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Frauen­ge­sundheit – ein Thema mit vielen Facetten

07. November 2022
Dipl.-Biol. Dorothee Ogroske et al.

Die Physiologie der Frau zeichnet sich durch verschiedene Besonderheiten aus. So unterscheidet sie sich nicht nur auf Ebene der Geschlechtsorgane vom Mann, sondern ebenso hinsichtlich der Hormone. Menstruation, Schwangerschaft und Wechseljahre hängen eng mit dem hormonellen Zyklus der Frau zusammen.

Wir geben Ihnen in diesem Artikel eine Übersicht über verschiedene Probleme aus dem Bereich der Frauengesundheit. Dabei gilt unser therapeutischer Fokus den Naturmitteln, insbesondere den Vitalpilzen. Sie sind nämlich eine wertvolle Unterstützung dabei, verschiedene Frauenkrankheiten wie Zysten und Myome natürlich zu heilen. Erfahren Sie hier unter anderem, welche Heilpilze sich bei der Endometriose Behandlung bewährt haben oder gegen ungewollte Kinderlosigkeit helfen.

Zervixdysplasien & Gebärmutterhalskrebs

Alle Frauen kennen den sogenannten „Pap-Abstrich“. Bei diesem Test werden Zellen vom Gebärmutterhals entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Der Befund wird dann einer von fünf Oberkategorien zugeordnet. I steht für keine Auffälligkeiten. Bei III handelt es sich um eine schwere Entzündung bzw. degenerative Gewebsveränderungen, bei IIId um erste Hinweise auf Krebsvorstufen. Bei V liegt ein malignes Zervixkarzinom, also Gebärmutterhalskrebs vor.

Bei auffälligen Zellveränderungen spricht die Schulmedizin von einer „Zervixdysplasie“. Die veränderten Zellen können sich zu Krebs weiterentwickeln. Einer solchen Zellveränderung gehen übrigens oft Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) voraus. Auch hierfür gibt es einen Test, der bei Frauen ab 35 Jahren regelmäßig alle drei Jahre zusammen mit dem Pap-Abstrich durchgeführt werden kann. Eine Infektion mit HPV führt meist erst Jahre später zu Gebärmutterhalskrebs. Viele Infektionen verlaufen aber auch symptomlos und heilen von selbst wieder ab. Hinsichtlich des Krebsrisikos kommt es immer auf den vorliegenden Typ des HP-Virus an.

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Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs

Folgende Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken:

  • Rauchen (Risiko drei- bis zehnfach erhöht)
  • wiederkehrende Infektionen der Vagina (z. B. Herpes oder Chlamydien)
  • Immunschwäche zusammen mit Vitamin D-Mangel
  • langjährige Hormoneinnahme
  • Spirale
  • Mangel an Antioxidantien und Folsäure

Gebärmutterhalskrebs natürlich vorbeugen

In der Mykotherapie stehen verschiedene Vitalpilze zur Verfügung, mit denen Sie Ihr Immunsystem allgemein stärken können. Manche Pilze haben zudem eine gewisse Wirkkraft gegen bestimmte Viren- oder Bakterienstämme.

Im Falle von HPV hat sich unter anderem der Coriolus bewährt. In einer Studie an 100 Patientinnen mit HPV konnte seine antivirale Wirkungsweise bestätigt werden. Darüber hinaus helfen seine Inhaltsstoffe auch gegen Herpesviren. Er wirkt antioxidativ, was grundsätzlich Schutz vor der Entartung von Zellen bietet. Da der Coriolus außerdem die Leber aktiviert, unterstützt er wichtige Entgiftungsprozesse. Dabei werden auch solche Toxine ausgeschieden, die potenziell krebserregend sind.

Der Heilpilz Shiitake stärkt durch seine enthaltenen Beta-Glukane – insbesondere das Lentinan – das gesamte Immunsystem und entfaltet zudem antivirale und antimykotische Eigenschaften. Es hat in Untersuchungen auch seine Wirksamkeit gegen HPV bewiesen. Wiederkehrende Infektionen mit Bakterien oder Pilzen im Vaginalbereich können das Risiko von Gewebsveränderungen erhöhen. Die Einnahme von Shiitake ist hier präventiv von Vorteil.

