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Erfahrungen aus 4000 Jahren fernöstlicher Medizin und viele wissenschaftliche Studien
Nicht nur die Jahrtausende alte Erfahrungen aus der asiatischen Heilkunde bestätigen die gesundheitsfördernde Wirkung der Heilpilze. Inzwischen gibt es eine Vielzahl internationaler wissenschaftlicher Studien, die ihre Heilwirkung bestätigen. Dazu kommen die vielen positiven Erfahrungsberichte aus der Ganzheitsmedizin und der Naturheilkunde.Mit Naturprodukten gänzlich gesund!
Da es sich bei Pilzen um natürliche Substanzen handelt, kommt es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen. Aufgrund vermehrt auftretender chronischer Erkrankungen besinnt man sich heute wieder zunehmend auf natürliche Heilmethoden. Pilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Dabei entfalten sie ihre außergewöhnliche Wirkung durch die Verwendung des gesamten Pilzes mit allen Inhaltsstoffen.Breites Anwendungspektrum
Unser Körper wird einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln, Umweltgifte, psychischer Stress und wenig Freizeit führen dazu, dass die Leistungsfähigkeit unseres Körpers nachlässt.Die Folge sind chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Immunstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes oder Depressionen. Mit Heilpilzen haben wir die Möglichkeit, unseren Körper auch in Stresssituationen bis ins hohe Alter zu stärken.
Ein Haupteinsatzgebiet der Heilpilze ist die Krebstherapie: Das Immunsystem wird in seinem Kampf gegen die Krebszellen unterstützt, die betroffenen Organe werden gestärkt und Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung werden gelindert. In asiatischen Ländern, in denen Heilpilze traditionell eingesetzt werden, treten viele Krebsarten erst gar nicht auf.
Sehr wirkungsvoll sind die Heilpilze auch bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems (Allergien) und Autoimmunerkrankungen. Auch bei typischen Wohlstandserkrankungen wie Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten, Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht, Magen-Darm-Erkrankungen, Gicht, Rheuma, Fettstoffwechselstörungen oder Arteriosklerose werden Heilpilze zur Prävention und zur Therapie sehr erfolgreich eingesetzt.
Sehr hilfreich ist die Mykotherapie bei der Entgiftung unseres Körpers. Verschiedene Heilpilze unterstützen Niere, Leber, Magen-Darm und Lymphsystem in Ihrer Funktion und fördern somit die Ausscheidung von Giftstoffen. Dies ist vor allem bei Hauterkrankungen, aber auch bei unklaren Erschöpfungszuständen sehr wichtig.
Heilpilze haben aber auch ganz generell eine stärkende und vitalisierende Wirkung. So helfen Sie uns gesund und leistungsfähig zu bleiben. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass sich einzelne Heilpilze auch sehr positiv auf bei nachlassender Potenz auswirken, unser Hautbild verbessern oder unsere Fitness und Ausdauer im Sport erhöhen.
Einnahme-Empfehlung:
Eine Therapie mit Heilpilzen ist langfristig ausgelegt. Sie sollte - je nach Krankheitsbild - mindestens über eine Dauer von drei Monaten durchgeführt werden, damit die Pilze ihre ganzheitliche Wirkung entfalten können. Denn sie beseitigen nicht nur die Symptome, sondern vor allem auch die Ursachen der Krankheiten.
Der Einsatz medizinisch wirksamer Pilze sollte in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen. So kann ein sinnvoller Einsatz gemäß den Ursachen gewährleistet werden. Im Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde erhalten Sie Auskunft über einen Mykotherapeuten oder eine Mykotherapeutin in ihrer Nähe.
