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Fibro­myalgie natürlich heilen – Schmerzen am ganzen Körper lindern mit Vitalpilzen

04. Juli 2022
Dipl.-Biol. Dorothee Ogroske et al.

Permanent Schmerzen zu erleiden und kaum etwas dagegen tun zu können – das ist wohl für jeden ein absolutes Horrorszenario. Doch ist es für die vielen Menschen, die an einer Fibromyalgie leiden, die Realität. Zum Glück stellen Vitalpilze eine vielversprechende Möglichkeit dar, sowohl die unangenehmen Symptome der Krankheit zu lindern, als auch gegen die verschiedenen auslösenden Faktoren etwas zu unternehmen.

Erfahren Sie in diesem Artikel, was die Wissenschaft bis dato über die noch eher schwierige Diagnose „Fibromyalgie“ zu berichten weiß und wie diverse Vitalpilze bei der Behandlung helfen können.

Was ist Fibromyalgie?

Bei Fibromyalgie gestaltet sich die Symptomatik individuell sehr unterschiedlich. Darum sprechen Mediziner bevorzugt von einem „Fibromyalgie-Syndrom“. Allen Erkrankten gemeinsam ist dabei das Leitsymptom „chronische Schmerzen“. Das spiegelt sich in der wörtlichen Übersetzung von Fibro-Myalgie: „Faser-Muskel-Schmerz“ wider. Zwar spricht der Volksmund bisweilen von „Weichteilrheumatismus“, doch ist dies streng genommen ein Sammelbegriff, unter den die Fibromyalgie als eine von mehreren Erkrankungen fällt.

Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, fällt auf, dass Fibromyalgie bereits seit längerer Zeit eine bekannte Erkrankung ist. So gab es entsprechende Diagnosen bereits im 19. Jahrhundert. Damals gingen die Ärzte noch vermehrt davon aus, dass es sich bei den Symptomen um die Manifestation einer Depression auf körperlicher Ebene handelt. Und dieser Ansatz ist gar nicht so weit hergeholt! Wie Sie gleich sehen werden, spielt noch heute die psychische Komponente eine wichtige Rolle bei der Diagnose und der Therapie von Fibromyalgie.

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Frauenhände auf der Tastatur eines Laptops - auf dem Bildschirm ist eine Fibromyalgie Fachinformation zu sehen

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Wer erkrankt an Fibromyalgie?

Ehe wir auf Symptome und Ursachen zu sprechen kommen sowie auf die Möglichkeiten, wie man Fibromyalgie natürlich heilen kann, möchten wir einen kurzen Blick auf die Gruppe der Betroffenen werfen. Insgesamt leiden in Deutschland zwischen zwei und vier Prozent der Bevölkerung unter Fibromyalgie. Allzu genau darf man diese Zahlen allerdings nicht nehmen, da Betroffene oft jahrelang von Arzt zu Arzt gehen, bis sie die korrekte Diagnose bekommen. Schätzungen zufolge bleiben sogar bis zu drei Viertel der Betroffenen als solche unerkannt. Außerdem handelt es sich um eine „Frauenkrankheit“, da neun von zehn Erkrankten weiblich sind. Typischerweise beginnen die Schmerzen um das 35. Lebensjahr herum, es können aber auch schon Kinder und Jugendliche erkranken. Zudem kommt es bei fast allen Frauen mit einem Fibromyalgiesyndrom zu einer Verschlimmerung der Symptome in den Wechseljahren.

Abgesehen vom Geschlecht fällt Ärzten immer wieder auf, dass vor allem sehr pflichtbewusste Menschen von Fibromyalgie betroffen sind. Weiterhin ist eine selbstkritische Haltung typisch. Während die Betroffenen stets für andere da sind, unterdrücken sie ihre eigenen Gefühle. Natürlich entsprechen nicht alle Fibromyalgie-Patienten diesem Persönlichkeitsbild, doch scheint die Erkrankung bei Menschen mit diesen Charakterzügen des Öfteren vorzukommen. Durch die Erkrankung sinkt die Belastbarkeit dann deutlich. Manch einer muss sogar einen Behindertengrad beantragen, da er aufgrund der Schmerzen nicht mehr arbeitsfähig ist.

Wie kann man Fibromyalgie erkennen?