Eine gute Ergänzung zu Coriolus und Shiitake ist der Reishi. Er aktiviert ebenfalls die Leber und damit die Entgiftung. Außerdem wirkt er Entzündungen entgegen, die zusammen mit einer HPV-Infektion auftreten können.

Zysten

Zysten kommen recht häufig vor. Sie werden meist durch ein hormonelles Ungleichgewicht mit verursacht. Zysten können sowohl in den Brüsten als auch in den Eierstöcken auftreten. Bei den sogenannten „Ovarial-Zysten“ bilden sich kleine Hohlräume aus, in denen sich Gewebswasser, Blut, Lymphe oder Drüsensekret ansammelt. Sie können Zyklusstörungen wie starke oder ausbleibende Regelblutungen sowie Schmierblutungen verursachen. Sehr große Zysten können auf den Darm oder die Blase drücken. Dann kann es zu Bauchschwellungen, Druckgefühl, Verstopfung oder Beschwerden beim Wasserlassen kommen. Für gewöhnlich verschwinden sie spontan wieder. Eine Stieldrehung kann jedoch die Durchblutung eines ganzen Eileiters unterbrechen. Dies ist äußerst selten, muss dann aber sofort operiert werden. Abgesehen von diesem Extremfall sind Ovarial-Zysten recht symptomarme Erscheinungen.

Auch bei Brustzysten handelt es sich um Hohlräume, die mit Sekret gefüllt sind. Wer derartige Zysten wie auch Myome natürlich heilen bzw. behandeln möchte, muss sich die Entstehungsursachen ansehen. Brustzysten liegt häufig ein hormonelles Ungleichgewicht (Östrogendominanz) zugrunde. Dahinter können beispielsweise eine Gelbkörperschwäche bzw. eine Dysfunktion der Schilddrüse stecken. Wenn eine Frau sehr unter Stress steht, kommt es obendrein zu einem relativen Progesteronmangel. Es wird zugunsten des Stresshormons Cortisol weniger Progesteron gebildet, da beide aus einer gleichen biochemischen Vorstufe aufgebaut werden.

Zysten natürlich vorbeugen und behandeln

Um Zysten und Myome natürlich zu heilen, eignen sich die Vitalpilze Reishi und Cordyceps. Beide üben einen ausgleichenden Einfluss auf den Hormonhaushalt aus. Der Cordyceps ist besonders geeignet, eine gesunde Balance der Sexualhormone herzustellen. Der Vitalpilz greift in den Hormonhaushalt über die Hypothalamus-Hypophysen-Achse ein. Hier fördert er ein effektives Stressmanagement des Organismus, indem er beispielsweise die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol reguliert. Der Reishi regelt hingegen vorrangig die Hormonproduktion in der Schilddrüse. Er wirkt hormonell wie auch vegetativ ausgleichend bei Stress.

Der Poria Cocos hat eine feuchtigkeitsregulierende Funktion. Er reduziert das Risiko von Feuchtigkeitsansammlungen. Nach Ansicht der TCM kann dich diese Feuchtigkeit als Schleim verdichten, was eine Zystenbildung begünstigt. Außerdem hilft der Poria Cocos gegen nervöse Unruhezustände. Er lindert Stresssymptome wie Nervosität, Anspannung und Schlafstörungen.

Zur Förderung der Progesteron-Bildung und somit der Frauengesundheit haben sich außerdem folgende Pflanzen bewährt: Yams, Frauenmantel, Schafgarbe, Mönchspfeffer.

Polyzystisches Ovarial-Syndrom

Das Polyzistische Ovarial-Syndrom, kurz „PCO“, ist die häufigste hormonbedingte Erkrankung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Sie betrifft zwischen fünf und zehn Prozent.