Autoimmun
Immunsystem
(0,16,31,38)
Das
Immunsystem ist ein sehr kompliziertes und komplexes System zur
Abwehr und Eliminierung körperfremder Substanzen und anormaler
Körperzellen. Zu den Organen des Immunsystems gehört unter anderem
das Knochenmark, Thymus, Milz, Lymphknoten, Mandeln, „Blinddarm"
(Appendix) und die Peyer-Plaques im Darm, ferner eine Vielzahl von
verschiedenen Zellen und Molekülen;
nachfolgend die wichtigsten:
Leukozyten (weiße
Blutkörperchen)
- Granulozyten (wie Neutrophile, Eosinophile und Basophile)
- Monozyten und Makrophagen
- Lymphozyten
- B-Lymphozyten(u.a. Plasmazellen - bilden Antikörper)
- T-Lymphozyten (wie Helfer-Zellen, Suppressor-Zellen, Gedächtnis-Zellen, zytotoxische Zellen)
- Natürliche Killerzellen
Moleküle
- Immunglobuline (Antikörper)
- Zytokine (Lymphokine, Interleukine, Tumor-Nekrose-Faktor, Interferon, etc.)
- Immunhormone
- Proteine des Komplementsystems
- HLA-Moleküle (Antigene)
- Rezeptoren
Beim
gesunden Menschen befinden sich die Zellen und Moleküle in einem
bestimmten Verhältnis untereinander.
Das
Immunsystem ist mit dem Nervensystem, dem Hormonsystem und der Psyche
eng vernetzt und somit beeinflussen Störungen des Immunsystems nicht
selten auch die anderen Systeme - und umgekehrt
(Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie).
Was
ist eine Autoimmunerkrankung? (0,16.31)
Eine
Autoimmunerkrankung ist eine Erkrankung des Immunsystems. Die
verschiedensten körpereigenen Gewebe, Zellen, Rezeptoren und
sonstigen körperlichen Stoffe werden je nach Autoimmunerkrankung vom
eigenen Immunsystem irrtümlich als fremd erkannt und durch die
eigene Immunabwehr angegriffen, was wiederum deren Schädigung zur
Folge hat.
Oft
findet man ein Ungleichgewicht im Bereich der Immunzellen bzw.
Moleküle. Je nach Erkrankung können bestimmte Zellen bzw. Moleküle
zu viel und/oder auch zu wenig vorhanden sein.
Symptomatisch
haben wir dann auf der einen Seite den Autoimmunprozess mit der
übermäßigen/überempfindlichen Funktion und auf der anderen Seite
finden wir nicht selten gleichzeitig eine Immundefizienz.
Daher
sollte man versuchen, dieses Missverhältnis durch eine auf die
Krankheit abgestimmte Immunmodulierung (= Immunstimulation bzw.
Immunsuppression) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Arten
Es
gibt eine sehr große Anzahl von verschiedenen
Autoimmunerkrankungen, die in ihrer Häufigkeit zunehmen.
• Systemische
Autoimmunerkrankungen (z.B.
Lupus erythematodes) (16)
• Organbezogene
Autoimmunerkrankungen (16)
(z.B. Hashimoto-Thyreoiditis,
u.s.w.)
Übersicht über die bekanntesten Autoimmunerkrankungen
(0,1,12,16,31,32)
Hormonsystem:
• Juveniler
Diabetes mellitus Typ I (Bauchspeicheldrüse)
•
Hashimoto-Thyreoiditis (Schilddrüse)
• Morbus
Addison (Nebenniere)
• Morbus
Basedow (Schilddrüse)
Haut
und Schleimhäute:
• Pemphigus
(Blasenbildung der Haut)
• Psoriasis
= Schuppenflechte (Haut, Nägel, Gelenke)
• Vitiligo
= Weißfleckenkrankheit (Haut, Schleimhaut)
Leber
• Autoimmun-Hepatitis
= Leberentzündung
• Primär
biliäre Zirrhose
Magen-Darm-Trakt
• Autoimmun-Gastritis
= Typ-A-Gastritis = Perniziosa (Magen)
• Colitis
Ulcerosa (Dickdarm)
• Morbus
Crohn (Verdauungskanal - überwiegend Dünndarm)
• Zöliakie
(gluteninduzierte Erkrankung der Darmschleimhaut)
Nervensystem
• Amyotrophe
Lateralsklerose = ALS (1. und 2. motorisches Neuron)
•
Guillain-Barré-Syndrom (Entmarkung)
• Morbus
Alzheimer (Nervenzellverluste)
• Morbus
Parkinson (Degeneration dopaminerger Neurone) - degenerativ, evtl.