Das Leitsymptom des Fibromyalgie-Syndroms sind Schmerzen. Sie beginnen meist schleichend im Rücken, nehmen mit der Zeit zu und setzen sich in Armen und Beinen fort. Typisch für den Verlauf der Erkrankung ist ein Wechsel aus nahezu schmerzfreien Phasen und solchen mit starken Beschwerden. Darüber hinaus berichten Betroffene von zum Teil sehr unterschiedlichen Symptomen. Diese können physischer wie auch psychischer Natur sein.

Die Amerikanische Gesellschaft für Rheumatologie (ACR) hat 1990 folgende vier Kriterien für das Vorliegen einer Fibromyalgie festgelegt:
1. Druckschmerzen an mindestens 11 von 18 Triggerpunkten (Tender-Points).
2. Müdigkeit, Erschöpfung (Fatigue)
3. Schlafstörungen
4. Die Beschwerden müssen seit mindestens drei Monaten vorliegen.
Zu diesen vier Punkten kommt je nach Schweregrad eine Vielzahl an weiteren Symptomen hinzu.

Frafische Darstellung der Schmerzpunkte bei Fibromyalgie

Die sogenannten „Tender-Points“ dienten lange Zeit als wichtige Indikatoren bei der Diagnosestellung. Es handelt sich hierbei um insgesamt 18 paarige Punkte, die zwischen dem Muskelansatz am Hinterkopf und den Kniegelenken über den Körper verteilt liegen. Alle Tender-Points befinden sich am Übergang von Muskeln zu Sehnen. Bei Fibromyalgie-Patienten sind an diesen Stellen oft deutliche Verhärtungen zu ertasten. Um das Diagnosekriterium zu erfüllen, müssen an wenigstens 11 dieser 18 Punkte starke Schmerzen zu spüren sein, sobald Druck auf sie ausgeübt wird.

Im Jahre 2010 veränderte die ACR ihre Diagnosekriterien und verfeinerte sie in den folgenden Jahren weiter. Basis bilden nun der „Widespread Pain Index“ (WPI) und die Symptomschwere-Skala (SSS). Der WPI fragt insgesamt 19 Körperbereiche ab, in denen Schmerzen auftreten können. Auf der SSS wird die Schwere der drei Symptombereiche „Erschöpfung“, „nicht-erholsamer Schlaf“ und „kognitive Symptome“ (z. B. Konzentrations- und Merkfähigkeit, Depression, Angst) auf einer Skala von 0 bis 4 abgebildet. Zusätzlich wird abgefragt, ob abdominale Schmerzen, Depression und Kopfschmerzen vorliegen. Die daraus resultierenden Fibromyalgie-Skala erstreckt sich über einen Bereich von 0 bis 31. Erreicht eine Person einen Wert von 13 oder mehr, leidet sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Fibromyalgie.

Ausschlussdiagnosen

Die Diagnosekriterien der Fibromyalgie erinnern stark an die des chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS). Allerdings stehen bei dieser Erkrankung die geringe Belastbarkeit sowie der vorherrschende Erschöpfungszustand im Vordergrund. Manche Forscher vermuten, dass es sich bei CFS und Fibromyalgie um zwei verschiedene Ausprägungen derselben Erkrankung handeln könnte. Andere gehen von ähnlichen Ursachen aus, die je nach individueller Konstitution zu CFS oder Fibromyalgie führen.

Aufgrund der völlig unterschiedlichen Erscheinungsbilder eines Fibromyalgiesyndroms tun Ärzte sich oftmals schwer, die korrekte Diagnose zu stellen. Erschwerend kommt hinzu, dass es nur wenige messbare Parameter bei einer Fibromyalgie gibt. Es handelt sich also in erster Linie um eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass verschiedene Untersuchungen keine Ursachen für die Beschwerden der Patienten zutage bringen. So sind zum Beispiel im Bluttest wie auch in MRT oder CT keine Abnormalitäten auszumachen. Am Ende bleibt als Erklärung dann nur die Fibromyalgie übrig.

Erkrankungen, die im Zuge der Diagnosestellung unbedingt ausgeschlossen werden sollten, sind …
– CFS,
– Muskelrheuma (Polymyalgia rheumatica),
– Rheumatoide Arthritis,
– Myopathien,
– rein psychische Erkrankungen.

Wie fühlen sich "Faser-Muskel-Schmerzen" an?