Beim PCO sammeln sich mehrere Zysten, also nicht ausgereifte Eibläschen in den Eierstöcken an (poly = viele; Ovarien = Eierstöcke). Bei den Betroffenen sind oft vermehrt männliche Hormone im Blut nachweisbar. Das erhöhte Testosteron verhindert die vollständige Ausreifung der Follikel. Dies bedeutet, es finden immer weniger Eisprünge statt und die Eierstockfunktion wird immer schwächer.

Während das Testosteron ansteigt, sinkt der Östrogenspiegel. Es kommt zu Zyklusstörungen, bis die Periode ganz ausbleibt. Das PCO-Syndrom erschwert es den betroffenen Frauen, schwanger zu werden, und führt nicht selten zu Unfruchtbarkeit. Äußerlich kann sich ein Übermaß an männlichen Hormonen in für Männer typischen Haarausfall oder auch Haarwuchs äußern. Zudem tritt häufig Akne auf.

Zu den Risikofaktoren eines PCOs gehören …

  • genetische Veranlagung
  • metabolisches Syndrom
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Insulinresistenz / Diabetes: Ein erhöhter Insulinspiegel steigert die Produktion männlicher Hormone (Androgene) in Nebennierenrinde und Eierstöcken.
  • Häufig ist das PCO-Syndrom mit einer Schilddrüsen-Unterfunktion vom Hashimoto-Typ assoziiert.

PCO natürlich behandeln

Grundsätzlich zielt eine Therapie des PCOs darauf ab, den Spiegel männlicher Hormone zu senken. Es ist wichtig, die Funktion der Eierstöcke anzuregen und dadurch wieder ein hormonelles Gleichgewicht herzustellen. Ist die Betroffene übergewichtig, sind in jedem Fall eine Gewichtsreduktion sowie regelmäßiger Sport hilfreich. Folgende Vitalpilze haben sich außerdem bewährt:

Maitake: In einer wissenschaftlichen Studie fanden sich Hinweise darauf, dass der Maitake die Auslösung des Eisprungs anregen kann. Wenn die Eizellen regulär springen, können sich aus den Eibläschen keine Zysten bilden. Der Heilpilz regt den Fettstoffwechsel an, senkt den Triglyceridspiegel und unterstützt das Gewichtsmanagement. Hängt das PCO mit einer Insulinresistenz zusammen, kommt die Fähigkeit des Vitalpilzes zum Tragen, die Insulinresistenz zu verringern. In diesem Fall kann der Coprinus unterstützend eingesetzt werden.

Cordyceps: Indem der Vitalpilz auf den hormonellen Regelkreis von Hypophyse und Hypothalamus einwirkt, bringt er den Hormonhaushalt (Insbesondere Östrogen und Testosteron) einem gesunden Gleichgewicht näher.

Reishi: Der Reishi aktiviert die Schilddrüse. Er wirkt Hashimoto entgegen, indem er TPO-Antikörper reduziert und gleichzeitig Entzündungen lindert. Er aktiviert die Leber.

Myome

Die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt Vitalpilze, um neben Zysten auch Myome natürlich zu heilen. Bei Myomen handelt es sich um Geschwülste im Bereich der Gebärmutter. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore des weiblichen Genitals und kommen bei ungefähr 20 % der Frauen ab dem 30. Lebensjahr vor. Ihre Größe ist sehr variabel. Manche Myome sind winzig klein. Andere werden bis zu zwanzig Zentimeter groß. Einen gewissen Druck spüren Betroffene bereits bei kleinen Myomen. Er kann sich in ständigem Harndrang, Verstopfung oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr äußern. Hinzu kommen Regelbeschwerden mit starken Schmerzen und übermäßigen Blutungen.