autoimmun
• Multiple
Sklerose = MS (Entmarkung)
• Polyneuropathie
(periphere Nerven)
Rheuma, Kollagenosen, Muskeln, Knochen
• Fibromyalgie
(überwiegend Muskeln)
• Lupus
erythematodes = Schmetterlingserythem (Multiorgan)
• Morbus
Bechterew = Spondylitis Ankylosans (Wirbelsäule)
• Myasthenia
gravis (neuromuskuläre Reizübertragung)
• Myositis
(Muskeln)
•
Polymyalgia rheumatica (Multiorgan)
• Polymyositis
oder Dermatomyositis (Muskeln)
• Progressive
systemische Sklerose (PSS)
• Rheumatoide
Arthritis (Gelenke)
• Sjögren-Syndrom
(exokrine Drüsen - Trockenheit)
• Sklerodermie,
systemische (Haut, Gefäße, Bindegewebe, inn. Organe)
Systemische Vaskulitiden (Gefäße betreffend)
• Arteriitis
temporalis (Arterien)
• Riesenzellarteriitis
(elastische Gewebe, Arterien)
• Thrombangiitis
obliterans (meist periphere Gefäße)
• Vaskulitis,
systemische (Gefäße)
Sonstige
• Glomerulonephritis
(Niere)
• Sarkoidose
= Boeck-Krankheit (Lunge)
• Chronisches
Müdigkeitssyndrom = Erschöpfungssyndrom = Fatigue - evtl.
autoimmun
(In
den Klammern wurden die überwiegend betroffenen Gewebe angegeben.)
Dies
ist keine abschließende Aufzählung. Es existieren noch viele
weitere Autoimmunerkrankungen.
Autoimmunerkrankungen
können als vorübergehende Erscheinung auftreten oder sich permanent
etablieren (1).
Ferner
gibt es TH1-
und TH2-dominante
Autoimmunerkrankungen, was für die Art der Behandlung von großer
Bedeutung ist.
Nicht
selten haben Patienten gleichzeitig mehrere Autoimmunerkrankungen.
Mögliche Ursachen, Auslöser und verstärkende Faktoren
•
Genetische
bzw. familiäre Disposition (Häufung) (1,16)
•
Sozialer
Stress kann das Immunsystem stark beeinflussen (2)
•
Starke
psychische Belastungen bzw. seelischer Schock (z.B. Mobbing,
Jobverlust, Partnerschaftsprobleme, Trennungen, Tod eines
Familienangehörigen u.s.w.) (0)
•
Akute
und chronische Infekte (bakteriell, viral) (1)
•
Impfungen
(10,16)
(siehe
auch Nebenwirkungen auf Beipackzettel)
•
Pharmakologische
Noxen (1)
bzw.
Arzneimittel (16)
•
Dentale
(Zahn) Werkstoffe wie z.B. Quecksilber, Gold, Nickel, Chrom, Cadmium,
Silber (34)
•
Schwermetallvergiftungen
(8,25)
• Quecksilberverbindungen
führen bereits in sehr niedrigen Konzentrationen zu einer negativen
Beeinflussung
des Immunsystems (16).
•
Chemische
und physikalische Noxen (Schadstoffe) bzw. Umweltfaktoren (1),
darunter Pestizide (8)
•
Nahrungsmittelzusätze
z.B. Geschmacksverstärker wie Glutamat (8,17),
Süßstoffe wie Aspartam (17),
Jod (11),
verschiedene Farbstoffe (17)
- möglicherweise haben auch
Aroma-, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren und andere chemische
Lebensmittelzusätze einen Einfluss auf das Immunsystem.
• Nitrosativer
Stress (26)
• Xenobiotika
(16)
(für den Körper fremdartige
Stoffe)
•
Mobilfunk
bzw. elektromagnetische Strahlung / Elektrosmog kann alle bekannten
bzw. unbekannten Krankheiten fördern bzw. auslösen und kann zur
Überlastung des Immunsystems führen (33)
• und
andere
Verlauf (1)
Autoimmunerkrankungen
können wie folgt verlaufen:
• wellenförmige
Verläufe
• schubweise
• progressiv
(fortschreitend)
Symptome
Die
Symptome fallen je nach Autoimmunerkrankung sehr verschieden aus.
