Agaricus Blazei Murrill: Nutzen, Wirkstoffe & Anwendung in der Mykotherapie
Agaricus blazei murrill (ABM) ist ein wichtiger Heilpilz, der in der Region Piedade in São Paulo, Brasilien, heimisch ist. Er zählt zu den weltweit am besten erforschten Heilpilzen. Die Forschung konzentriert sich auf Immunmodulation, unterstützende Krebstherapie, Stoffwechselgesundheit und antioxidativen Schutz. Sein wissenschaftlicher Ruf beruht auf einer bemerkenswerten Beobachtung: Die Bevölkerung von Piedade wies ungewöhnlich niedrige Raten an Krebs, Infektionen und degenerativen Erkrankungen im Erwachsenenalter auf. Forscher identifizierten Agaricus blazei murrill als einen bedeutenden Ernährungsfaktor.
Japanische Forscher begannen in den 1960er Jahren mit systematischen Untersuchungen. Sie isolierten die wichtigsten Wirkstoffe des Pilzes und bestätigten dessen starke immunmodulatorische Eigenschaften. Jahrzehntelange Forschung in Brasilien, Japan und Europa hat seither eine solide Evidenzbasis für seine klinische Relevanz geschaffen.
Was ist ein Agaricus Blazei Murrill?
Agaricus blazei murrill gehört zur Familie der Champignongewächse (Agaricaceae). Der Biologe William Alphonso Murrill beschrieb sie erstmals 1974. Spätere Analysen ergaben, dass sie bereits als Agaricus brasiliensis katalogisiert worden war. 2005 bestätigte eine DNA-Sequenzanalyse ihre genetische Identität mit Agaricus subrufescens Peck, der bereits 1893 beschrieben wurde. Derselbe Pilz wurde dreimal unabhängig voneinander entdeckt. Die Abkürzung ABM ist in der wissenschaftlichen Literatur üblich.
Der Mandelpilz (ABM) ist unter verschiedenen Namen bekannt. In Japan heißt er Himematsutake. In Brasilien wird er Cogumelo de Deus (Gottespilz) und Cogumelo do Sol (Sonnenpilz) genannt, wobei letzteres auf seine Vorliebe für sonnige, offene Standorte hinweist. Im Deutschen ist er aufgrund seines charakteristischen mandelartigen Aromas als Mandelpilz bekannt.
In der Mykotherapie wird ABM als immunmodulatorischer und adaptogener Vitalpilz klassifiziert. Seine Hauptanwendungsgebiete sind die Immunregulation, die unterstützende Behandlung von Krebserkrankungen, die Förderung der Stoffwechselgesundheit und der antioxidative Schutz. Geschichte und traditionelle Verwendung von Agaricus Blazei Murrill
Generationen von Bewohnern der Region Piedade konsumierten ABM regelmäßig. Ihre ungewöhnlich niedrigen Krebs- und Infektionsraten erregten in den 1960er Jahren wissenschaftliches Interesse. Der japanische Forscher Takatoshi Furumoto reiste nach Piedade, um dies zu untersuchen, identifizierte ABM als einen beständigen Ernährungsfaktor und brachte Proben zur Analyse nach Japan zurück.
Japanische Forschungsteams isolierten daraufhin die wichtigsten Wirkstoffe des Pilzes und konzentrierten sich dabei auf die Beta-1,3/1,6-D-Glucan-Fraktion. Dieser Polysaccharidkomplex aktivierte wichtige Immunzellpopulationen auf eine Weise, die bei anderen Pilzarten zuvor nicht beschrieben worden war. Der Blazeingehalt und die Wirksamkeit des Beta-Glucan-Profils des ABM machten ihn zu einem Gegenstand anhaltenden klinischen Interesses in der onkologischen und immunologischen Forschung.
Ab den 1970er Jahren wurden die Forschungen auf antidiabetische Eigenschaften, antioxidative Kapazität und leberschützende Wirkungen ausgeweitet. Heute wird ABM in Japan, Brasilien, Deutschland und in ganz Europa in integrativen MykoTherapie-Behandlungen eingesetzt.