Fibromyalgie wird von Experten gerne als „generalisiertes, nicht-entzündliches Schmerzsyndrom“ bezeichnet. Dabei können die Schmerzen an unterschiedlichen Stellen und mit wechselnder Intensität auftreten. Besonders betroffen sind meist Nacken, Rücken und Brustkorb sowie die Gelenke von Armen und Beinen. Die Patienten tun sich selbst sehr schwer, den Schmerz genau zu lokalisieren. Seine Qualität beschreiben sie unter anderem als „tiefsitzend“, „stechend“, „brennend“ und „wandernd“. Außenstehende können sich diese Schmerzen wohl ähnlich vorstellen, wie bei einem Muskelkater oder bei Gliederschmerzen aufgrund von Fieber. Zum Teil berichten Betroffene außerdem von Nervenschmerzen, Kribbeln, Brennen und Taubheitsgefühlen.

Weitere typische Symptome bei Fibromyalgie

Im Rahmen einer Fibromyalgie können sehr unterschiedliche Begleit-Symptome auftreten. Diese gilt es ebenfalls im Rahmen von therapeutischen Maßnahmen zu berücksichtigen. Fibromyalgie-Patienten berichten unter anderem von folgenden krankheitsbegleitenden Beschwerden:

  • Müdigkeit / Fatigue
  • Antriebsmangel
  • schnelles Ermüden, verminderte Belastbarkeit
  • verzögerte Erholung nach Belastung
  • Schlafstörungen
  • Morgensteifigkeit / allgemeines Gefühl von Gelenksteifigkeit
  • psychische Störungen wie Depression oder Angst (30 – 50 % der Betroffenen)
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche, „Brainfog“
  • Wetterfühligkeit
  • Ödeme, Gefühl von Schwellungen im Bereich von Händen, Füßen oder Gesicht
  • verstärkte Menstruationsbeschwerden
  • Tinnitus und Sehstörungen
  • vegetative Symptome wie kalte Hände oder Füße
  • erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht, Hitze, Kälte und Berührungen
  • Trockenheit bzw. Überempfindlichkeit der Schleimhäute
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Reizmagen und -darm
Grafische Darstellung möglicher Smptome einer Fibromyalgie

Zu den beiden letzten Punkten ist zu sagen, dass Fibromyalgie-Patienten häufig Dysbalancen der Darmflora aufweisen.

Warum hat Fibromyalgie so viele verschiedene Begleitsymptome?

Warum mit einem Aufnahme eines jungenMannes in kariertem Hemd auf dem Sofa sitzend, der sich an seinen schmerzenden Nacken fasstFibromyalgie-Syndrom derart viele vegetative Beschwerden und Überempfindlichkeiten einhergehen, erklären Experten bisweilen mit einer erhöhten Aktivität des Sympathikus. Dieser Teil des Nervensystems springt in Stresssituationen an und stellt den Körper auf Flucht oder Kampf ein. Auch Schmerzen bedeuten für uns in diesem Sinne Stress. Aus chronischen Schmerzen resultiert also chronischer Stress und somit eine Daueraktivierung des Sympathikus. Damit einher geht eine hohe Sensibilität gegenüber Umweltreizen wie beispielsweise Kälte oder Lärm.

Manchmal zeigt sich auch eine erhöhte parasympathische Aktivität bei Fibromyalgie-Patienten. Woher diese genau rührt, ist unklar. Doch erklären die beiden Extreme von sympathischer und parasympathischer Überaktivität ein Stück weit, warum die Begleitsymptome derart unterschiedlich ausfallen. Vitalpilze wie der Reishi und der Hericium wirken nachweislich positiv auf das Nervensystem und können dadurch Linderung verschaffen.

Weiße Anführungszeichen in dunkelblauem Kreis
Frau B. J. aus Bad Langensalza

ERFAHRUNGSBERICHTE
„Ich habe schon seit über 30 Jahren sowohl Rheuma wie Fibromyalgie. Nun habe ich Reishi, Shiitake und Hericium probiert. Die Wirkung ist gut. Meine Beschwerden haben sich deutlich verbessert und die Schmerzen sind gelindert.“

    Begünstigende Faktoren für eine Fibromyalgie

    Bislang sind Experten sich nicht sicher, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Person an Fibromyalgie erkrankt. Jahre der Forschung und Praxis haben aber gezeigt, dass folgende Faktoren eine Erkrankung begünstigen:
    – genetische Veranlagung
    – bestimmte Infektionen gelten als potenzieller Auslöser
    – ein Übermaß an negativ empfundenen psychischem und / oder körperlichem Stress
    – bestimmte Charaktereigenschaften: ausgeprägtes Pflichtbewusstsein, großes Bedürfnis anderen zu helfen, häufige Selbstkritik, Unterdrückung eigener Emotionen und Bedürfnisse
    – Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel
    – seelische oder körperliche Traumata (z. B. Sexueller Missbrauch, Unfall)