Es
können vielerlei Symptome auf körperlicher (u.a.
Entzündungsreaktionen) und seelischer Ebene auftreten und in der
Praxis dauert es nicht selten lange bis eine Diagnose gestellt ist.
Anamnese
Eine ausführliche Anamnese mit allen Symptomen, Lebensführung, Ernährung, aktueller Lebens- und Berufssituation, Medikamenteneinnahmen, Impfungen, Krankheitsgeschichte des Patienten sowie familiäre Erkrankungen sollte unbedingt durchgeführt werden.
Umfassende Laborwerte (je nach Erkrankung)
• Entzündungsparameter
• Differential-Blutbild
•
Lymphozytendifferenzierung und andere
Immunparameter
• NK-Zell-Aktivitäts-Test
• die
entsprechenden Antikörper
• organspezifische
Werte, Hormonstatus, Stoffwechselparameter
• Schadstoffbelastung
Funktion (je nach Erkrankung)
• EEG, EKG, Blutdruck, Puls, Lungenfunktion, neurologischer Status, etc.
Bildgebende Verfahren (je nach Erkrankung)
• Ultraschall
(Sonographie) bzw. Doppler-Sono (für Gefäße)
• Röntgen,
CT, Kernspin, MRT
• Magen-,
Darmspiegelung
Sonstige (je nach Erkrankung)
• Facharztuntersuchung
• und
andere
Schulmedizinische Therapieansätze
In der Schulmedizin werden je nach Autoimmunerkrankung entzündungshemmende Medikamente (z.B. Cortison-, NSAID-Präparate), Immunsuppressiva, Zytostatika, Antimetaboliten sowie die Substitution von Hormonen (z.B. Schilddrüsenhormone, Hydrocortison, Insulin, etc.) verordnet (1), welche lebensnotwendig sein können.
Naturheilkundliche Therapieansätze
Autoimmunerkrankungen
sind ernstzunehmende Krankheiten. Eine ganzheitliche
naturheilkundliche Behandlung kann für den Patienten eine enorme
Linderung und Hilfe verschaffen. Je früher eine Erkrankung behandelt
wird, desto besser stehen die Chancen. Wenn Gewebe oder Organe
vollkommen zerstört sind, kann auch die Naturheilkunde keine Wunder
mehr vollbringen.
Meine
ganzheitliche Behandlung wird auf mehrere Säulen gestützt:
1. Psyche und Lebensführung
Falls
seelische Schocks, Dauerprobleme, Dauerstress oder chronische
Überlastung mitverantwortlich für die Erkrankung des Patienten
sind, ist es sehr wichtig, die angegriffene Psyche zu behandeln und
die Lebensumstände möglichst so zu gestalten, damit ein glückliches
und ausgeglichenes Leben geführt werden kann.
Generell
ist es von größter Bedeutung positives Denken zu praktizieren und
allmählich negative Gedanken und Gefühle wie Angst, Panik,
Aggression, Zorn, Hass und Neid durch Liebe, Freude, Zufriedenheit
und Dankbarkeit zu ersetzen.
Hier
können beispielsweise Gespräche, Seelsorge, psychologische
Beratung, Psychotherapie, psychosomatische Resonanztherapie oder
Traumatherapie sehr hilfreich sein. Auch Stressbewältigung und
Stressmanagement sind von zentraler Bedeutung, da Dauerstress dem
Immunsystem sehr schadet.
Der
Patient sollte regelmäßig Zeit für sich und seine Gesundheit
einplanen und einen
Ausgleich zum Alltag schaffen.
Dies
kann erfolgen in Form von Atemtherapie, Feldenkrais,
Entspannungsverfahren (wie autogenem Training, Muskelrelaxation nach
Jacobsen, Phantasiereisen, u.s.w.), Aufenthalt in freier Natur,
regelmäßiger Bewegung, Gymnastik, Sport, Tanzen, Reisen, Musik,
Lesen, Malen und mit anderen Hobbies.