Wichtige Wirkstoffe im Agaricus Blazei Murrill
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des ABM-Pilzpulvers vom ganzen Pilz beruhen auf spezifischen bioaktiven Verbindungsfraktionen. Diese Verbindungen sind für die dokumentierten Wirkungen in der Mykotherapie verantwortlich.
Beta-D-Glucane sind die wichtigsten immunaktiven Polysaccharide in ABM. Sie stimulieren die Bildung von Zytokinen und Interleukinen und regen die Proliferation und Differenzierung von Makrophagen und Monozyten an. Forscher schreiben dieser Komponente den Hauptteil der Antitumorwirkung zu.
Glykoproteine bestehen aus Protein- und Polysaccharidkomponenten. In der Tumorforschung gilt die Proteinkomponente als der aktivere Bestandteil. Glykoproteine ergänzen Beta-D-Glucane bei der Immunaktivierung.
Zu den Steroiden in ABM gehören Ergosterol, Blazeispirol A und C sowie Blazein. Blazeispirol A und C sowie Blazein besitzen nachweislich antitumorale Eigenschaften. Ergosterol hemmt die Bildung neuer Blutgefäße, die Tumore zum Wachstum benötigen – ein Effekt, der als Antiangiogenese bezeichnet wird.
Ergothionein ist eine schwefelhaltige antioxidative Verbindung, die in ABM vorkommt. Es reichert sich in Geweben mit der höchsten oxidativen Belastung an, darunter Nervengewebe und Mitochondrien. Es überwindet die Blut-Hirn-Schranke und wird mit neuroprotektiven Effekten in Verbindung gebracht. Seine Rolle wird im folgenden Abschnitt zu neurologischen Aspekten ausführlich beschrieben.
Phenole und Glucomannan tragen zur antioxidativen und metabolischen Aktivität bei. Phenole binden freie Radikale direkt. Glucomannan unterstützt die Stoffwechselfunktion.
ABM enthält außerdem die höchste Konzentration der antioxidativen Enzyme Superoxiddismutase, Tyrosinase und Katalase, die jemals in einem Vitalpilz gemessen wurde, sowie das Enzym Peroxidase.
Gesundheitliche Vorteile von Agaricus Blazei Murrill

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Agaricus blazei Murrill beruhen auf seinem Beta-Glucan-Profil, Blazein, Ergothionein und Proteoglykanen, die über nachgewiesene biologische Mechanismen wirken. In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Wirkungsbereiche, die dafür verantwortlichen Verbindungen sowie die zugrunde liegenden Forschungsergebnisse oder praktische Erkenntnisse aus der Mykotherapie beschrieben.
Krebsunterstützung
Agaricus blazei murrill ist einer der am besten untersuchten Heilpilze im Kontext der adjuvanten Krebstherapie. Seine Rolle ist komplementär: Er unterstützt die Immunmechanismen, die an der Erkennung und Bekämpfung von abnormalem Zellwachstum beteiligt sind. Er ersetzt jedoch nicht die konventionelle onkologische Behandlung.
Die medizinische Datenbank PubMed enthält über 100 wissenschaftliche Artikel zu ABM und Krebs. Folgende Krebsarten zeigten in der Forschung positive Ergebnisse: Leberkrebs, Darmkrebs, Magenkrebs, Prostatakrebs, Schilddrüsenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs, Leukämie und Hirntumore.
Blazein wurde hinsichtlich seiner Fähigkeit untersucht, in Krebszellen Apoptose auszulösen und die Angiogenese, also die Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren, zu hemmen. Ohne Angiogenese ist das Tumorwachstum deutlich eingeschränkt.
Die Beta-1,3/1,6-D-Glucan-Verbindung aktiviert natürliche Killerzellen und Makrophagen. ABM unterstützt zudem die Knochenmarkregeneration nach Bestrahlung oder Chemotherapie. Je schneller wieder ausreichend Erythrozyten gebildet werden, desto eher klingen Erschöpfungszustände ab. Die rasche Regeneration der Leukozyten stärkt außerdem das Immunsystem nach einer Chemotherapie.