Ursachen von Myomen

Myome treten innerhalb von Familien gehäuft auf, was auf eine gewisse genetische Veranlagung hinweist. Ein hormonelles Ungleichgewicht zugunsten des Östrogens ist in erster Linie für das Entstehen von Myomen verantwortlich. Eine solche Östrogendominanz entwickelt sich häufig im vierten Lebensjahrzehnt, wenn die Eisprünge weniger werden und dadurch das Gegenspielerhormon Progesteron weniger gebildet wird. Stress und Übergewicht kann ebenfalls eine hormonelle Dysbalance erzeugen, was gerade bei jüngeren Frauen eine Ursache für Myome sein kann.

Weitere Risikofaktoren sind Defizite des Immunsystems sowie die Belastung mit Umweltgiften wie Schwermetallen oder Xenoöstrogenen (Pestizide, Bisphenole, Phtalate). Außerdem wird die Erkrankung des Öfteren von einer Schilddrüsendysfunktion, also einem Ungleichgewicht in der Hormonproduktion begleitet. In den Wechseljahren, wenn sich die Hormone neu einstellen, können sich kleinere Myome spontan zurückbilden.

Was hilft bei Myomen?

Grundsätzlich verfolgen Maßnahmen bei Myomen diese Ziele:
1. Hormone ins Gleichgewicht bringen. Ursache der Östrogendominanz muss gefunden und beseitigt werden.
2. Ein Weiterwachsen der Myome verhindern.
3. Bluteisen wieder auffüllen (z. B. mit Lactoferrin).
4. Übermäßige Blutungen regulieren.

In diesem Zusammenhang sind folgende Vitalpilze zielführend:

Cordyceps, weil er den Hormonspiegel ausgleicht (v. a. bei Progesteronmangel), die Stresstoleranz erhöht und sowohl entgiftend als auch antioxidativ wirkt.

Reishi, weil er positiv auf die Hormone wirkt, indem er die Schilddrüse reguliert und die Leber stärkt. Zudem fördert er die Entgiftung (Schwermetalle, Pestizide), wirkt antientzündlich und immunstärkend.

Hericium, weil er Stress entgegenwirkt. Er entspannt und fördert einen gesunden Schlaf. Zusätzlich stimuliert er die Entgiftung über den Darm.

Coriolus, weil er durch seine antitumoralen Eigenschaften einem ungehemmten Zellwachstum entgegenwirken kann.

Maitake, weil er den Stoffwechsel aktiviert und so eine Gewichtsreduktion unterstützt.

Auricularia, weil er blutungsstillende Eigenschaften besitzt.

Neben Vitalpilzen können gelbkörperstärkende Kräuter dabei helfen, Zysten und Myome natürlich zu heilen. Hierzu zählen Frauenmantel, Schafgarbe und Mönchspfeffer. Als gute Unterstützung hat sich außerdem Yams-Creme erwiesen.

Endometriose

Bei Endometriose handelt es sich um gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut. Sie kommt bei ungefähr 10 % der Frauen in Mitteleuropa vor und ist damit die zweithäufigste Erkrankung im gebärfähigen Alter.

Die Schleimhautwucherungen können außerhalb der Gebärmutter liegen und dort Organe wie Eileiter, Eierstöcke, Harnblase und Darm involvieren. Diese Schleimhaut unterliegt dem natürlichen Zyklus und blutet während der Periode ab. Starke Regelschmerzen sind ein typisches Symptom bei Endometriose. Teilweise werden die umwucherten Organe in ihrer Funktion beeinträchtigt.

Mögliche Komplikationen sind Entzündungen, Verklebungen oder Verwachsungen. Diese können zur Unfruchtbarkeit führen. Deshalb ist gerade bei jungen Frauen eine effiziente Endometriose Behandlung enorm wichtig.

Was sind die Ursachen von Endometriose?

Zu den Ursachen der Endometriose existieren verschiedene Entstehungstheorien. Man spricht von einem gestörten Zusammenspiel von Hormonen und Immunsystem. Entzündliche Prozesse spielen ebenfalls eine Rolle. So finden sich bei betroffenen Frauen in der Bauchhöhle und im Genital auffällige Immunzellen sowie eine abnormale Konzentration von Entzündungsbotenstoffen. Hinter diesen Hormonschwankungen und Entzündungskaskaden können auch eine starke Belastung mit Toxinen oder eine zucker- und fettreiche Ernährung stehen.

