äußerlichen Behandlung Licht, Klimatherapie, Salz als Badezusatz und Harnstoffpräparate gegen den Juckreiz bewährt. Mit Salizylsäure können Sie zudem die Ablösung der Schuppen fördern.

Akne

Da 70 bis 80 % aller Jugendlichen an Akne leiden,  ist die Hauterkrankung vorrangig als Erscheinung in der Pubertät bekannt. Ursächlich ist hier vor allem die Hormonumstellung. Allerdings ist Akne weltweit die häufigste Hautkrankheit überhaupt und kann durchaus auch Erwachsene betreffen. Hier kommen neben hormonellen Schwankungen bestimmte Kosmetika, Chlor und Medikamente als Auslöser infrage. Typische Anzeichen sind Pusteln, Pickel und Mitesser. Diese breiten sich vorwiegend im Gesicht aus, können aber auch an anderen Körperstellen auftreten. Oft werden bei Akne die Vitalpilze Polyporus, Reishi oder bei Erwachsenen auch Maitake empfohlen.

Kupferrose

Bei der sogenannten „Rosazea“ handelt es sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung der Gesichtshaut. Es treten Rötungen, trockene Haut mit Juckreiz und Brennen bis hin zu Bläschen und knolligen Wucherungen auf. Die Erkrankung verläuft in Schüben. Die Ursachen sind ebenfalls noch weitestgehend unklar. Neben einer genetischen Veranlagung gehen Dermatologen von einem Ungleichgewicht des Immun- und Nervensystems aus. Daneben spielen womöglich Bakterien eine Rolle.

Hautkrebs

Von Hautkrebs spricht man bei allen Arten von Krebs, die im Bereich der Haut in Erscheinung treten. Während der schwarze Hautkrebs – auch Melanom genannt – die gefährlichste Form darstellt, ist der weiße Hautkrebs die häufigste Variante. Bei ihm unterscheiden Wissenschaftler je nach Ursprung der entarteten Zellen zwischen Basal- und dem Stachelzellkarzinom. Beide treten in erster Linie an solchen Stellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Daneben gibt es noch weitere Hautkrebsarten wie beispielsweise Sarkome oder Morbus Paget. Grundsätzlich ist unser Immunsystem in der Lage, entartete Krebszellen zu erkennen und unschädlich zu machen. Sind die Abwehrkräfte nicht stark genug, können Tumoren jedoch ungehindert wachsen.

Welche Hauterkrankungen sind infektiös?

Es gibt Infektionskrankheiten, die als ein Symptom eine Veränderung des Hautbildes mit sich bringen. Hierzu gehören beispielsweise Masern und Röteln. Andere Infektionen zeigen sich ausschließlich durch Hautveränderungen. So zum Beispiel Warzen. Hierbei handelt es sich um gutartige Wucherungen, die meist durch Viren wie den Humanen Papillomvirus (HPV) erzeugt werden. Diese Wucherungen nehmen unterschiedliche Formen an, wovon sich auch die anschaulichen Namen wie Dell-, Flach-, Stiel- oder Dornwarzen ableiten.

Bekannt für Symptome  auf der Haut ist außerdem die Gruppe der Herpesviren. Zu ihnen gehört zum Beispiel Herpes simplex Typ 1, der sogenannte „Lippenherpes“. Ein anderer Herpesvirus, der Varizella Zoster Virus, verursacht Windpocken beziehungsweise Gürtelrose.

Schließlich sind auch Pilzerkrankungen ansteckend. Ein typisches Beispiel ist der Fußpilz. Er geht mit unangenehmem Jucken, Hautschuppungen, Bläschen und manchmal Nässen einher. Den idealen Nährboden findet er in einer feucht-warmen Umgebung. Außerdem hat er leichtes Spiel, sich festzusetzen, wenn der Säureschutzmantel der Haut bereits beschädigt und das Immunsystem geschwächt ist. Wie bei allen infektiösen Hauterkrankungen gilt daher auch für den Fußpilz, dass ein starkes Immunsystem einen gewissen Schutz vor Ansteckung bietet.