ABM wird in Japan und Europa in integrativen onkologischen Behandlungen eingesetzt, insbesondere für Patienten, die während der Therapie eine ergänzende Immununterstützung wünschen. Konsultieren Sie einen MykoTroph-Therapeuten, bevor Sie mit der ABM-Einnahme im Rahmen einer onkologischen Behandlung beginnen.
Modulation des Immunsystems
ABM moduliert das Immunsystem über seine Beta-1,3/1,6-D-Glucan-Verbindung. Diese Beta-Glucane aktivieren Makrophagen und dendritische Zellen über die Mustererkennungsrezeptoren TLR2, TLR4 und Dectin-1 und lösen so eine Kaskade der Immunaktivierung aus.
Die Phagozytoseaktivität der Makrophagen steigt unter ABM-Supplementierung. Die Zytotoxizität der natürlichen Killerzellen nimmt zu. Die Zytokinsignalisierung, insbesondere von TNF-alpha, Interleukin-2 und Interleukin-12, wird unterstützt, ohne eine übermäßige Entzündungsreaktion hervorzurufen. Dieses Gleichgewicht ist der Grund, warum ABM als immunmodulatorisch und nicht nur als immunstimulierend beschrieben wird.
Als Adaptogen kann ABM nicht nur die Immunaktivität steigern, sondern sie auch in ein gesundes Gleichgewicht bringen. Daher wird er auch bei Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. MykoTherapeuten verwenden ihn unter anderem bei Hashimoto-Thyreoiditis, Multipler Sklerose, Rheuma und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Antioxidativer Schutz
Leberschutz
ABM wird häufig als Leberschutzmittel beschrieben. Es wirkt Leberfunktionsstörungen entgegen, senkt die Viruslast bei Hepatitis B und unterstützt die Leber bei starker toxischer Belastung. Tierstudien zeigen, dass ABM die Leber wirksam vor Toxinen wie Cadmium, Tetrachlorkohlenstoff und Nitrosaminen schützt. Forscher führen dies auf eine Erhöhung des Enzyms Glutathionperoxidase zurück.
Die Beta-Glucane in ABM senken aktiv den Cholesterin- und Triglyceridspiegel im Blut, wodurch die Fetteinlagerung in die Leber reduziert wird. ABM stärkt zudem die Darmflora, die als Schutzschild wirkt und verhindert, dass leberschädigende Nährstoffe überhaupt erst in die Leber gelangen.
In der MykoTherapie wird ABM im Rahmen von leberunterstützenden Behandlungen eingesetzt, insbesondere bei Personen, die über einen längeren Zeitraum Medikamente einnehmen, die die Leber belasten.
Diabetesmanagement
Die antidiabetische Wirkung von ABM setzt im Darm ein. Das Enzym Alpha-Glucosidase wird gehemmt, wodurch die Aufnahme von Kohlenhydraten durch die Darmschleimhaut verringert wird. Der Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit verläuft dadurch weniger stark. Durch die Stimulation der Langerhans-Inselzellen verbessert ABM zudem die Insulinausschüttung.
ABM schützt die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Zellen sind bei Typ-1-Diabetes von Autoimmunprozessen und bei Typ-2-Diabetes von Entzündungsprozessen betroffen. In der MykoTherapie wird ABM häufig mit Coprinus comatus in Diabetes-Behandlungsprotokollen kombiniert.
Personen, die blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, sollten ihren Blutzuckerspiegel während der Anwendung von ABM engmaschig überwachen. Lassen Sie sich von einem MykoTroph-Therapeuten beraten, um das Protokoll entsprechend anzupassen.
Unterstützung bei Allergien und Autoimmunerkrankungen
ABM senkt das Allergierisiko und kann allergische Symptome lindern. Seine Inhaltsstoffe hemmen die Freisetzung von Histamin, dem zentralen Botenstoff bei allergischen Reaktionen. Mastzellen in Haut und Schleimhäuten setzen bei Kontakt mit einem Allergen Histamin frei. Histamin erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefäße, was zu deren Erweiterung und in schweren Fällen zu Bronchospasmus und Atemnot führen kann. ABM wirkt diesen Reaktionen entgegen, indem es die Histaminfreisetzung reduziert.