    Beim konkreten Ausbruch einer Fibromyalgie werden außerdem immer wieder folgende Sachverhalte beobachtet:
    1. Eine erhöhte Stressbelastung trifft auf eine verringerte Anpassungs- und Regulationsfähigkeit.
    2. Betroffene leiden an einer erworbenen Fehlfunktion der zellulären Energiegewinnung (mitochondrialen Dysfunktion).
    3. Auf physischer Ebene zeigt sich ein deutlich erhöhter oxidativer Stress.
    4. Fibromyalgie steht in engem Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
    5. Die Endungen der feinsten Nerven in Haut und Muskeln weisen Veränderungen auf. Zudem sind bei Betroffenen Schäden an den schmerzleitenden Fasern zu erkennen.

    Vor dem Hintergrund dieser komplexen Sachlage werden die Schwierigkeiten, eine Fibromyalgie natürlich zu heilen, sehr deutlich. Doch können bestimmte Naturmittel wie Vitalpilze in vielfacher Hinsicht Linderung verschaffen.

    Faktor: Erhöhte Stressbelastung bei verringerter Anpassungsfähigkeit

    Zu der verringerten Regulationsfähigkeit lässt sich sagen, dass es sich hierbei um ein genetisch verankertes Problem handeln könnte. Es gibt beispielsweise Personen, bei denen der Botenstoff Serotonin schneller abgebaut wird, als es im Durchschnitt bei gesunden Menschen der Fall ist. Dies kann zu einem vermehrten Schmerzempfinden beitragen, weil Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter) wie Serotonin und Dopamin oder Glutamat maßgeblich an der Reiz- bzw. Schmerzverarbeitung beteiligt sind. Bei Fibromyalgiepatienten sind gehäuft neben Serotoninmangel auch Dysbalancen bezüglich weiterer Neurotransmitter zu finden. Das könnte erklären, warum Betroffene selbst normale Reize wie eine Berührung als schmerzhaft empfinden. Außerdem baut der Körper Serotonin zu Melatonin ab. Dieses Hormon ist wiederum für einen gesunden Schlaf wichtig. Wird es tagsüber zu viel gebildet, fühlen wir uns schlapp und müde. Nachts fehlt es dann, sodass wir nur schlecht schlafen können. Hier stellen die Heilpilze Reishi, Hericium und Cordyceps eine geeignete Gegenmaßnahme dar, da sie hinsichtlich der Stresshormone und Nervenbotenstoffe regulierend wirken. Dadurch verbessern sie die Stressresistenz und die Schlafqualität. Beim Faktor „erhöhte Stressbelastung“ ist es interessant, dass viele Fibromyalgie-Patienten von traumatischen Erlebnissen in ihrer Kindheit berichten. Sie sind von daher bereits vorbelastet, teilweise regelrecht traumatisiert. Bis zu 70 % der Betroffenen geben außerdem an, zu Beginn der eigentlichen Erkrankung ein psychisches oder physisches Trauma erlitten zu haben. In beiden Fällen ist das traumatische Ereignis gleichzusetzen mit einer extrem hohen Stressbelastung. Selbst im Krankheitsverlauf lassen sich Zusammenhänge zwischen belastenden Lebenssituationen und stärkerer Symptomausprägung aufzeigen. Im Umkehrschluss gehen entspannte Phasen meist mit weniger Schmerzen einher.

    Zur mytochondrialen Dysfunktion

    Wie es zu einem Problem bei den energie-produzierenden Prozessen auf zellulärer Ebene kommt, ist bislang nicht genau bekannt. Hypothesen gehen in die Richtung, dass ein Mangel an bestimmten Stoffen vorliegen könnte, die bei der Synthese der Energie-Einheit ATP benötigt werden. Andere Vermutungen gehen von einer Blockierung der Enzymketten in den Mitochondrien aus. Hierbei könnten Schadstoffe wie zum Beispiel Amalgam, Pestizide oder Inhaltsstoffe von Medikamenten eine entscheidende Rolle spielen. Nicht zuletzt ist es denkbar, dass die Störung der Energieproduktion ein Stück weit genetisch veranlagt ist.