Auch
ausreichend viel Schlaf darf nicht fehlen, da er dem Immunsystem zur
Regeneration dient.
2. Ernährung
Autoimmunerkrankte
Patienten sollten unbedingt auf eine gesunde Ernährung achten.
Dabei
sind unbehandelte und naturbelassene Bioprodukte zu bevorzugen.
Vermeiden
Sie möglichst Lebensmittel mit chemischen Zusätzen (siehe oben).
Nahrungsmittel,
die Geschmacksverstärker enthalten (z.B. Fertigprodukte,
Suppenwürfel, Saucen, Gewürze etc.) sowie aluminiumhaltige Zusätze
stehen im Verdacht, die Entwicklung von neurodegenerativen
Erkrankungen wie
Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose
und
Morbus Alzheimer
zu
begünstigen (8,17).
Auch
Jod steht im Verdacht, Autoimmunerkrankungen zu verstärken bzw.
auszulösen (11).
Besonders
Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis
und
Morbus Basedow
sollten
unbedingt den eigenen Jodkonsum kontrollieren und die Nahrung sorgsam
auswählen.
Algenerzeugnisse
können 20-4200 μg Jod pro Gramm Trockengewicht enthalten und ein
Vielfaches des Tagesbedarfes (Erwachsene ca. 180-200 μg pro Tag)
liefern (23).
Braunalgen,
Seegras, Seetang und Sushi sind zum Teil sehr jodhaltig (11).
Auch
Milchprodukte, Fleisch und Eier können aufgrund von jodierten
Futtergemischen höhere Jodgehalte aufweisen (11).
Bei
Hashimoto
und Basedow
- Vorsicht mit
jodiertem Salz, jodhaltigen Medikamenten (z.B. Kontrastmittel),
jodhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sowie jodhaltiger Kosmetik!
Ferner
ist zu beachten, dass diverse Nahrungsmittel den Jodstoffwechsel
beeinflussen können.
Eine
„gesunde" und auf den Patienten und seine Autoimmunerkrankung
abgestimmte Ernährung kann sehr nützlich bei der Behandlung sein.
3. Vermeidung von Giften und Entgiftung des Körpers
Neben der Vermeidung einer Schadstoffaufnahme ist eine sehr vorsichtige Entgiftung der Organe sowie die Ausleitung von Schadstoffen und Schwermetallen von zentraler Bedeutung.
4. Homöopathie
Die klassische Homöopathie durch einen kompetenten Homöopathen ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung, sowohl symptomatisch als auch die chronische Krankheit betreffend.
5. Pflanzenheilkunde
Die
Pflanzenheilkunde nimmt bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen
eine sehr wichtige Rolle ein.
Außerdem
liefern Pflanzen viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente,
Aminosäuren, Enzyme und andere wirksame Stoffe in natürlicher Form.
6. Pilzheilkunde
Die Pilzheilkunde bietet einen sehr interessanten
Behandlungsansatz für die verschiedensten Autoimmunerkrankungen.
Die Medizinalpilze enthalten je nach Sorte in
unterschiedlicher Zusammensetzung eine Vielzahl an Vitaminen (z.B. A,
B, C, D), Mineralstoffen und Spurenelementen (z.B. Eisen, Kalium,
Kalzium, Magnesium, Mangan, Kupfer, Selen, Zink, Germanium u.s.w.)
sowie Fettsäuren, Proteine, Aminosäuren, Enzyme und dienen daher
als natürliche Quelle für diese lebensnotwendigen Stoffe.
Für
die Behandlung der Autoimmunerkrankungen sind besonders auch die
Triterpene und Polysaccharide (Mehrfachzucker) interessant.
Triterpene
wirken cortisonähnlich und antihistaminisch (29).
Einige
Polysaccharide dienen unter anderem der Zellkommunikation, der
Erkennung von nicht mehr funktionsfähigen Zellen, der Erkennung von
Tumorzellen (24)
und
haben noch viele weitere Aufgaben (z.B. antitumoral und
immunmodulierend).
Außerdem
besitzen Heilpilze häufig entzündungshemmende
(5)
Inhaltsstoffe
sowie eine antioxidative (5)
und
entgiftende (30)
Wirkung,
die gerade bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen erwünscht
ist.