Die regelmäßige Einnahme von ABM-Pilzpulver vom ganzen Pilz wirkt immunmodulierend. Übermäßige Immunreaktionen, wie sie bei Allergien auftreten, werden gedämpft. Experten empfehlen Allergikern häufig eine Kombination aus ABM und Reishi, da sich die beiden wertvollen Pilze in ihrer immunmodulierenden Wirkung optimal ergänzen.
Bei Autoimmunerkrankungen beeinflusst ABM die Population regulatorischer T-Zellen. Diese regulatorischen T-Zellen verhindern, dass das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Personen mit Autoimmunerkrankungen sollten vor Beginn der ABM-Einnahme einen MykoTroph-Therapeuten konsultieren.
Antivirale und antibakterielle Wirkung
ABM unterstützt die antivirale und antibakterielle Abwehr durch Beta-Glucan-Aktivierung von Makrophagen und natürlichen Killerzellen. Die Phagozytoseaktivität der Makrophagen wird durch die Einnahme von ABM gesteigert, wodurch die Beseitigung bakterieller Eindringlinge verbessert wird. Die Zytotoxizität der NK-Zellen gegenüber virusinfizierten Zellen erhöht sich.
ABM hat sich bei der Bekämpfung von Hepatitisviren der Typen B und C als wirksam erwiesen. Die Einnahme des Vitalpilzes kann außerdem verhindern, dass eine bestehende Infektion chronisch wird und bietet somit einen gewissen Schutz vor Leberzirrhose.
In der MykoTherapie wird ABM eingesetzt, um die Genesung von wiederkehrenden Infektionen zu unterstützen und die Immunabwehr während Perioden hoher Exposition oder körperlicher Belastung aufrechtzuerhalten.
Neurologische und kognitive Unterstützung
Ergothionein ist der Hauptwirkstoff der neuroprotektiven Wirkung von ABM. Es handelt sich um eine schwefelhaltige antioxidative Verbindung, die die Blut-Hirn-Schranke überwindet. Im zentralen Nervensystem angekommen, reichert es sich bevorzugt im Nervengewebe und in den Mitochondrien an.
Im Nervengewebe fängt Ergothionein reaktive Sauerstoffspezies ab, schützt die Mitochondrienmembranen vor oxidativem Stress und reduziert neuroinflammatorische Signale. Wissenschaftler haben in menschlichen Zellen und in den Mitochondrien spezifische Transportsysteme für Ergothionein entdeckt, was darauf hindeutet, dass diese Verbindung evolutionär gesehen schon sehr lange Bestandteil der menschlichen Biochemie ist.
Niedrige Ergothioneinwerte werden mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer in Verbindung gebracht. Parkinson-Patienten weisen bekanntermaßen sehr niedrige Ergothioneinwerte auf, was auf erhöhten oxidativen Stress und einen gesteigerten Bedarf an Schutz der verbleibenden Nervenzellen hindeutet.
Höhere Ergothionein-Blutspiegel korrelieren mit einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit. Studien an Tiermodellen deuten darauf hin, dass dieser das Gedächtnis unterstützen und Symptome kognitiver Beeinträchtigungen reduzieren kann. Zudem wirkt er entzündungshemmend im zentralen Nervensystem.
Die Beta-Glucan-Aktivität von ABM unterstützt die neurologische Gesundheit zusätzlich, indem sie systemische Entzündungen reduziert, die über die Blut-Hirn-Schranke in das zentrale Nervensystem gelangen können. Chronische Neuroinflammation trägt zum kognitiven Abbau und zur Neurodegeneration bei.
In der MykoTherapie wird ABM zur Unterstützung der kognitiven Klarheit, der mentalen Ausdauer und des Neuroschutzes unter Bedingungen hoher oxidativer oder entzündlicher Belastung eingesetzt. Es wird häufig mit Hericium und Reishi in Behandlungen zur neurologischen Unterstützung kombiniert.
Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems und des Blutdrucks
ABM unterstützt die Herz-Kreislauf-Gesundheit durch antioxidativen Schutz der Arterienwände, die Wirkung von Beta-Glucan auf den Lipidhaushalt und die Blutdruckregulierung.
ABM senkt aktiv den Cholesterin- und Triglyceridspiegel im Blut. Erhöhte LDL- und Triglyceridwerte sind Hauptrisikofaktoren für Arteriosklerose und kardiovaskuläre Ereignisse. ABM besitzt zudem nachgewiesene antithrombotische Eigenschaften. Ergothionein und antioxidative Verbindungen schützen das Gefäßendothel vor oxidativem Stress, einem Hauptmechanismus bei Bluthochdruck und Arterienversteifung.
ABM ersetzt keine verschriebenen Herz-Kreislauf-Medikamente oder Lebensstiländerungen. Konsultieren Sie einen MykoTroph-Therapeuten für sinnvolle ergänzende Maßnahmen für Ihre Herz-Kreislauf-Behandlung.
Wer kann vom Vitalpilz Agaricus Blazei Murrill profitieren?
Das Wirkstoffprofil von Agaricus blazei murrill macht den Pilz für ein breites Spektrum an gesundheitlichen Anwendungsgebieten relevant. Seine immunmodulierenden, antioxidativen, metabolischen und neuroprotektiven Mechanismen wirken den zugrundeliegenden biologischen Prozessen entgegen und behandeln nicht nur einzelne Symptome. Die folgenden Personengruppen profitieren am meisten von der Einnahme von ABM-Pilzpulver. Krebspatienten
Krebspatienten, die sich einer Behandlung unterziehen oder in Remission sind und eine ergänzende Immununterstützung suchen, können von der Blazein-Aktivität und der Beta-Glucan-vermittelten Immunaktivierung durch ABM profitieren. Die Funktion von NK-Zellen und Makrophagen ist direkt relevant für die Immunmechanismen, die an der Krebsüberwachung beteiligt sind. ABM wird in Japan und Europa im Rahmen integrativer onkologischer Behandlungsprotokolle begleitend zu Chemotherapie und Strahlentherapie eingesetzt. Konsultieren Sie einen MykoTroph-Therapeuten, bevor Sie mit einer ABM-Einnahme im Rahmen einer onkologischen Behandlung beginnen.
Menschen mit Autoimmunerkrankungen
Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Lupus, Multipler Sklerose, Hashimoto-Thyreoiditis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen profitieren von der modulierenden Wirkung von ABM auf regulatorische T-Zellen und das Th1/Th2-Gleichgewicht. Der Mechanismus ist modulierend, nicht stimulierend. ABM aktiviert das Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen nicht einheitlich. Ein MykoTroph-Therapeut kann die Eignung beurteilen und einen auf die jeweilige Erkrankung abgestimmten Behandlungsplan erstellen.
Menschen mit Diabetes
Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Insulinresistenz können von der Wirkung des Beta-Glucans in ABM auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten und die Verbesserung der Insulinsensitivität profitieren Personen, die blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, sollten ihren Blutzuckerspiegel engmaschig überwachen und einen MykoTroph-Therapeuten konsultieren, wenn sie ABM in ihr Behandlungsprogramm integrieren.
Allergie- und Asthmapatienten
Menschen mit chronischen Allergien, darunter saisonale Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Asthma, können von der Th1-fördernden Wirkung von ABM auf das Immunsystem profitieren. Die IgE-vermittelte Reaktivität, die allergischen Reaktionen zugrunde liegt, wird durch diesen Mechanismus zur Wiederherstellung des Gleichgewichts reduziert. Die langfristig konsequente Anwendung führt zu der stärksten immunregulierenden Wirkung.