    Betrachten wir nun die Konsequenzen eines Mangels an Energie-Einheiten: Wenn zu wenig ATP zur Verfügung steht, schaltet der Körper zur Energiegewinnung auf Milchsäuregärung um. In der Folge übersäuert das Gewebe. Es kommt zu einer Übersäuerung („Azidose“), die auf Dauer eine Reizung bindegewebiger Strukturen mit sich bringt. Eine Übersäuerung begünstigt zudem Entzündungen, die wiederum ein vermehrtes Auftreten von freien Radikalen zur Folge haben. Das bedeutet: Die oxidative Stressbelastung des Körpers steigt an.

    Wenn der Körper nun Entzündungsmediatoren freisetzt, reizen diese die Nervenfasern, was sich für die Betroffenen wie Schmerzen anfühlen kann. Tatsächlich weisen fast die Hälfte aller Fibromyalgie-Patienten Auffälligkeiten an den „Small Fibers“ auf. Hierbei handelt es sich um kleinste Nervenfasern, die in Haut und Muskeln enden. Ob diese Veränderungen aber tatsächlich auf Entzündungsprozesse zurückgehen und inwiefern sie für das übermäßige Schmerzempfinden verantwortlich sind, ist bislang ungeklärt.

    Zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Reizdarm

    Aufnahme einer jungen Frau, die verkrampft im Bett liegend mit beiden Händen ihre Magengegend hältFibromyalgie-Patienten weisen häufig Dysbalancen der Darmflora auf. Stimmt die Zusammensetzung der für die Verdauung notwendigen Bakterien nicht, werden bestimmte Stoffe im Darm nicht richtig abgebaut. Sie reizen den Verdauungstrakt, woraufhin unangenehme Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten können. Experten sprechen hier von einem „Reizdarm“.

    Eine Dysbiose kann ebenso zu Schäden an der Darmschleimhaut führen. Diese wird in der Folge durchlässiger, sodass Allergenen und anderen Substanzen Tür und Tor offenstehen (Leaky gut). Durch das veränderte Mikrobiom im Darm geht außerdem die Produktion von Serotonin zurück, was zu den bereits besprochenen Ungleichgewichten im Neurotransmittersystem führt. Vitalpilze haben in vielerlei Hinsicht einen positiven Einfluss auf den Darm und werden bereits erfolgreich zur Behandlung von Reizdarm und Leaky gut eingesetzte. Darum sind sie auch bei einer Fibromyalgie, die mit einer Dysbalance der Darmflora einhergeht, dringend zu empfehlen.

    Weitere Ursachen in der Diskussion

    Neben den Botenstoffen 3-D Illustration eines menschlichen Oberkörpers, dessen Wirbelsäule alarmierend ind Gelb-Orange dargestellt ist. Die Figur greift sich in den Nacken, der den Brennpunkt der Schmerzreize darstelltstehen auch die Rezeptoren der Nervenfasern im Verdacht, eine ungehemmte Reizweiterleitung zu begünstigen. Hier steht insbesondere das Opioid-Rezeptorsystem im Fokus. Kommt es hier zu Blockaden können selbst kleinste schmerzhafte Reize als unerträglich wahrgenommen werden. Zudem wäre es in diesem Fall verständlich, weshalb opiathaltige Schmerzmittel nur eine begrenzte Wirkung zeigen.

    Recht unklar ist die Sachlage bezüglich Infektionen bei der Entstehung des chronischen Schmerzsyndroms. Mediziner können sich deren Rolle nicht endgültig erklären, doch benennen viele Betroffene eine Infektionskrankheit als Auslöser ihrer Erkrankung.

    Multimodaler Therapieansatz

    Da über die Ursachen wie auch die zugrunde liegenden physiologischen Prozesse so wenig bekannt ist, ist es kaum möglich, eine Fibromyalgie zu heilen. Selbst die Schulmedizin hat weder Patentrezept noch Standardtherapie parat. Der Fokus liegt hier vermehrt auf einer allgemeinen Rückgewinnung an Lebensqualität. Einzelne Maßnahmen orientieren sich dabei an den spezifischen Symptomen und dem Schweregrad der chronischen Schmerzen. Letzten Endes gilt die Fibromyalgie heutzutage aber als weitestgehend therapieresistent.

    Die besten Veränderungen in eine positive Richtung erzielen multimodale Therapieansätze, die gleichzeitig auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen. Das beginnt bei einer bewusst gesunden Ernährung, erstreckt sich über individuell festgelegte Aktivitäten- und Bewegungspläne bis hin zu psychotherapeutischen Maßnahmen und Entspannungsübungen. All diese Ansätze können mit speziell abgestimmten Vitalpilze gefördert und unterstützt werden. Dabei gilt es immer, die einzelne Person mit ihren Symptomen, Möglichkeiten und auch Grenzen im Auge zu behalten.