Meist
findet man auch antibakterielle (5),
antivirale (5),
antiparasitäre (3)
und
antifungale (5)
Funktionen.
Viele
Pilze haben antitumorale (5,30),
antiallergische (5),
immunregulierende (30),
immunmodulierende (30),
aber auch immunstimulierende (30)
Eigenschaften
und von einigen Medizinalpilzen wird auch von einer immunsuppresiven
(5,9)
Wirkung
berichtet.
Je
nach Erkrankung und Blutbild müssen die Pilze sorgfältig ausgewählt
werden, da je nach Pilz verschiedene Zellreihen des Immunsystems
beeinflusst werden (14)
und manche Pilze auch die
Antikörper-Produktion anregen (3,6,29)
können!
Hierzu einige Begriffserklärungen:
• Immunmodulation:
Veränderung
der Immunantwort durch verschiedene Substanzen im Sinne einer
positiven Unterstützung (Immunstimulation) oder negativen
Beeinflussung (Immunsuppression) (31).
• Immunstimulanz:
Substanzen,
die das Immunsystem auf unterschiedliche Weise aktivieren und bei
Immundefektzuständen therapeutisch angewendet werden; u.a.
pflanzliche Stoffe, Immunmodulatoren und andere (31).
• Immunsuppression:
Unterdrückung
oder Abschwächung der Immunantwort (31).
Die im Weiteren aufgeführten Heilpilze und deren Einsatzgebiete
basieren auf wissenschaftlichen Studien am Menschen, am Tier, im
Labor sowie auf Beiträgen aus der Fachliteratur, aus traditioneller
Heilkunde und Erfahrungsberichten (unter Anwendung von
unterschiedlichsten Darreichungen).
Nichts
desto trotz wird auf diesem Gebiet noch viel zu forschen sein und die
folgende Aufzählung wird sicherlich nicht abschließend sein.
Agaricus
blazei murrill (ABM)
Der
ABM enthält viele Polysaccharide und diese in hoher Konzentration
(29).
Er
hat neben der Wirksamkeit gegen Tumore (3,6,18)
eine
immunstimulierende (4),
immunmodulierende (3,4,40),
antibakterielle (18),
antientzündliche (3)
antiallergische
(3),
ferner cholesterin- und blutzuckersenkende (3,18)
Wirkung.
In
der Literatur findet man den ABM im Bereich der Autoimmunerkrankungen
bei der Behandlung von Dermatomyositis (13),
Diabetes (13,40),
Typ I (19,30),
Glomerulonephritis (13),
Morbus Basedow (13)
und
rheumatoider Arthritis (13).
Positive
Erfahrungsberichte bzw. traditionelle Anwendung des ABM gibt es auch
bei Fibromyalgie (19),
Morbus Alzheimer (19),
Morbus Parkinson (19,25),
Multipler Sklerose (19,30)
und
Psoriasis (30,40).
Aus
eigener Praxiserfahrung kann ich bei der naturheilkundlichen
Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis (0)
über
einen sehr positiven Einsatz des ABM berichten.
Cordyceps
sinensis (Raupenpilz)
Das
Wirkungsspektrum des Cordyceps liegt neben dem Immunsystem vor allem
im Bereich von Sexualität (24),
Libidostörungen (3),
Hormonen und Geschlechtsorganen (19),
Psyche, Lunge (22),
Nieren (22),
Leber (22)
sowie Herz (22)
und Kreislauf-System.
Zudem hat der Cordyceps cholesterinsenkende (3,18) sowie blutzuckersenkende (6) Eigenschaften und erhöht die Produktion der Corticosteroide (36) durch Anregung der Nebennieren-Zellen (36). Ferner handelt es sich um einen Pilz mit antitumoraler (36), antioxidativer (22), antientzündlicher (22,36), antiviraler (3), antibiotischer (19), immunregulierender (18), immunmodulierender (22) sowie immunstimulierender (3,36) Wirkung und er wird im Zusammenhang mit folgenden Autoimmunerkrankungen genannt: Artherosklerose (3), Chronisches Müdigkeitssyndrom (9), Diabetes (3,9,24,39), Typ I (9), Fatigue (3,39), Fibromyalgie (9), Leberzirrhose (3,9), Lupus erythematodes (9,24), und Lupus nephritis (29).