Menschen mit Lebererkrankungen
Personen mit erhöhten Leberenzymwerten, Fettleber, Hepatitis oder die langfristig leberschädigende Medikamente einnehmen, können von den leberschützenden Wirkungen von ABM durch Ergothionein und die Unterstützung der Kupffer-Zellen profitieren. Bei diagnostizierter Lebererkrankung oder wenn ABM mit einer laufenden medikamentösen Therapie kombiniert wird, sollte unbedingt ein MykoTroph-Therapeut konsultiert werden.
Menschen mit neurologischen Erkrankungen
Menschen mit neurologischen Erkrankungen, beginnendem kognitivem Abbau oder hoher neuroinflammatorischer Belastung können von der durch Ergothionein vermittelten Neuroprotektion und den entzündungshemmenden Wirkungen von ABM über die Immun-Hirn-Achse profitieren. Ein MykoTroph-Therapeut kann ABM in eine umfassendere Behandlung zur neurologischen Unterstützung integrieren.
Menschen mit viralen und bakteriellen Infektionen
Personen mit wiederkehrenden Infektionen, verzögerter Genesung nach akuten Erkrankungen oder anhaltender Anfälligkeit für saisonale Erkrankungen können von der Makrophagen- und NK-Zell-Aktivierung durch ABM profitieren. Dies unterstützt direkt die primären Immunmechanismen gegen Krankheitserreger und reduziert Häufigkeit und Schweregrad wiederkehrender Infektionen bei langfristiger Anwendung.
Menschen unter hohem oxidativem Stress
Menschen mit hoher oxidativer Belastung durch chronischen Stress, intensives Training, Umweltgifte oder Erkrankungen, die systemische Entzündungen hervorrufen, profitieren vom zellulären antioxidativen Schutz durch Ergothionein in ABM. Ergothionein reichert sich in den Geweben an, die am anfälligsten für oxidative Schäden sind, und wirkt dem Problem auf mitochondrialer Ebene entgegen.
Menschen mit kardiovaskulären Risikofaktoren
Personen mit erhöhtem LDL-Cholesterin, hohen Triglyceridwerten, Bluthochdruck oder einer familiären Vorbelastung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen können von den lipidsenkenden, gefäßendothelschützenden und blutdruckregulierenden Eigenschaften des ABM profitieren. Patienten, die Herz-Kreislauf-Medikamente einnehmen, sollten einen MykoTroph-Therapeuten konsultieren, da die Wirkung von ABM auf Lipide und Blutdruck die Medikamentendosierung im Laufe der Zeit beeinflussen kann.
Wie man Agaricus Blazei Murrill für die größtmögliche Wirkung einnimmt
MykoTroph empfiehlt Agaricus blazei murrill als Bio-Pilzpulver vom ganzen Pilz in veganen Kapseln aus deutschem Anbau.
Das Pulver muss aus dem ganzen Pilz gewonnen werden. Nur dann wird das vollständige Spektrum der Inhaltsstoffe des gesamten Fruchtkörpers bewahrt. Der ökologische Anbau nach deutschen Bio-Richtlinien gilt als Goldstandard. Pilze nehmen alle Arten von Schadstoffen aus ihrer Umgebung auf. Konventioneller Anbau birgt das Risiko, dass Pestizid- und Chemikalienrückstände an die Beta-Glucan-Fraktion binden und deren Rezeptoraktivität beeinträchtigen. Deutsche Bio-Standards zählen zu den strengsten.
Die Pilze müssen schonend bei unter 40 °C getrocknet werden. Höhere Temperaturen zerstören wichtige Enzyme und Polysaccharide, die für die gesundheitsfördernde Wirkung unerlässlich sind. Auch das Mahlen muss sorgfältig überwacht werden, da dabei Wärme entsteht.
Kapseln sind losem Pulver vorzuziehen. Loses Pulver zieht schnell Feuchtigkeit an und kann schimmeln, oft unbemerkt. Der Kontakt mit Sauerstoff oxidiert zudem die ungesättigten Fettsäuren und andere empfindliche Verbindungen im Pulver. Kapseln schützen das gesamte Pilzpulver vor diesen Veränderungen und erhalten die Wirkstoffe bis zur Absorption. Tabletten sind nicht empfehlenswert, da sie Füllstoffe und Bindemittel benötigen.