    Hilfreiche Vitalpilze bei Fibromyalgie

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Vitalpilze bei Fibromyalgie vor. Durch sie können verschiedene Symptome bei den Betroffenen wie Schmerzen, Müdigkeit und Überempfindlichkeit gelindert werden. Zudem helfen sie, in der Therapie langfristig an den Ursachen anzusetzen und belastende Faktoren zu reduzieren.

    Reishi

    Mit seinen verschiedenen Polysacchariden, Getrockneter Reishi Pilz auf weißem HintergrundTriterpenen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen ist der Reishi reich bestückt wie ein Apothekenschränkchen. Er verschafft bei den verschiedensten Problemen Linderung und kann daher auch Fibromyalgie-Patienten große Erleichterung bringen. An erster Stelle ist hier zu erwähnen, dass der Reishi eine leicht schmerzlindernde Wirkung entfaltet. Zudem hat er insgesamt einen beruhigenden wie auch vegetativ ausgleichenden Effekt. Somit kann er dabei helfen, den Zustand dauernder Überreizung zu überwinden. Darüber hinaus ist der Reishi ein alt bewährtes Tonikum, das dabei hilft, Müdigkeit und Antriebsschwäche in den Griff zu bekommen. Auf Organebene aktiviert er beispielsweise die Schilddrüse und unterstützt sie in ihrer Arbeit. Das beugt einem Energiemangel aufgrund von Schilddrüsenunterfunktion vor und beeinflusst gleichzeitig den Hormonhaushalt positiv. Insgesamt hat dieser Vitalpilz eine regulierende Wirkung auf den Hormonhaushalt. Neben der Schilddrüse stärkt der Reishi vor allem die Leber. Damit ist er einer der wichtigsten Vitalpilze, wenn es um die Entgiftung geht. Über Leber und Galle scheiden wir nämlich fettlösliche Schadstoffe aus. Gerade für das Immunsystem bedeutet dies eine große Entlastung. Laut TCM steht eine schwache Leber außerdem im engen Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen, die bei Fibromyalgie-Patienten vermehrt auftreten. Schließlich hat sich der Reishi in der Vergangenheit auch als … – antioxidativ, – antientzündlich, – präbiotisch und – anti-allergen erwiesen.

    Cordyceps

    Aufnahme von Cordyceps-Pilzen auf weißem HintergrundAuch der Cordyceps gilt als ein Vitalpilz, der die Lebensenergie zurückbringt. Daneben hat er in der Vergangenheit vielfach seine schmerzlindernde Wirkung bewiesen. Er verfügt außerdem über Inhaltsstoffe, die im Körper einen ähnlichen Effekt wie bestimmte Antidepressiva, die sogenannten MAO-Hemmer, entfalten. Damit hebt er die Stimmung an und vermag sogar depressive Symptome zu lindern.

    In Hinsicht auf die Ausleitung von Schadstoffen ist der Cordyceps die ideale Ergänzung zum Reishi. Er fördert nämlich die Nieren in ihrer Arbeit und stimuliert somit die Entgiftung von wasserlöslichen Toxinen. Gerade im Zusammenhang mit einer latenten Azidose ist er damit sehr wichtig, weil Säureschlacken insbesondere über die Nieren ausgeschieden werden.

    In Hinsicht auf eine mitochondriale Dysfunktion sind gleich zwei positive Eigenschaften des Cordyceps hervorzuheben. Einerseits verbessert er mit seinen Inhaltsstoffen die ATP-Bildung in den Mitochondrien selbst. Andererseits haben die in ihm enthaltene Superoxiddismutase und das Glutathion eine stark antioxidative Wirkung. Damit kann der Körper freie Radikale, wie sie bei Entzündungen vermehrt gebildet werden, unschädlich machen.

    Selbst was den Hormonhaushalt anbelangt, können unsere Expertinnen von einem positiven Einfluss des Vitalpilzes berichten: Er stimuliert beispielsweise die Nebennierenrinde, die unter anderem für die Produktion der Stresshormone Cortisol und Adrenalin zuständig ist. Insgesamt bringt der Cordyceps mehr Gleichgewicht in den Hormonhaushalt und kann so verschiedenste Entgleisungen und deren Symptome abfedern.

