Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Tieren mit Vitalpilzen behandeln

Natürliche Therapie von Osteochondrosen, Arthrose, Bandscheibenvorfall, Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom, Spondylose, Bicepssehnenentzündung, Patellaluxationen, Rheumatoide Arthritis und Polyarthritis: Bei den Erkrankungen des Bewegungsapparates unterscheiden wir zum einen zwischen Erkrankungen, die sich in der Wachstumsphase ausbilden, solchen die bei erwachsenen Tieren – also in jeder Altersphase auftreten – und den degenerativen Gelenkserkrankungen, die mit zunehmendem Alter, also bei unseren Senioren auftreten.

Osteochondrosen

Zu den Erkrankungen, die sich in der Wachstumsphase ausbilden, gehören beispielsweise die Osteochrondrosen kurz OC genannt. Die Osteochondrosis dissecans oder OCD tritt vorwiegend im Schultergelenk auf, weniger häufig im Ellenbogen-, Sprung- oder Kniegelenk.

Bei der Osteochrondrose bilden sich im Bereich des Gelenknorpels verdickte Bereiche von Knorpelzellen. Diese werden aufgrund zunehmender Knorpeldicke schlechter ernährt und sind deshalb mechanisch weniger belastbar. Sie können degenerieren oder auch absterben. Unter Belastung können sich Risse bilden oder auch Knorpelschuppen ausbrechen.

Diese liegen anschließend frei im Gelenk und bilden sogenannte Gelenkmäuse. Auch im Bereich der Wachstumsfugen kann es zu einer vermehrten Knorpelbildung kommen, dies führt in diesem Bereich zu einem ungleichen Wachstum in den Epiphysenfugen.

Osteochondrosen im Bereich der Ellenbogen werden unter dem Begriff Ellenbogengelenkdysplasien zusammengefasst. Eine häufige Gelenkentwicklungsstörung ist außerdem noch die Hüftgelenkdysplasie. Zu den Erkrankungen, die bei ausgewachsenen Tieren, bzw. Tieren aller Altersklassen auftreten, gehören beispielsweise Erkrankungen der Sehnen, hier vor allem die Bicepssehnenentzündung, Patellaluxationen, Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis auch Polyarthritis genannt und andere.

Die degenerativen Erkrankungen entwickeln sich mit zunehmendem Alter – finden sich also bei unseren Tiersenioren. Die häufigsten degenerativen Erkrankungen sind Arthrosen, Bandscheibenvorfälle, Spondylosen und das Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom.

Arthrose – anhaltender Gelenkverschleiß

Die Arthrose ist eine chronisch degenerative Gelenkerkrankung. Als Ursache kommen Traumen, nicht ausgeheilte Arthritis, aber auch Fehl- und Überbelastungen in Betracht. Es kommt zu einer Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialis), welche die Ernährung des Gelenkknorpels beein­träch­tigt.

Dadurch treten Schäden am Knorpel auf und die Gelenkflächen werden zerstört. Als Folge kommt es zu einer fortschreitenden Umgestaltung der Gelenke mit Knochenwulstbildungen am Gelenkrand. Symptome sind Lahmheiten und Bewegungseinschränkungen verschiedenen Schwere­grads.

Erkrankungen der Wirbelsäule

Zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule zählen beim Hund die Spondylose und der Bandscheibenvorfall. Bei der Spondylose handelt es sich um brückenförmige Zubildungen von Knochensubstanz (Exostosen) mit degenerativen Prozessen in den Zwischen­wir­bel­scheiben (Diskus). Diese treten vorwiegend im Hals- und Lendenwirbelsäulenbereich auf. Als Ursache kommen Trauma, Entzündung und  Mesenchymschädigung (Schädigung des embryonalen Bindegewebes) in Frage.

Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es entweder zu einem Vorfall der verhärteten Zwischenwirbelscheibe (Diskus) in den Rückenmarkskanal oder zu einem Austritt der Nucleus­masse (Kernmasse) in den Rückenmarkskanal. Dies ist verbunden mit einer Komprimierung (Quetschung) des Rückenmarks mit Lähmungserscheinungen und/oder Schmerzen. Häufig kommt es als Folge von Erkrankungen der großen Gelenke wie bei Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie oder Osteo­chon­drose zu einem vermehrten Muskelabbau (Muskelatropien).

