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Schilddrüsenerkrankungen bei Tieren mit Vitalpilzen natürlich begleiten

Bei Hunden und Katzen lassen sich Funktionsstörungen und auch Krebs sehr gut mit Vitalpilzen therapieren

19. Dezember 2021
Petra Friedrich – Tierheilpraktikerin

Die Schilddrüse liegt in der Nähe des Kehlkopfes, rechts und links der Speiseröhre. Sowohl bei Hunden als auch bei Katzen findet sich oftmals versprengtes Schilddrüsengewebe in Bereichen außerhalb der Schilddrüse, meist im Bereich der Luftröhre oder des Herzens. Dieses Gewebe ist überwiegend hormonell inaktiv.

Die wichtigsten Schilddrüsenhormone sind T3 und T4. Diese werden in der Schilddrüse aus der Aminosäure Tyrosin gebildet. Zur Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt der Körper Jod. T4 verdankt seinen Namen den 4 Jodatomen. Es wird als Terajodthyronin bezeichnet, besser bekannt als L-Thyroxin. Bei T3, dem Trijodthyronin werden nur 3 Jodatome an das Molekül gebunden.

Die Schilddrüse produziert die Schilddrüsenhormone auf Vorrat. Diese werden dann an das Eiweißmolekül Thyreoglobulin gebunden gespeichert. Dieses Hormondepot reicht beim Menschen aus, um die Schilddrüsenfunktion für zwei Monate aufrecht zu erhalten.

Besonderheiten bei Hunden und Katzen

Katzen zeigen häufig eine Schilddrüsenüberfunktion, Hunde dagegen neigen eher zur Unterfunktion. Hunde haben einen höheren Schilddrüsenhormonstoffwechsel, einen höheren Jodstoffwechsel und auch einen höheren Jodumsatz als der Mensch. Sie haben außerdem einen höheren Jodgehalt im Blut, da über die Hälfte des Jods wieder von der Schilddrüse ins Blut abgegeben wird. Sie haben keine effektive Jodspeicherung.

Im Verhältnis zum Menschen zeigen sie einen höheren Jodbedarf und sind gegenüber einer Jodüberversorgung tolerant, gegenüber einer Unterversorgung jedoch intolerant.

Trotz dieses Umstands kann eine dauerhafte Jodüberversorgung eine autoimmune Schilddrüsenunterfunktion begünstigen. Eine ungenügende Jodversorgung führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion aufgrund von Jodmangel.

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Schilddrüsenunterfunktion – Hypothyreose

Hunde erkranken häufig an einer Schilddrüsenunterfunktion. Bei Katzen und Pferden kommt diese Erkrankung nur sehr selten vor. Je nachdem wo die Ursache der Erkrankung liegt, unterscheidet man zwischen einer primären, einer sekundären oder einer tertiären Schilddrüsenunterfunktion.

Bei einer tertiären Schilddrüsenunterfunktion handelt es sich um eine Funktionsstörung des Hypothalamus. Es besteht ein Mangel an TRH dem Thyrotropin-Releasing-Hormon.

Liegt die Funktionsstörung im Regelkreis der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) spricht man von einer sekundären Schilddrüsenunterfunktion. Es liegt also eine reduzierte oder fehlende Stimulierung durch TSH vor. Sekundäre Schilddrüsenunterfunktionen sind eher selten und kommen nur in 5 % aller Fälle vor.

Die überwiegende Anzahl der Hunde erkrankt an einer primären Schilddrüsenunterfunktion, hier liegt die Ursache in einer Funktionsstörung der Schilddrüse selbst. Bei diesen Tieren finden sich erhöhte TSH-Werte im Blut, während die T4-Werte erniedrigt sind.

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Mögliche Ursachen der Unterfunktion

Für eine Schilddrüsenunterfunktion kommen unterschiedliche Ursachen in Betracht, wobei die überwiegende Anzahl der Tiere an der Thyreoiditis (Schilddrüsenentzündung) erkrankt. Hierbei handelt es sich um ein Autoimmungeschehen, bei dem der Untergang des Schilddrüsengewebes einen progressiven Verlauf zeigt. Die Anzeichen einer Insuffizienz werden erst sichtbar wenn mehr als 75 % des Schilddrüsengewebes zerstört sind. Bei dieser Erkrankung kommt es nicht zu einer Kropfbildung.