Allergische Reaktionen der Haut

Unangenehme Symptome wie Brennen, Jucken und Rötungen der Haut rühren oft von Allergien her. Ursächlich für die Reaktion der Haut ist fast immer ein Ungleichgewicht innerhalb des Immunsystems. In den meisten Fällen handelt es sich um einen sogenannten TH2-Shift, bei dem vermehrt IgE und Histamin freigesetzt werden. Durch Stress können sich die allergischen Symptome zusätzlich verstärken.

Was hilft bei Hauterkrankungen?

Wenn es darum geht, Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Warzen oder Gürtelrose natürlich zu heilen, müssen immer innere und äußere Faktoren beachtet werden. Für die Balance von Darm, Immunsystem, Stoffwechsel und Hormonen sorgt eine gesunde Ernährung kombiniert mit den richtigen Vitalpilzen. Bei äußerlich anzuwendenden Pflegecremes empfehlen wir, unbedingt auf Bio-Qualität zu achten. Als Basis bieten sich je nach Hauttyp und Bedarf entweder feuchtigkeitsspende oder fetthaltige Cremes oder Salben an. Johanniskraut-, Mandel- oder Olivenöl ist beispielsweise eine natürliche Quelle. Zugesetztes oder generell extern angewandtes Vitalpilzpulver stillt zusätzlich den Juckreiz, beruhigt die Haut, fördert die Wundheilung und beugt Infektionen vor.

Hautkrankheiten behandeln mit Vitalpilzen

Vitalpilze erzielen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe viele günstige Effekte in unserem Organismus, die unter anderem auch der Hautgesundheit zuträglich sind. So regen sie Entgiftungsprozesse an und haben einen positiven Einfluss auf die Darmflora. Aufgrund ihrer präbiotischen Eigenschaften fördern sie die Vermehrung von guten Bakterien wie Laktobazillen, Enterokokken und Bifidobakterien. Dies kommt auch dem Stoffwechsel zugute, der außerdem von der Regulation des Fettstoffwechsels und des Blutzuckers profitiert. Viele Vitalpilze wirken nämlich günstig auf den Insulinhaushalt und den Cholesterinspiegel.

Vitalpilze stärken das Immunsystem unmittelbar und balancieren es bei einem Ungleichgewicht aus. Allergien und Autoimmunerkrankungen werden so abgeschwächt. In Vitalpilzen kommen zudem sogenannte  Triterpene vor. Diese sind für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Eine weitere Entlastung für das Immunsystem stellt das antioxidative Potenzial der Heilpilze dar. Schäden durch freie Radikale gehen durch ihre Einnahme zurück. Das bedeutet unter anderem einen gewissen Schutz vor Tumoren. Einige Vitalpilze wie Hericium und Reishi haben zusätzlich gezeigt, dass sie bei Strahlen- und Chemotherapie die Nebenwirkungen etwas abfangen und womöglich sogar die Effizienz der Therapien steigern können.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vitalpilze gegen Hauterkrankungen für Sie in einer Übersicht zusammengefasst. Neben den genannten Pilzen können je nach individueller Problematik aber auch Shiitake, Maitake oder Agaricus bisporus eine sinnvolle Ergänzung der mykotherapeutischen Behandlung darstellen. Der Agaricus bisporus ist vor allem bei Akne eine gute Wahl, da er eine übermäßige Talgproduktion der Haut bereits auf Ebene der Hormone abfangen kann.

Lassen Sie sich vor der Entscheidung für ein bestimmtes Pilzpulver bitte immer von unseren Expertinnen beraten! Jeder Mensch ist anders. Um Hautkrankheiten natürlich zu heilen, müssen immer mehr Variablen als nur die Art der Erkrankung an sich beachtet werden.