    Schließlich bleibt noch die regulative Wirkung des Cordyceps auf den Blutzuckerspiegel zu erwähnen. Sie ist deshalb so wichtig, weil bei Fibromyalgie immer wieder ein recht unkontrolliert schwankender Blutzuckerspiegel zu beobachten ist, aus dem im schlimmsten Fall ein Diabetes erwachsen kann.

    Hericium

    Aufnahme eines aufgeschnittenem Hericium-Pilzes auf weißem HintergrundBeim Hericium sind zwei Eigenschaften hervorzuheben, die bei Fibromyalgie eine große Hilfe sein können. Dies sind seine positive Wirkung auf das Nervensystem einerseits und seine regenerierenden Effekte auf die Darmschleimhaut andererseits. Die Erinacine aus dem Hericium stimulieren den sogenannten „Nervenwachstumsfaktor“, kurz „NGF“. Das fördert die Myelinbildung. Myelinscheiden umgeben unsere Nervenfasern und sind essenziell für deren gesunde Funktionsweise. Daher ist es gerade für Personen, die unter Dauerstress stehen, von großem Vorteil, wenn die Myelinscheiden intakt sind und sich immer wieder regenerieren. Dies kann sogar einer möglichen Überreizung entgegenwirken. In der Folge gehen Unruhe, Schlafstörungen, aber auch Konzentrationsprobleme zurück. Die Heilpilze Hericium und Reishi ergänzen sich hinsichtlich dieser beruhigenden Wirkung gegenseitig sehr gut.

    Dass der Hericium außerdem die Regeneration der Darmschleimhaut stimuliert, ist bei Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten von großem Vorteil. Durch ihn kann die wichtige Schleimhautbarriere im Darm wieder aufgebaut werden und damit Unverträglichkeitsreaktionen gegenüber Nahrungsmitteln entgegengewirkt werden. Zusammen mit anderen Vitalpilzen wie Reishi oder Pleurotus kann der Hericium Dysbalancen hinsichtlich des Darm-Mikrobioms, sogenannte „Dysbiosen“, beseitigen. Außerdem wird dadurch die körpereigene Serotoninproduktion angekurbelt. Das sind wichtige Faktoren, die bei der Linderung von Reizdarmsymptomen helfen können.

    Pleurotus

    Pleurotus ostreatus, Pilzgruppe vor weißem HintergrundIm Zusammenhang mit einem leistungsstarken Darmmilieu ist der Pleurotus einer der wichtigsten Vitalpilze. Er fördert mit seinen Inhaltsstoffen die Regeneration der Darmflora, wenn diese aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Darüber hinaus wirkt der Vitalpilz entspannend auf unseren Bewegungsapparat. Er sorgt dafür, dass sich angespannte Muskeln, Sehen und Bänder wieder lockern. Das wirkt genau dem Faser-Muskel-Schmerz entgegen, dem die Fibromyalgie ihren Namen verdankt.

    Polyporus & Poria cocos

    Die Vitalpilze Polyporus und Poria cocos helfen Personen, die im Rahmen ihrer Fibromyalgie-Erkrankung unter Schwellungen aufgrund von Ödemen leiden. Polyporus und Poria cocos sorgen nun dafür, dass sich gar keine oder nur geringfügige Ödeme bilden. Das liegt an ihrer entwässernden Wirkung. Im Gegensatz zu entwässernden Medikamenten schwemmen sie allerdings kein Kalium aus, weshalb sie recht universell und über längere Zeit einsetzbar sind.

    Auch Lymphstauungen wirkt besonders der Polyporus entgegen. Er hält die Lymphe flüssig, was für eine reibungslose Entgiftung des Körpers unverzichtbar ist. Darüber hinaus wirkt der Poria cocos mit seinen Inhaltsstoffen Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen entgegen. Aus diesem Grund wird er des öfteren in sehr anstrengenden, stressigen Lebensphasen empfohlen.

    Agaricus blazei murrill (ABM)

    Sollte das Immunsystem im Zusammenhang mit der Fibromyalgie schwächeln, kann der Heilpilz ABM Abhilfe schaffen. Er ist reich an Beta-Glukanen, die das Immunsystem unterstützen. Sollten Sie anfällig für Infekte sein, kann sich dies durch die Einnahme des Vitalpilzes legen. Ergänzend enthält der ABM Substanzen, die unmittelbar antiviral wie auch antibakteriell wirken.