Durch die Entzündung kommt es zu einer Zerstörung der Schilddrüse. Ursachen können beispielsweise eine durchgemachte Tuberkulose oder mechanischen Traumen im Halsbereich sein. Dies sind oft Verletzungen durch Halsbänder oder Bissverletzungen. Gelangt durch diese Verletzung Thyreoglobin aus der Schilddrüse ins Blut, kommt es zu einer Abwehrreaktion des Körpers und einer Autoimmunreaktion. Auch durch hormonelle Veränderungen wie eine Kastration, durch Impfungen oder auch Jodmangel- und Jodüberschuss kann es zu einer Autoimmunthyreoiditis kommen.

Schädlicher Einfluss von Cortisol

Eine weitere Ursache ist Organschwund und Abbau der Schilddrüse. Die Schilddrüsenfollikel verkleinern und zersetzen sich und das Schilddrüsengewebe wird durch Fettgewebe ersetzt. Stress und eine Atrophie des Organs bei älteren Tieren werden oft als Auslöser gesehen. Bei Stresseinwirkung werden verschiedene Hormone ausgeschüttet, die zahlreiche Körperfunktionen verändern. Eines ist das Cortisol.

Der erhöhte Cortisolspiegel hemmt die Neubildung von Schilddrüsenhormonen. Dies kann zu Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Hinzu kommt, dass Hunde mit einer Unterfunktion Cortisol nicht ausreichend abbauen können, was die Stresszeiten noch verlängert.

Eine Schilddrüsenunterfunktion entsteht sehr langsam, deutliche Symptome werden erst sichtbar, wenn bereits 90 % des Schilddrüsengewebes zerstört sind.

Symptome der Unterfunktion

Erste Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind eine Immunschwäche und diverse Allergien. Außerdem kommt es zu Haut- und Fellproblemen mit Juckreiz. Die Tiere haben oftmals Nierenprobleme und Diabetes. Im Blutbild finden sich Abweichungen im Leberprofil bei der Gallensäure und dem Gamma-GT. Bei zwei Drittel der Hunde ist außerdem der Cholesterinwert erhöht.

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Schilddrüsenüberfunktion – Hyperthyreose

Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste Hormonstörung bei der Katze und eine der häufigsten Erkrankungen bei älteren Katzen. Sie tritt bei Tieren über 6 Jahren auf. Die auslösenden Faktoren sind bislang nicht bekannt. Es besteht weder eine Rasse- noch eine Geschlechtsdisposition. Bei 98–99 % aller Schilddrüsenerkrankungen der Katze handelt es sich um eine Überfunktion ausgelöst durch ein Adenom (gutartiger Tumor). Es kommt zur Bildung eines Kropfes, der bei 96 % aller Tiere tastbar ist. Die Schilddrüse bei einem gesunden Tier ist nicht tastbar.

Die Symptomatik bei dieser Erkrankung ist verschieden und variiert zwischen leichten und ernsten Fällen. Bei den meisten Tieren sind mehrere Organsysteme betroffen.

Die häufigsten Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion

  • Gewichtsverlust mit Muskelschwäche und Zittern (Tremor)
  • Kardiovaskuläre Symptome wie Herzrasen (Tachykardie bis zu 360 Herzschläge / Minute), Herzgeräusche oder Herzinsuffizienz mit Lungenödem
  • Hyperaktivität mit einem nervösen Gesichtsausdruck
  • Bei 75 % der Tiere kommt es zu Polyurie und Polydipsie
  • Erbrechen, Durchfall und erhöhte Kotmenge
  • Fettige Seborrhoe (fettige Haut / Haare), ungleichmäßig verteilte Alopezie (Haarausfall)

Hunde erkranken vergleichsweise selten an einer Schilddrüsenüberfunktion. Bei den meisten Schilddrüsentumoren des Hundes handelt es sich um Karzinome die follikulären oder parafollikulären Ursprungs sind. Die Tumore sind meist groß und fest, sie wachsen invasiv und haben eine hohe Metastasierungstendenz. Meist bilden sich Metastasen in den lokalen Lymphknoten und in der Lunge, aber auch in anderen Organen. Gewöhnlich erkranken überwiegend mittelalte und alte Hunde, besonders häufig Boxer, Beagle und Golden Retriever.