Bandscheibenvorfall – Diskopathie

Die Wirbelsäule verbindet die Vorderhand und die Hinterhand miteinander. Dadurch muss sie natürlich sehr stark belastbar sein. Die einzelnen Wirbel sind durch Zwischenwirbelscheiben – die Bandscheiben – voneinander getrennt. Eine Ausnahme bildet der Zwischenraum zwischen dem 1. und 2. Halswirbel, also zwischen Atlas und Axis sowie das Kreuzbein. In diesen Bereichen fehlen die Bandscheiben.

Die Bandscheiben dienen der Pufferung und sorgen für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Sie besitzen einen weichen Gallertkern, der von einem Ring aus Faserknorpel umgeben ist. Pathologische Veränderungen der Bandscheiben werden unter dem Begriff Diskopathie zusammengefasst.

Durch Degeneration, in seltenen Fällen aber auch durch eine Verletzung, kommt es durch Einrisse im Faserknorpel zum Vorfall des Gallertkerns. Gemäß Klassifikation nach Hansen unterscheidet man beim Hund zwei Typen von Bandscheibendegeneration:

Einmal den Typ 1 – hier beginnt die Austrocknung und der Elastitätsverlust des Gallertkerns schon in den ersten Lebensjahren. Dies betrifft vorwiegend kleine Rassen wie Dackel, Pekinesen, Spaniel und Pudel im Alter von 4–6 Jahren. Hier reißt der Faserring um den Gallertkern und das Material entleert sich gegen das Rückenmark und die Rückenmarkshäute. Rückenmark und Rückenmarkshäute werden also komprimiert. Das Ganze nennt man Diskusruptur oder auch Extrusion.

Beim Typ 2 kommt es im Zuge der Alterung zu einer Umwandlung des Gallertkerns in Fasergewebe. Dies kann bei allen Rassen auftreten, besonders zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr. Hier kommt es jedoch viel seltener zu klinischen Beschwerden. Es dringen Gallertkernteile in den geschwächten Faserring. Dieser wölbt sich anschließend in den Wirbelkanal vor. Man nennt das Ganze dann Diskushernie oder Protrusion.

Bandscheibenvorfälle zwischen dem 7. Lendenwirbel und dem Kreuzbein führen zum Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom. Die Diagnose der Bandscheibenvorfälle erfolgt einmal durch einen neurologischen Befund und natürlich durch ein Röntgenbild. Die Behandlung erfolgt je nach Schweregrad entweder durch eine konservative Therapie oder eine Operation.

Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom

Das Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom wird auch Stenose oder Instabilität des Lumbosakralkanals genannt. Die Cauda equina wird auch als Pferdeschweif bezeichnet. Sie beginnt in etwa ab dem 2. Lendenwirbel. In diesem Bereich endet auch das Rückenmark. Aus dem unteren Ende des Rückenmarks laufen die Spinalnerven nach unten hinten wie ein Pferdeschweif und daher hat auch die Cauda equina ihren Namen.

Bei einer Quetschung der Cauda equina treten neurologische Ausfallsstörungen auf. Kommt es zusätzlich durch Komprimierung der Blutgefäße zu einer verminderten Durchblutung, also zu einer Ischämie, dann kann das die Nervenschädigung weiter verschlechtern. Als Ursache kommen Verengungen des sakralen Spinalkanals durch beispielsweise Exotosen, also knöcherne Zubildungen, in Betracht.

Aber auch Verletzungen, wie zum Beispiel Brüche, Verrenkungen oder Bandscheibenvorfälle vom Typ 2, sind als Auslöser möglich. Auch Tumore können zum Cauda-Equina-Kompressions-Syndrom führen, außerdem noch eine Instabilität zwischen L7 und S1, also im Bereich des Lumbrosakralgelenks. Wie bei der Spondylose sind auch hier vorwiegend große Rasse betroffen, insbesondere Schäferhunde.

Die Symptome sind abhängig von der Schwere der Erkrankung, können sehr unterschiedlich sein und in verschiedenen Kombinationen auftreten. Das können zum einen sein:

  • Schmerzempfindlichkeit im Lumbosakralbereich,
  • Schmerzen beim Aufstehen, beim Treppensteigen,
  • Missempfindungen im Bereich des Anus und der Rute, die bis zur Selbstverstümmelung, zum Beispiel der Rute, führen können.

Durch die Nervenschädigungen kommt es auch zu Lähmungen und Störungen im Bewegungsablauf. In fortgeschrittenen Fällen kommen dann außerdem noch Harnabsatzstörungen und auch Harn- und Kotinkontinenz hinzu. Die Symptome entwickeln sich häufig über Monate und können auch in verschiedenen Kombinationen auftreten.