    Der ABM tut Fibromyalgie-Patienten zusätzlich noch auf einer ganz anderen Ebene gut: Er wirkt sich nämlich positiv auf die Serotonin-Produktion aus. Dies steuert einem Mangel an diesem wichtigen Hormon entgegen, was wiederum die Sensibilität gegenüber Umweltreizen verringern kann.

    Je nach individueller Situation, Begleiterkrankungen und bereits laufender Therapiemaßnahmen können auch andere Heilpilze sinnvoll sein, die wir hier nicht weiter aufgeführt haben. Wir empfehlen Ihnen daher in jedem Fall, sich von unseren Expertinnen ausführlich beraten zu lassen, um die für Sie ideale Zusammensetzung an Vitalpilzen zu eruieren.

    Weitere Naturmittel gegen Fibromyalgie

    Wenn Sie unter Fibromyalgie leiden, sollten Sie auf eine basische Kost setzen. Damit wirken Sie in erster Linie einer latenten Azidose und Entzündungsprozessen entgegen. Das lindert Schmerzen. Hauptbestandteil Ihrer Mahlzeiten sollten Obst und Gemüse sein – beides möglichst naturbelassen und wenig gegart. So führen Sie Ihrem Körper jede Menge Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe und vor allem auch Antioxidantien zu. Nüsse, Lein- und Chiasamen sind ebenfalls sehr empfehlenswert. Grundsätzlich ist es wichtig, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. Hier sind stilles Wasser und ungesüßte Kräutertees die erste Wahl.

    Aufnahme eine massage-Situation. Eine Frau liegt bäuchlings auf einer Massagebank und wir von einem Mann medizinisch massiertIn der Praxis haben sich immer wieder Wärme-Kälte-Anwendungen sowie Massagen als hilfreich erwiesen, um wenigstens einige Symptome der Fibromyalgie und ihrer Begleiterkrankungen zu heilen. Betroffene berichten außerdem von Verbesserungen, nachdem sie eine Entgiftung durchgeführt haben. Auch hier können Vitalpilze eine wertvolle Unterstützung sein, da sie die verschiedenen Entgiftungsprozesse stimulieren.

    Wo kann ich Vitalpilze gegen Fibromyalgie kaufen?

    Bevor Sie sich Vitalpilze besorgen, um Ihre Fibromyalgie natürlich zu heilen, sollten Sie sich unbedingt von unseren Expertinnen beraten lassen. Erst im Gespräch wird nämlich klar, welche Heilpilze in Ihrem Fall richtig sind. Pauschale Angaben dazu, welche Pilze in einer bestimmten Dosis diese oder jene Krankheit heilen können, sind immer unseriös! Es gilt stets, die körperliche Gesamtverfassung zu berücksichtigen. Dabei spielen vor allem auch laufende Behandlungen und andere Erkrankungen eine wichtige Rolle.
    Sollten Sie sich dann nach einem Anbieter für Vitalpilze umsehen, achten Sie bitte auf folgende Kriterien:
    – Die Vitalpilze werden nach deutschen Bio-Standards gezüchtet.
    – Es wird stets der ganze Pilz weiterverarbeitet.
    – Die Heilpilze werden schonend bei unter 40° Celsius getrocknet.
    – Das Pulver aus den Heilpilzen ist in Kapseln abgepackt.

    Die Bio-Standards sind deswegen so wichtig, weil Pilze giftige Substanzen aus der Erde, aus Düngemitteln oder Pestiziden schwammartig in sich aufnehmen. Beim späteren Verzehr nehmen dann Sie all diese schädlichen Stoffe in sich auf. Biologische Richtlinien stellen hingegen sicher, dass die Vitalpilze gar nicht erst mit solchen Substanzen in Berührung kommen.

    Es muss immer der ganze Pilz schonende verarbeitet werden, weil nur dann garantiert ist, dass alle gesundheitsrelevanten Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Manche Substanzen kommen zum Beispiel eher im Fruchtkörper vor, andere im Myzel. Manche Enzyme gehen bei Temperaturen über 40° Celsius kaputt und können daher im Körper keine Wirkung mehr entfalten. Vitalpilz-Züchter mit hohen Ansprüchen an ihre eigene Qualität wissen das und verarbeiten ihre Pilze entsprechend.

    Schließlich hat sich Pulver in Kapseln als günstigste Darreichungsform bewährt. Das trockene Pulver ist gut lagerfähig, solange es von einer Kapselhülle vor Feuchtigkeit geschützt wird. Offenes Pulver neigt dazu, Schimmel anzusetzen. Dieser ist dann nur sehr schwer zu erkennen.

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