Reishi

Als Leberpilz fördert der Reishi allen voran die Entgiftung des Körpers über die Leber.  Alle Toxine, die über Leber und Darm ausgeleitet werden, stellen keine Belastung mehr für die Haut dar. Zudem gilt der Reishi auch als Wohltäter des Darms: Er fördert eine gesunde Darmflora und hemmt insbesondere die Ausbreitung solcher Bakterien, die LPS produzieren. Außerdem unterstützt er die Gesundheit der Darmschleimhaut, was sogar Problemen wie sie typisch für einen zu durchlässigen Darm (Leaky gut) sind, entgegenwirkt.

Die im Reishi enthaltenen Polysaccharide unterstützen das Immunsystem. Dabei gelten sie als immunmodulatorisch, stellen also eine Balance zwischen TH1- und TH2-System her. Zudem gilt er als sogenannter „Immuntrainer“ und unterstützt die Abwehr, z.B. gegen Viren.

Weiterhin zu erwähnen sind die antientzündlichen sowie antiallergischen Eigenschaften des Reishi. Die in ihm enthaltenen Triterpene setzen die Ausschüttung von Histamin herab, was Symptome wie Juckreiz reduziert. Nicht zu verachten sind die harmonisierenden Einflüsse des Vitalpilzes auf das vegetative Nervensystem wie auch den Hormonhaushalt. Unter der Einnahme von Reishi verbessert sich die Schlafqualität, während das Stresserleben deutlich zurückgeht. Gerade bei nervös bedingten Hauterkrankungen wie Neurodermitis bringt dies spürbare Erleichterung mit sich. In einer Anwendungsbeobachtung mit Kindern und Erwachsenen, die an Neurodermitis litten, zeigte sich bei 80 % der Betroffenen innerhalb von drei Monaten eine gute Verbesserung des Symptome allein durch die Einnahme von Reishi.

Übrigens hat sich der Einsatz des Heilpilzes Reishi in der Vergangenheit auch immer wieder bei Tieren mit Hautproblemen bewährt.

Hericium

Der Hericium gilt als einer der vielseitigsten Vitalpilze, um Hauterkrankungen natürlich zu heilen. Da er an der Darm-Hirn-Haut-Achse ansetzt, hilft er bei jeglichen Hautsymptomen, die mit Problemen im Bereich des Darms zusammenhängen. Grund hierfür sind hauptsächlich die in ihm enthaltenen Erinacine. Sie schützen die Darmschleimhaut und unterstützen deren Regeneration nach einer Beschädigung.  So verhindert der Vitalpilz, dass Allergene, Toxine oder gar Mikroorganismen aus dem Darmtrakt in den Körper eindringen. Zugleich fördert auch er die Darmflora. Er stimuliert die Verbreitung von Bakterien, die kurzkettige Fettsäuren produzieren. Diese benötigt der Körper insbesondere für seine Nervenfasern. Die Einnahme von Hericium ist immer bei Dysbiosen sowie im Anschluss an eine Antibiotika-Therapie zu empfehlen, um das Darmmilieu zu stärken und so auch Hautkrankheiten vorzubeugen.

Hinsichtlich des Immunsystems ist die Darmgesundheit keinesfalls unerheblich. Ein Großteil der Immunzellen werden nämlich im Bereich des Darms gebildet. Zum Beispiel sitzen in der Darmschleimhaut die sogenannten Peyer´schen Plaques. Dies sind Lymphfollikel, denen eine wichtige Rolle in der Immunabwehr zukommt. Insgesamt unterstützt auch der Hericium das Immunsystem und verbessert sogar die Abwehr von Tumorzellen.

Unter anderem die oben erwähnten Erinacine wirken sich übrigens auch entspannend auf die Psyche aus. Darum hat sich die Einnahme von Hericium nicht nur bei Neurodermitis bewährt, sondern auch bei Unruhe, Ängsten und Schlafstörungen.