Endometriose Behandlung

Um einer Endometriose vorzubeugen, sind eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Giftstoffen zentral. Vitalpilze können die Endometriose Behandlung als sanfte, aber effiziente Naturmittel wunderbar unterstützen:

Der Chaga hat in Versuchen an Mäusen mit Endometriose gezeigt, dass er den Aufbau des Gebärmuttergewebes verbessert. Er reduziert hier Entzündungsprozesse und senkt proentzündlich wirkende Gewebsstoffe. Zudem verbessert er die Zusammensetzung der Darm-Mikrobiota.

Der Cordyceps übt vielfältige positive Effekte auf den gesamten Urogenitaltrakt aus. Er stärkt die Eierstockfunktion und entfaltet eine harmonisierende Wirkung auf den Hormonhaushalt. Das betrifft sowohl die Sexualhormone als auch die Stresshormone. Die Erfahrung zeigt, dass eine erhöhte Stressbelastung die Beschwerden der Endometriose verstärken kann. Durch seinen Inhaltsstoff Cordycepin hat der Cordyceps zudem antientzündliche Eigenschaften, während er mit seinen antioxidativen Enzymen Schäden aufgrund von Entzündungsprozessen abfängt.

Der Reishi wirkt antientzündlich und immunregulierend. Er fördert die Entgiftungsprozesse im Organismus besonders durch seine Wirkung auf den Leberstoffwechsel. Da die Sexualhormone Östrogen und Progesteron in der Leber abgebaut werden, trägt er folglich zu einer besseren Hormonbalance bei.

Der Hericium wirkt beruhigend und löst Krämpfe, die im Zusammenhang mit der Periode auftreten können. Insgesamt stärkt der Vitalpilz den gesamten Magen-Darm-Trakt.

Auch der Pleurotus gilt als Krampflöser. Er entspannt die Muskulatur.

Was tun bei unerfülltem Kinderwunsch?

Zur Frauengesundheit gehört unumstritten die uneingeschränkte Fähigkeit, Kinder zu bekommen. In etwas jede zehnte Frau in Deutschland im gebärfähigen Alter ist allerdings ungewollt kinderlos. Die Gründe hierfür können beim Partner wie auch bei der Frau liegen. Wir betrachten hier primär die Gesundheit von ungewollt kinderlosen Frauen.

Über Zysten, Myome und Endometriose haben wir bereits gesprochen. Sie weisen auf ein hormonelles Ungleichgewicht hin, das einer Schwangerschaft im Wege stehen kann. Möglich ist auch eine unregelmäßige Anatomie der Gebärmutter. Ein Knick erschwert beispielsweise das Aufsteigen der Spermien. Häufig liegen die Ursachen außerdem in der Beschaffenheit des Zervixschleims. Ist er zu zäh, können die Spermien ihn nicht durchdringen. Ist er zu sauer, schränkt er die Beweglichkeit der Spermien ein. Im Rahmen von akuten Vaginalentzündungen versucht die Schleimhaut außerdem, die Erreger abzuwehren. Gleichzeitig werden so auch die Spermien abgehalten.

Zur Förderung der allgemeinen Gesundheit der Fortpflanzungsorgane und insbesondere des Zervixschleims haben sich drei Vitalpilze bewährt. Der Cordyceps verbessert allgemein die Durchblutung der Beckenorgane, steigert die Libido und fördert die Bildung aller Sexualhormone. Wie auch der Reishi unterstützt der Cordyceps die Arbeit des Immunsystems. Harnwegsinfekte und andere vaginale Entzündungen werden durch die Einnahme der Vitalpilze also weniger wahrscheinlich.

Im Folgenden beleuchten wir noch einige zentrale Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch etwas genauer.