Die Diagnose ist schwierig und wird zum einen über Röntgenaufnahmen gestellt, da über Stressaufnahmen, über MRT oder CT und über Myelographie. Je nach Schweregrad der Erkrankung ist eine OP unumgänglich, in einigen Fällen wird eine Neuraltherapie durchgeführt und je nach Bedarf natürlich die Gabe von Schmerzmitteln.

Spondylose – auch genannt Spondylosis deformans

Die Spondylose zählt auch zu den degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen. Bei ihr bilden sich Exotosen, also knöcherne Zubildungen am Wirbelkörper. Diese finden sich meist an der Bauchseite oder seitlich am Wirbelkörper, selten in Richtung zum Rückenmark. Spondylotische Zubildungen im bauchseitigen Bereich verursachen nur selten Beschwerden. Hier ist häufig nur eine Steifigkeit des Tieres zu bemerken.

Finden sich diese Zubildungen allerdings zum Rückenmark oder dem seitlich und zum Rückenmark zeigenden Bereich hin, kommt es zu neurologischen Problemen und Schmerzen. Die Exotosen können den Zwischenwirbelspalt seitlich und bauchseits vollständig überbrücken und sogenannte Knochenspangen bilden. Befinden sich die Wirbelkörper kurz vor dem Zusammenwachsen, kann es durch Traumen zu entzündlichen Prozessen mit Schmerzen kommen.

Sind die beiden Wirbelkörper vollständig zusammengewachsen, verursachen die Zubildungen keine Schmerzen mehr. In diesem Stadium ist dann allerdings die Beweglichkeit der Wirbelsäule stark eingeschränkt. Bricht eine solche Knorpelspange wieder auf, beispielsweise durch einen Unfall, ist dies für das Tier sehr schmerzhaft.

Eine Disposition besteht für große Rassen und besonders für Boxer. Traumen oder Zug und Druck auf den Bandapparat der Wirbelsäule, wie beispielsweise durch ein Halsband oder auch durch ein Halti, können eine Spondylose auslösen oder unterhalten. So wundert es nicht, dass Spondylosen besonders häufig im Bereich der Halswirbelsäule oder auch der Lendenwirbelsäule zu finden sind.

Der Verdacht auf eine Spondylose wird durch ein Röntgenbild abgesichert. Die schulmedizinische Behandlung erfolgt bei neurologischen Ausfällen chirurgisch, ansonsten auch hier medikamentös.

Schmerzen

Die meisten Tiere stöhnen und jaulen nicht, sie geben nur indirekte Hinweise auf Schmerzen. Sie vermeiden bestimmte Bewegungen, stehen nur langsam auf. Hunde drehen sich mehrmals im Kreis, bevor sie sich hinlegen oder trotten beim Spaziergang hinterher. Auch starkes Hecheln kann beim Hund eine Schmerzäußerung sein. Diese Zeichen werden vom Tierbesitzer oftmals gar nicht als Schmerzsymptom erkannt oder einfach auf das Alter geschoben.

Durch den Dauerschmerz kommt es beim Tier zu einem sogenannten Distress, also zu einem negativen Stress und die Lebensqualität ist stark eingeschränkt. Stress schwächt außerdem das Immunsystem und führt zu Anpassungskrankheiten.

Leidet das Tier unter chronischen Schmerzen, also Schmerzen die länger als 14 Tage andauern, empfiehlt es sich für ca. 10 bis 14 Tage eine Schmerztherapie duchzuführen, um die Nervenzellen wieder nach unten zu regulieren. Die Zellen verfügen über ein sogenanntes Schmerzgedächtnis. Werden Nervenzellen immer und immer wieder Schmerzimpulsen ausgesetzt, verändern sie ihre Aktivität. Anschließend reicht ein leichter Reiz (z. B. eine Berührung) um fälschlicherweise als Schmerzimpuls registriert zu werden.

Der Auricularia beim Bewegungsapparat

Der Auricularia enthält von allen Heilpilzen das meiste Adenosin. Adenosin verbessert die Fließfähigkeit des Blutes. Es wirkt gefäßerweiternd, reduziert die Thrombozytenaggregation und reduziert die Blutfette. Dickes Blut fördert Krankheiten. Viele Krankheiten haben aus Sicht der TCM ihren Ursprung in der mangelhaften Fließfähigkeit des Blutes.