Cordyceps

Der Hauptwirkungsbereich dieses Vitalpilzes liegt im Bereich der Nieren. So fördert er deren Gesundheit und unterstützt sie beim Entgiften.  Forscher sehen hier als wichtigste Substanz das Cordycepin an. In Studien hat sich gezeigt, dass während der Einnahme von Cordyceps die Spiegel von harnpflichtigen Substanzen wie Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin absinken. Wenn Sie an Ödemen leiden, sollten Sie sich zu einer Kombination aus Cordyceps und Polyporus beraten lassen.

Auch auf die Nebennierenrinde und das endokrine System allgemein übt der Cordyceps einen positiven Einfluss aus, was sich in einer Linderung von Stresssymptomen, Burn-out und Depressionen äußert. In der Folge gehen auch stressbedingte Symptome im Bereich der Haut zurück.

Polyporus

Der Polyporus ist ebenfalls ein wichtiger Vitalpilz, wenn es um die Ausleitung von Toxinen geht. Aufgrund seiner diuretischen Wirkung wird er auch bei Hypertonie eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Entwässerungsmedikamenten werden bei seiner Einnahme keine größeren Mengen Kalium ausgeschwemmt. Durch seine Antioxidantien schützt der Polyporus die Nieren außerdem vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale.

Als Vitalpilz, der die Dinge „ins Fließen“ bringt,  fördert der Polyporus noch eine weitere wichtige Entgiftungsinstanz im Körper: das Lymphsystem. Indem er den Lymphfluss anregt, beugt er Stauungen vor. Diese sind für die Haut besonders fatal, da bei stockender Lymphe nur mehr der Ausweg über die Haut übrig bleibt, um Schadstoffe auszuleiten. Besonders bewährt hat sich der positive Einfluss auf die Lymphe bei Personen, die beispielsweise Stauungen durch eine Venenschwäche haben.

In Kombination mit dem Vitalpilz Reishi gilt der Polyporus als ideales Naturmittel bei Akne. Die antibiotischen, antientzündlichen sowie entgiftenden Eigenschaften greifen bei dieser Hauterkrankung perfekt ineinander.

Coriolus

Durch seinen positiven Einfluss auf das Immunsystem findet der Coriolus vorwiegend bei solchen Hauterkrankungen Anwendung, die mit mangelnden oder unausgeglichen Abwehrkräften einhergehen.  So kann er mit seinen Inhaltsstoffen einer TH2-Dominanz effizient entgegenwirken, indem er eine höhere Aktivität der Natürlichen Killerzellen und eine vermehrte Produktion von Botenstoffen aus TH1-Zellen anregt. Sein Einsatz hat sich sowohl bei chronischen viralen Infektionen als auch bei Entzündungen und Allergien bewährt. Darüber hinaus schützt er ein Stück weit vor Neuansteckungen, beschleunigt aber auch die Regeneration nach einer Infektion. Mögliche Symptome im Bereich der Haut klingen so schneller wieder ab. Vielversprechende Untersuchungen gibt es hier beispielsweise bei Erkrankungen durch Herpes simplex- und Epstein Barr-Viren. Trotz seiner stimulierenden Eigenschaften kann der Coriolus übrigens auch bei autoimmun bedingten Krankheiten eingenommen werden!

Im Bereich der Krebserkrankungen können sich immer wieder positive Effekte durch die Einnahme von Coriolus zeigen. Er fördert die Abwehr von Krebszellen, verbessert den Allgemeinzustand der Patienten und verringert die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie.

ABM

Der Vitalpilz Agaricus blazei murrill (ABM) findet ebenfalls bei Hautkrebs Anwendung.  Dank seiner Beta-D-Glukane, seiner Glykoproteine, dem Blazeispirol A und C sowie dem Blazein unterstützt er die Behandlung von Tumoren effektiv. Beispielsweise fördert er die sogenannte Apoptose (den Tod von Krebszellen), liefert aber auch wichtige Enzyme und schützt das Knochenmark. Zudem fördert er die Immunantwort, welche sich gegen entartete oder infizierte Zellen richtet.