Symptome eines Schildrüsenkarzinoms

  • Schwellung am Hals
  • Husten und Stimmstörungen (Dysphonie= Stimmstörung)
  • Schwere Atmung
  • Polyurie und Polydipsie
  • Gewichtsverlust und Schmerzen

Etwa 20 % der Karzinome sind hormonell inaktiv. Es handelt sich um kalte Knoten. Mit zunehmender Größe zerstören sie das Schilddrüsengewebe und führen zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Viele Schilddrüsenkarzinome werden nicht erkannt, vor allem wenn keine Symptome vorhanden sind.

Adenome (gutartige Tumore) kommen bei Hunden selten vor. Eine Ausnahme bilden sogenannte toxische Adenome.

Vitalpilze bei Schilddrüsenerkrankungen

Der Vitalpilz Agaricus blazei murrill (ABM)

Die Einnahme des ABM ist sehr gut zur Regulation des Immunsystems. Er dämpft die überschießende TH1-Reaktion und hebt die TH2-Antwort, so dass der Zerstörungsprozess beendet wird. Dies stoppt die chronischen Entzündungen. Seine Einnahme wirkt sich positiv auf die antioxidativen Systeme. Er enthält Superoxiddismutase (SOD) und hat somit eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Außerdem wirkt er gegen Krebs.

Cordyceps stärkt die Nierenenergie

Die regulierende Wirkung des Cordyceps bezieht sich besonders auf die Nebenniere. Sie wirkt sich besonders positiv bei gestressten Tieren aus, da die Ausschüttung von Stresshormonen ausgeglichen wird. Der Cordyceps ist – wie der Reishi – ein Adaptogen und ermöglicht dem Körper eine angepasste Reaktion auf veränderte Umweltbedingungen. Dies minimiert mögliche Schäden durch lange Stressreaktionen und hilft die Anpassungskräfte in chronischen Belastungssituationen zu erhalten.

Die Erschöpfungsphase wird hinausgezögert oder vermieden. Außerdem wirkt er entspannend, beruhigend und stimmungsaufhellend. Die Einnahme des Cordyceps stärkt die Nierenenergie und erhöht so die Lebenskraft und Vitalität. Seine Einnahme erhöht die natürlichen Killerzellen und regt über die Peyerschen Plaques das Immunsystem an. Der Cordyceps wirkt stimulierend auf die körpereigene SOD und auf die Gluthation-Peroxidase. Dies minimiert oxidativen Stress und schützt die Zellen vor Schädigung.

Der Heilpilz Reishi reduziert oxidativen Stress

Der Reishi wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Er reguliert besonders die Schilddrüsenhormone. Dieser Vitalpilz wirkt stressregulierend auf das Nerven- und  Hormonsystem. Seine Einnahme wirkt sich positiv auf die antioxidativen Systeme. Er hat eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Durch seine Polysaccharide wird die Glutathion-S-Transferase stimuliert. Dies reduziert oxidativen Stress und Zellschädigungen.

Seine Triterpene wirkten entzündungshemmend. Als Adaptogen ermöglicht der Reishi dem Körper eine angepasste Reaktion auf veränderte Umweltbedingungen und minimiert mögliche Schäden durch lange Stressreaktionen. Außerdem hilft dieser Heilpilz die Anpassungskräfte in chronischen Stresssituationen zu erhalten und die Erschöpfungsphase wird herausgezögert oder vermieden. Wie der ABM hat er die Fähigkeit die TH1- / TH2-Immunantwort zu regulieren.

Cordyceps und Reishi werden sowohl bei der Schilddrüsenüber- und Unterfunktion eingesetzt, da diese beiden Vitalpilze eine adaptogene Wirkung haben und ausgleichend wirken. Handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung oder ein Schilddrüsenkarzinom bei Hund, wird zusätzlich der ABM gegeben.

Verschieden große ABM Pilze wachsen aus Erde heraus

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Hinweis: Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Tier-Therapeuten beraten.

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