Dieser Pilz fördert außerdem die Durchblutung der Synovialschleimhaut. Wenn die Synovialschleimhaut wieder besser durchblutet wird, dann kann natürlich auch das Gelenk wieder besser mit Nährstoffen versorgt werden. Da das Gelenk über Diffusion ernährt wird, verbessert sich so die Versorgung. Der Auricularia kann außerdem Thromben im Synovialgewebe und den subchondralen Blutgefäßen auflösen.

Er hat zudem eine entzündungshemmende Wirkung auf die Schleimhäute und die Haut. Sein Inhaltsstoff Adenosin besitzt außerdem eine antioxidative und schmerzlindernde Wirkung. Der Auricularia lindert den Schmerz besonders im Bereich der Lendenwirbelsäule und in den Beinen.

Er kann Blockaden in den Gefäßen lösen und wird bei Muskelkrämpfen, Taubheit und Schmerzen nach Verletzungen oder Unfällen eingesetzt. Der Auricularia aktiviert außerdem den Milchsäurestoffwechsel nach körperlicher Anstrengung. Er stimuliert die Darmperistaltik und erhöht die Superoxiddismutase-Aktivität in der Leber.

Der Cordyceps

Bemerkenswert beim Vitalpilz Cordyceps ist sein großer Bezug zu den Nieren. Er verbessert die Nierenfunktion und die Kreatininclearance. Er steigert die Nieren- und Lebensenergie und hat über den Funktionskreis der TCM auch einen Bezug zu den Knochen. Er lindert Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und in den Knien.

Der Cordyceps wirkt außerdem auf das Immunsystem. Er stimmuliert die Peyer´schen Plaques im Darm und verbessert die Funktion der Kupffer-Zellen (Kupffer´sche Sternzellen) in der Leber. Außerdem unterstützt er den Leberstoffwechsel.

Der Hericium

Eine besondere Wirkung auf das Nervensystem zeigt der Hericium. Seine Inhaltsstoffe Hericenon und Erinacin stimulieren den Nervenwachstumsfaktor. Er ist in der Lage die Myelinscheiden der Nerven wieder aufzubauen. So kann man ihn bei allen Erkrankungen einsetzen, bei denen Nerven beschädigt oder durchgetrennt wurden, zum Beispiel nach Unfällen.

Es gibt Studien, bei denen Ratten die Nerven im Bereich der Beine durchgetrennt wurden. Die Ratten konnten dann nicht mehr laufen. Man hat diesen Ratten den Hericium gegeben. Die Nerven sind wieder komplett nachgewachsen und die Ratten konnten anschließend auch wieder laufen.

Den Hericium kann man auch gut bei einem Bandscheibenvorfall einsetzen. Außerdem wird er bei Lähmungen und Taubheitsgefühlen in den Beinen gegeben. Sein zweites Einsatzgebiet ist der Verdauungstrakt. Der Hericium regeneriert die Magen- und Darmschleimhaut und wirkt entzündungshemmend auf den Verdauungstrakt.

Die Darmschleimhaut hat einen großen Einfluss auf das Immunsystem. Wenn sie durchlässig ist, kommen giftige Stoffwechselprodukte in das Blut und belasten vor allem die Leber. Durch den Hericium wird die geschädigte Darmwand wieder aufgebaut und so der Stoffwechsel entlastet.

Der Pleurotus

Der Pleurotus entspannt die Sehnen und Gelenke. Er wird bei Sehnenbeschwerden eingesetzt und entspannt die Lendenwirbelmuskulatur. Der Pleurotus festigt Muskeln und Sehnen, stärkt die Glieder und lindert Krämpfe. Außerdem hat er eine gute Wirkung auf den Darm. Der Peurotus unterstützt das Wachstum probiotischer Bakterien in der Darmschleimhaut und erhöht die Produktion von Laktobazillen, Enterokokken und Bifiobakterien.

Die Darmflora ist ein wichtiger Teil des Immunsystems. Ist die Besiedelung ausgewogen, erfüllen diese Keime unzählige Aufgaben und Nährstoffe können optimal aufgenommen werden. Der Pleurotus hat außerdem eine antioxiative Wirkung und verbessert die Funktion der Leber.

Der Reishi

Von allen Vitalpilzen enthält der Reishi die meisten Triterpene. Sie befinden sich überwiegend im Fruchtkörper des Pilzes und in den Sporen. Die Triterpene wirken besonders auf die Nebennieren und haben eine kortisonähnliche und entzündungshemmende Wirkung.

