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Autoimmun­er­krankungen

02. August 2021
Dipl.-Biol. Dorothee Ogroske et al.

Autoimmunerkrankungen rangieren auf Platz 3 in der Gruppe der häufigsten Krankheiten in den Industrie-Nationen. Sie können zu drastischen Einschränkungen im Alltag führen. Vitalpilze bieten bei der Behandlung eine reelle Chance auf Besserung.

Was versteht man unter Auto­immun­krankheiten?

Bei einer Autoimmunerkrankung werden durch überschießende Immunreaktionen körpereigene Gewebe oder Organe angegriffen und geschädigt. Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwei Gruppen. Sogenannte „systemische Autoimmunerkrankungen“ befallen viele verschiedene Organe. Zu diesen gehören beispielsweise Erkrankungen wie Rheuma, der Lupus erythematodes oder die Sklerodermie.

Bei einer „lokalisierten Autoimmunerkrankung“ hingegen ist ein einzelnes Gewebe oder Organ befallen, obwohl sich die Folgen auch am ganzen Körper äußern können. Beispiele hierfür sind Diabetes Typ 1, Hashimoto Thyreoiditis, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, Multiple Sklerose (MS) oder Autoimmunhepatitis.

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Behandlung mit Heil- und Vitalpilzen

Viele Studienergebnisse konnten bisher den positiven Effekt von Heilpilzen auf Autoimmunprozesse zeigen. Durch ihren wertvollen Mix an wirksamen Inhaltsstoffen können sie auf unterschiedliche Entstehungsursachen von Autoimmunerkrankungen Einfluss nehmen. Die besonders für das Immunsystem bedeutsamen Beta-Glucane gehören zu den stärksten Immun-Modulatoren, die die Natur zu bieten hat. Durch ihren Einfluss können Immundysbalancen ausgeglichen und reguliert werden.

Agaricus blazei murrill (ABM)

Die höchste Konzentration an Beta-Glucanen wurde im Agaricus blazei murrill (ABM) gefunden. Dieser Pilz nimmt daher einen besonderen Platz in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen ein. Vorteilhaft ist sein Einsatz in Kombination mit anderen Pilzen, je nachdem um welche Erkrankung es sich handelt. Durch seinen Schutz der insulinproduzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse eignet er sich besonders auch für die Anwendung bei Diabetes Typ 1.

Reishi

Ein weiterer bedeutsamer Pilz in der Therapie von Autoimmunerkrankungen ist der Reishi. Er zeichnet sich durch seinen Gehalt an verschiedenen Triterpenen aus, deren antientzündlichen Effekte in Studien vielfach unter Beweis gestellt wurden. Chronische Entzündungsprozesse führen zur Gewebszerstörung und Beeinträchtigung von Organfunktionen. Als Beispiel ist hier die Schilddrüsenentzündung vom Hashimoto-Typ zu nennen. Der Reishi eignet sich ganz besonders für deren Therapie. Reich an Triterpenen sind vor allem der Fruchtkörper und die Sporen dieses Pilzes.

Das bedeutet für die Auswahl eines Pilzproduktes, dass zusätzlich zum Fruchtkörper auch die Sporen enthalten sein müssen. Nur so kann eine gute antientzündliche Wirkung erzielt werden. Zusammen mit anderen Pilzen senkt der Reishi den bei Entzündungen vorherrschenden oxidativen Stress. Unter anderem die enthaltenen Enzyme in den Pilzen verleihen ihnen diese Wirksamkeit. Deren Aktivität bleibt aber nur erhalten, wenn die Pilze schonend getrocknet werden. Der Reishi ist zudem besonders bekannt für seine entgiftenden Eigenschaften.

Umweltschadstoffe und Medikamente zählen mit zu bekannten Auslösern von Autoimmunprozessen. Der Reishi stärkt besonders die Leber und hilft bei der Toxinausscheidung über Leber und Darm.  Heilpilze sind auch ganz generell für ihre entgiftende Wirkung bekannt. Sie regen unsere Ausscheidungsorgane (zum Beispiel Leber, Niere und Lymphe) an und befreien den Körper von Belastungen.

Cordyceps

Der Cordyceps zeichnet sich durch eine ausgeprägte entgiftende Wirkung über die Nieren aus. Dabei entfaltet der Cordyceps eine schützende Wirkung auf die Niere. Er bewahrt die Glomeruli – die Funktionseinheiten der Niere – vor oxidativem Stress durch Umwelttoxine und Autoimmunprozessen. Hervorzuheben ist auch seine stimmungsaufhellende Wirkung. Er gleicht den Hormonhaushalt aus, steigert die Lebensenergie und verhilft zu einem besseren Stressmanagement.

Hericium

Ein weiterer Pilz, der bei Autoimmunerkrankungen Anwendung findet, ist der Hericium. Er hat einen besonders heilenden Einfluss auf Magen- und Darmschleimhaut und wird bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn empfohlen.

Die Regeneration der Darmschleimhaut ist bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen generell ein sehr wichtiger Faktor. Eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky Gut) erhöht das Risiko von fehlgeleiteten Immunmechanismen. Der Vitalpilz Hericium regeneriert die Schleimhaut und stellt ihre Barrierefunktion wieder her. Zusammen mit dem Pleurotus kann er nachhaltig das Darmmilieu verbessern. Pilze zeichnen sich durch ihre sogenannte präbiotische Wirkung aus, was bedeutet, dass sie die Mikrobiota im Darm im Wachstum begünstigen.

In Studien konnte darüber hinaus gezeigt werden, dass der Hericium den Aufbau der Myelinscheiden von Nerven anregt. Diese Eigenschaften können bei der Behandlung der Multiplen Sklerose von großem Nutzen sein. Außerdem entfaltet er dadurch eine entspannende Wirkung.

Shiitake

Bei rheumatischen Autoimmunerkrankungen wird der Shiitake wegen seinem positiven Einfluss auf die Gelenke geschätzt. Je nachdem um welche Autoimmunerkrankung es sich handelt, bzw. welche Organe betroffen sind, können zur mykotherapeutischen Behandlung auch noch weitere Pilze zum Einsatz kommen.

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