Gelbkörperschwäche

Dieses Phänomen hängt neben dem Alter der Frau eng mit ihrem allgemeinen Gesundheitszustand zusammen. Unter Stress und bei Vorliegen einer Funktionsstörung der Schilddrüse steigt das Risiko, eine Gelbkörperschwäche zu entwickeln. Die Betroffenen bemerken das Problem nur anhand von diffusen Symptomen:
– Vor der Regel: Brustspannen, depressive Verstimmtheit, andere psychische Beschwerden
– relativ kurze Zyklen
– klumpig-fetziges Menstruationsblut

Ist eine Gelbkörperschwäche die Ursache der Kinderlosigkeit, ist der Vitalpilz Cordyceps eine gute Wahl. Seine Inhaltsstoffe stärken den Gelbkörper und fördern den Eisprung. Der Reishi reguliert außerdem die Schilddrüse, falls hier eine Funktionsstörung vorliegt. Weitere bewährte Naturmittel sind Hericium, Frauenmantel, Pulsatilla und Mönchspfeffer. Zudem kann die Einnahme von Progesteron D4 hilfreich sein.

Schilddrüsendysfunktion

Während eine Unterfunktion der Schilddrüse zur Gelbkörperschwäche führen kann, stört sie beim Mann die Potenz. Eine Überfunktion erhöht bei Frauen das Risiko von Fehlgeburten. Damit die Schilddrüse einwandfrei arbeiten kann, muss sie mit folgenden Nährstoffen ausreichend versorgt sein: Jod, Selen, Vitamin D, Eisen, Omega 3 und Coenzym Q10.

Der Reishi hat sich zur Aktivierung der Schilddrüse im Besonderen bewährt. Gleichzeitig hemmt er autoimmune Prozesse, die beispielsweise in Hashimoto münden können. Während der Hericium die Versorgung aller Organe mit Mikronährstoffen fördert, wirkt der Cordyceps harmonisierend auf die hormonellen Regelkreise. Darum sind diese beiden Vitalpilze bei einer Schilddrüsendysfunktion sinnvoll.

Stressbedingte Fruchtbarkeitsstörung

Stress haben wir bereits an mehreren Stellen als Risiko für die Frauengesundheit aufgeführt. Die Fruchtbarkeit macht hier keine Ausnahme. Wichtig zu wissen ist, dass mit „Stress“ nicht nur klassischer Alltagsstress gemeint ist. Auch extremes Fasten oder intensiver Sport bedeuten für den Organismus Stress. Fehlt die Energie oder wird anderweitig benötigt, müssen energieraubende Funktionen wie die das Heranreifen einer Eizelle zurückgefahren werden.

Mögliche Folgen von Stress können sein:

  • eine verkürzte Gelbkörperphase
  • Hyperprolaktinämie (Prolaktin unterdrückt beispielsweise in der Stillzeit einen Eisprung)
  • Verschlimmerung von Schilddrüsenproblemen (Dysfunktion, Autoimmunprozesse)
  • Schwächung der Nebennieren

Aufseiten der Naturmittel hat sich zur Reduktion von Stress sowie zur Beruhigung und Harmonisierung der Hormone der Reishi vielfach bewährt. Auch der Hericium reduziert Stress, entspannt und fördert einen gesunden Schlaf. Unmittelbar auf die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol nimmt der Vitalpilz Cordyceps Einfluss. Er fördert durch seine stimmungsaufhellende Wirkung zugleich die psychische Stabilität.

Ergänzend ist die Einnahme von Ashwagandha (indischer Ginseng) zu empfehlen. Da unser Körper unter Stress zur Übersäuerung neigt, ist auf einen gesunden Säure-Basen-Haushalt zu achten. Hierbei helfen Cordyceps, Basenpulver, basische Bäder sowie eine basische Ernährung mit reichlich Zink, Kalzium, Magnesium und Kalium.