Bei arthrotischen Schmerzen wirkt der Reishi schmerzlindernd und entzündungshemmend. Er verbessert außerdem die Durchblutung der Muskulatur, stärkt die Gelenke, die Sehnen und auch die Knochen. Der Reishi schützt und entgiftet die Leber. Auch diese Wirkung lässt sich auf die Triterpene zurückführen.

Der Shiitake

Der Shiitake hat eine basische Wirkung. Dies wirkt sich positiv bei einem entzündlichen Geschehen aus, da dann das Gewebe meist stark übersäuert ist. Außerdem ist er in der Lage kleine Knochenwulstbildungen zurückzubilden. Er wird bei Bindegewebsschwäche eingesetzt und hat somit eine positive Wirkung bei Durchtrittigkeit der Fesselgelenke und einem Senkrücken.

Der Shiitake hat eine schmerzlindernde und zudem entzündungshemmende Wirkung. Er vermindert die Bildung von Zahnstein und Karies und wirkt gegen die Karieserreger Streptococcus mutans und Streptococcus sobrinus. Der Shiitake hat eine außerordentlich gute Wirkung bei Candidabefall im Darm.

Dies macht ihn zu einem wichtigen Pilz nach einer Antibiotikabehandlung, wo es sehr oft zu einer Ansiedlung von Darmpilzen kommt. Seine Polysaccharide binden außerdem Toxine im Darm. Der Shiitake beseitigt intestinale Würmer und verbessert die Funktion der Leber. Er hilft bei Magenproblemen, sowie Qi Mangel des Magens und der Milz.

Grünlippmuschel

Die Grünlippmuschel enthält als einen sehr wirksamen Bestandteil Glycosaminglykan. Es hilft dem Körper, geschädigten Knorpel wieder aufzubauen. Glucosamin ist ein wichtiger Bestandteil für den Gelenkstoffwechsel, es ist der Grundbaustoff für die Sehnen, Bänder und den Gelenkknorpel. Es wird im Körper zur Reparatur und dem Wiederaufbau geschädigter Knorpel in den Gelenken und der Wirbelsäule benötigt.

Bei jungen und gesunden Tieren bildet der Körper noch genügend Glucosamin,  um die Gelenke funktionsfähig zu halten. Alte Tiere können nicht mehr ausreichend Glucosamin bilden. Hier muss dann Glycosaminglykan in ausreichender Menge zugeführt werden.

Daneben enthält die Grünlippmuschel noch andere wirksame Inhaltsstoffe wie das Lyprinol. Es hat eine starke antientzündliche Wirkung  und enthält 12 verschiedene Omega-3-Fettsäuren. Glycosaminglykan ist besonders wichtig bei einer Arthrose-Kur. Diese empfiehlt sich bei einem älteren Tier ein bis zweimal im Jahr, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.

Weihrauch

Weihrauch hat eine entzündungshemmende und kortisonähnliche Wirkung. Diese Wirkung ist vor allem den Boswelliasäuren zu verdanken. Sie greifen vielfältig in die Entzündungsreaktionen des Körpers ein. Die antientzündliche Wirkung des Weihrauchs ist jedoch vermutlich auf verschiedene Inhaltsstoffe zurückzuführen.

Weihrauch hat eine stärkere Wirkung als die isolierten Boswelliasäuren. Man weiß inzwischen, dass die stark entzündungshemmende Wirkung des Weihrauchs über vier Mechanismen im Körper abläuft.

Weihrauch wird bei allen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt, bei denen Leukotriene eine große Rolle spielen. Dies sind beim Tier: Gelenkerkrankungen wie Arthrosen, Polyarthritis, Lyme-Arthritis, Gicht, Lupus erythematoides, Darmerkrankungen wie IBD, allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Bindehautentzündungen, allergische Quaddelbildung und Asthma bronchiale.

Durch seine kortisonähnliche Wirkung kann Weihrauch auch erfolgreich bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, bei denen mit Kortison ein Erfolg erzielt wurde.

Zu einer Besserung der Beschwerden kommt es nach einer Einnahme von ca. 2-3 Wochen, nach 3 Monaten zu einem deutlichen Rückgang von Lahmheiten, Schmerzen und Steifigkeit und auch zu Beschwerdefreiheit. Weihrauch wird vom Körper besser verstoffwechselt, wenn er zusammen mit Heilpilzen verabreicht wird. Hier wirkt gerade der Reishi synergistisch und es wird eine deutlich geringere Dosierung benötigt.

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