Als Adaptogen vermag der ABM allgenmein zu stärken. Ähnlich wie Reishi kann er auch allergische Reaktionen der Haut lindern. Er wirkt ausgleichend auf das Immunsystem, was den Ausbruch von Autoimmunerkrankungen weniger wahrscheinlich macht. Da er außerdem die Ausschüttung von Histamin hemmt, reduziert er unmittelbare allergische Hautsymptome. Des Weiteren sind noch seine stark antioxidativen Fähigkeiten zu erwähnen sowie sein schützender Einfluss auf die Leber.

Chaga

Gerade bei allergischen Reaktionen der Haut, aber auch bei Psoriasis, Neurodermitis,  Akne und trocken-schuppigen Stellen hat sich der Chaga vielfach bewährt. Ein Grund liegt wohl in seinem Inhaltsstoff Inotodiol verborgen, der direkt auf die Mastzellen wirkt und hier die Freisetzung von Histamin reduziert. In Laboruntersuchungen an Mäusen konnten durch seine Verabreichung deutlich die Symptome einer Lebensmittelallergie gelindert werden.

Darüber hinaus wirkt der Chaga antiviral und immunstärkend. Das Inotodiol kann sogar ein Stück weit eine Ansteckung mit Herpes simplex unterbinden.

Wie entscheide ich mich für das richtige Pilzpräparat?

Das wichtigste Qualitätskriterium bei Vitalpilzen ist die Bio-Qualität. Nur bei einer Zucht unter Bedingungen, wie sie die deutschen Bio-Richtlinien vorgeben, kann eine Freiheit von Schadstoffen garantiert werden. Pilze ziehen Umweltgifte nämlich förmlich an. Daher würden Sie mit konventionell gezüchteten Vitalpilzen immer auch Toxine zu sich nehmen.

Weiterhin sollten die Pilze schonend – sprich bei höchstens 40° Celsius – getrocknet worden sein. Höhere Temperaturen zerstören wichtige Enzyme, deren gesundheitsförderlicher Effekt damit unwiderruflich verloren geht.

Schließlich haben sich Kapseln  gefüllt mit dem Pulver aus den getrockneten Pilzen als ideale Darreichungsform erwiesen. Die Hülle schützt das Pulver vor Feuchtigkeit und somit vor Schimmel. Dieser ist auf dem feinen Pilzpulver mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen. Kapseln sind darüber hinaus sehr praktisch, was die Dosierung anbelangt.

Wie nehme ich Vitalpilze bei Hauterkrankungen richtig ein?

Wie Sie unserem Text entnehmen können, sind je nach Hautkrankheit verschiedene Vitalpilze geeignet. Doch auch bei zwei Personen, die an derselben Hauterkrankung leiden, können unterschiedliche Heilpilze sinnvoll sein. Grund hierfür ist beispielsweise die allgemeine Konstitution der Personen sowie mögliche weitere gesundheitliche Probleme. Da alle ausschlaggebenden Faktoren für einen Laien kaum zu überblicken sind, ist es unbedingt ratsam, einen Mykotherapeuten zu konsultieren. Auch unsere Expertinnen beraten Sie gerne ausführlich zu den jeweiligen Vitalpilzen im Zusammenhang mit Ihrer spezifischen Hautkrankheit.

Ein weiterer kritischer Faktor ist die Dosierung. Auch hier lassen sich keine pauschalen Angaben machen. Grundsätzlich gilt, dass die Vitalpilze eingeschlichen werden sollten. Das bedeutet, dass die Dosierung anfangs sehr niedrig ausfällt und erst im Laufe der Zeit gesteigert wird. Zwar haben Heilpilze keine Nebenwirkungen im eigentlichen Sinne, doch kann gerade aufgrund ihrer entgiftenden Wirkung eine Art Erstverschlimmerung der Symptome auftreten. Daher sollten Sie vor der ersten Einnahme mit unseren Expertinnen auch über die genaue Dosierung sprechen.

Hinweis: Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

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