Post-Pill-Syndrom

Hierbei handelt es sich um eine Zyklusstörung, die nach dem Absetzen der „Anti-Baby-Pille“ auftritt. Das Post-Pill-Syndrom zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Zykluslänge zusammen mit schwachen Blutungen aus. Im Hintergrund besteht oft eine Eizellreifestörung bzw. eine Gelbkörperschwäche.

Besonders gut hilft in diesem Fall, direkt nach dem Absetzen der Pille über mehrere Wochen hinweg regelmäßig Beifußtee zu trinken. Zusätzlich sollte die Entgiftung der Leber unterstützt werden. Hierfür kommen zum Beispiel Reishi, Shiitake, Mariendistel, Kurkuma, Löwenzahn und Artischocke infrage.

Spermaallergie

Frauen können Antikörper gegen Sperma ausbilden. In der Folge kommt es zu einer Sterilität aufgrund einer Allergie. Von außen sind dann allergische Reaktionen wie Brennen, Rötungen, Juckreiz und Vulvaschwellung nach Kontakt mit dem Sperma zu erkennen. In einer Untersuchung des Spermas nach dem Verkehr zeigen sich nur noch wenige überlebende Spermien.

Auch in diesem Fall leistet der Heilpilz Reishi eine große Hilfe. Er lindert nämlich Allergien, da er modulierend auf das Immunsystem einwirkt und antihistamine Eigenschaften hat. Zudem lindert er Entzündungen und unterstützt den Entgiftungsprozess über die Leber. Allergien gehen nicht selten mit Toxinbelastungen einher. Auch Probleme mit der Darmschleimhaut fördern allergische Reaktionen. Hier hilft der Hericium die Schleimhaut wie auch das Milieu im Darm wieder aufzubauen.

Toxin-Belastung

Giftstoffe aus Umwelt und Nahrung sind ein ganz zentraler Faktor, wenn es um das Thema Unfruchtbarkeit geht. Problematisch sind beispielsweise Hormone und deren Abbauprodukte aus Fleisch und Trinkwasser. Auch Nitrate, Nitrite, Phtalate, Quecksilber und andere Schwermetalle sammeln sich im Körper an und können eine ungewollte Kinderlosigkeit verursachen.

Vitalpilze sind sehr gut zum Entgiften geeignet. Sie aktivieren körpereigene Entgiftungsenzyme und schützen die Nerven wie auch die Leber vor Schäden durch Toxine. Ihre antioxidativen Eigenschaften und Inhaltsstoffe (Glutathion, Ergothionein, Laccasen, Peroxidasen, Katalasen, …) beugen Schäden durch giftige Substanzen vor. Zudem ist das Chitin aus Vitalpilzen in der Lage, Toxine im Darm direkt zu binden. Für die Entgiftung über die Niere ist eine Kombination aus den Heilpilzen Cordyceps und Polyporus ideal. Was die Ausscheidung von Toxinen über die Leber und den Darm anbelangt, sind der Hericium und der Reishi bzw. der Shiitake zu empfehlen. Sie aktivieren den Stoffwechsel, während sie Darm und Leber vor Beschädigungen durch die Giftstoffe schützen.

Vitalpilze kaufen

Falls Sie an einer der genannten Frauenkrankheiten leiden, sollten Sie unbedingt eine unterstützende Behandlung mit Vitalpilzen in Betracht ziehen. Welche Pilze in ihrem individuellen Fall am besten passen, hängt von vielen Faktoren ab. Lassen Sie sich daher gerne von unseren Expertinnen kostenlos beraten.

Bei der Suche nach einem Anbieter von Heilpilzen empfehlen wir Ihnen, auf folgende Qualitätskriterien zu achten:

  • Anbau nach deutschen Bio-Standards
  • Verarbeitung des ganzen Pilzes zu Pilzpulver
  • schonende Trocknung und Mahlung unter 40° Celsius
  • Portionierung des Pilzpulvers in Kapseln

Nur wenn all diese Bedingungen erfüllt sind, können Sie sich wirklich sicher sein, ein hochwertiges und somit uneingeschränkt wirksames Heilpilzpulver zu erwerben.

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