Nehmen Sie ABM-Kapseln kurz vor einer Mahlzeit mit einem Glas stillem Wasser ein. MykoTherapie-Behandlungen sind auf eine Mindestdauer von drei Monaten ausgelegt. Je nach Gesundheitszustand kann auch eine Einnahme über mehr als drei Monate sinnvoll sein.
Die geeignete Dosierung hängt vom individuellen Gesundheitszustand, dem Ausgangsniveau und etwaigen gleichzeitigen Behandlungen oder Medikamenteneinnahmen ab. Lassen Sie sich von einem MykoTroph-Therapeuten einen individuellen Einnahmeplan erstellen. Häufig gestellte Fragen
Zwei Verbindungen unterscheiden Agaricus blazei murrill von allen anderen Vitalpilzen. Erstens Blazein: eine Steroidverbindung, die ausschließlich in Agaricus blazei murrill vorkommt und nachweislich tumorhemmende Wirkungen besitzt, darunter die Induktion von Apoptose und die Hemmung der Angiogenese. Kein anderer Vitalpilz enthält diese Verbindung. Zweitens die spezifische Verzweigungsstruktur der Beta-1,3/1,6-D-Glucan-Verbindung von Agaricus blazei murrill, die einige der stärksten in der Pilzforschung beobachteten immunmodulatorischen Effekte hervorruft.
Ja. In der MykoTherapie wird ABM als ergänzende Therapie zur konventionellen Krebsbehandlung eingesetzt, nicht als Ersatz. Seine immunaktivierenden Verbindungen unterstützen die Funktion von NK-Zellen und Makrophagen. ABM ist in Japan und Europa in integrative onkologische Behandlungen integriert. Jeder, bei dem eine Krebsdiagnose gestellt wurde, sollte vor Beginn einer ABM-Behandlung einen MykoTroph-Therapeuten konsultieren. Dosierung, Zeitpunkt und Kombination mit anderen Vitalpilzen müssen auf die jeweilige Behandlungsart und das Stadium der Erkrankung abgestimmt werden.
Die Anwendung kann angemessen sein, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung. Die immunologischen Effekte von ABM sind nicht einheitlich stimulierend. Bei Autoimmunerkrankungen ist der relevante Mechanismus modulatorisch: ABM unterstützt die Aktivität regulatorischer T-Zellen und die Wiederherstellung des Th1-Gleichgewichts. Die geeignete Dosis, Dauer und Eignung für die jeweilige Autoimmunerkrankung müssen individuell beurteilt werden. Konsultieren Sie vor Beginn der Behandlung einen MykoTroph-Therapeuten.
Die zellulären Effekte setzen bereits mit der ersten Dosis ein. Eine messbar erhöhte Immunaktivierung kann sich bei regelmäßiger Anwendung typischerweise innerhalb von zwei bis vier Wochen einstellen. Stoffwechseleffekte, einschließlich Blutzuckerregulierung und Lipidregulierung, entwickeln sich über ein bis zwei Monate. Stärkere Effekte in komplexen Behandlungen für Autoimmunerkrankungen, zur unterstützenden Krebstherapie oder zum Schutz des Nervensystems erfordern eine mindestens dreimonatige Behandlungsdauer.
Ja. In der MykoTherapie wird ABM häufig mit anderen Vitalpilzen kombiniert, deren Wirkstoffprofile sich ergänzen. Reishi trägt zur Immunregulation und adaptogenen Unterstützung bei. Schmetterlings-Tramete liefert Beta-Glucan-Vielfalt und unterstützt die Darmflora. Cordyceps spendet Energie und unterstützt die Nebennieren bei gleichzeitiger Müdigkeit und Immunschwäche. Hericium wird oft in neurologischen Behandlungsprotokollen mit ABM kombiniert. Ein MykoTroph-Therapeut kann ein auf die jeweilige gesundheitliche Situation abgestimmten Einnahmeplan zusammenstellen.