Der
Bezug des Cordyceps zum Hormonhaushalt könnte daher auch interessant
für weitere hormonell bedingte Autoimmunerkrankungen sein (z.B.
Morbus Addison, Thyreoiditis).
Coprinus
(Schopftintling)
Der
Coprinus ist im Besonderen bekannt bei der Behandlung von Diabetes
mellitus Typ I
(19,30)
und
Typ II
(30)
und
wirkt durch erhöhte
Insulinausschüttung (19)
blutzuckersenkend. Siehe
Informationsbrief über „Diabetes".
Auch in der Pilzheilkunde sind mögliche Kontraindikationen,
Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Erstverschlimmerungen zu
beachten:
• Schwangerschaft
• Allergie
gegen Pilze, Pilzsporen oder Pilzbestandteile
• Blutgerinnungsstörungen
•
Organtransplantationen
(39)
•
gleichzeitige
Einnahme von Medikamenten (z.B. Blutverdünnern, Schmerzmitteln,
NSAR-Rheuma-Medikamenten, COX-2-Hemmern, Indomethacin-haltigen
Medikamenten (9),
Immunsuppressiva (39)
und
weiteren)
• Dosis
und Einnahmedauer
• Sonstige
Aufgrund
der Entgiftungsreaktion kann sich bei der Einnahme der Pilze
vorübergehend der Stuhl, Urin und Schweiß hinsichtlich Farbe,
Geruch, Häufigkeit, Menge und Beschaffenheit verändern (30).
Auch Pickel, Magenschmerzen, Blähungen und Übelkeit können
auftreten (30).
Informieren
Sie sich vor der Behandlung mit Heilpilzen bitte bei Ihrem Arzt oder
Heilpraktiker!
Coriolus versicolor
Der
Coriolus wirkt antitumoral (3,18),
immunstimulierend (3,6),
antibakteriell (30)
antifungal
(19),
antiviral (3,5,6,18)
und
daher stark auf das Immunsystem.
In
der Literatur findet man die Anwendung bei:
Leaky
Gut Syndrom (15,29)
assoziiert
mit Autoimmunerkrankungen wie Alopecia areata (15),
Chronischem Müdigkeitssyndrom (15),
Colitis ulcerosa (15,29),
Diabetes (15),
Fatigue (29),
Fibromyalgie (15,29),
Lupus (15,18,29),
Morbus Crohn (15,29),
Multiple Sklerose (15),
Polymyalgia rheumatica (15),
Raynaud Krankheit (15),
rheumatoider Arthritis (15,18,29),
Sjögren-Syndrom (15),
Thyreoiditis (15),
Vaskulitis (15)
und
Vitiligo (15).
Hericium erinacea (Affenkopfpilz)
Der Hericium ist ein sehr interessanter Pilz bei
Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, und wirkt vor allem im
Bereich der Verdauungsorgane, des Nervensystems, der Haut (z.B bei
Neurodermitis) und der Schleimhäute.
Er
wirkt antitumoral (3),
immunstimulierend (3),
immunmodulierend (6),
antibakteriell (29),
antioxidativ (3),
blutzucker- und cholesterinregulierend (3),
schmerzlindernd (3),
vermehrt die Produktion der Nervenwachstumsfaktoren (18)
und
hilft bei Entzündungen (30).
Er
wird bei Diabetes (3),
Morbus Alzheimer (3,19,29,30)
Multipler
Sklerose (19,29)
und
Polyneuropathie (30)
eingesetzt.
Positive
Erfahrungsberichte gibt es auch bei Colitis ulcerosa (19)
und
Morbus Crohn (19,30).
In
Abhängigkeit der entsprechenden Immunparameter könnte Hericium auch
bei weiteren Autoimmunerkrankungen des Magen-/Darmtrakts (z.B.
Autoimmun-Gastritis, Perniziöser Anämie), des Nervensystems (z.B.
Morbus Parkinson, ALS) und der Haut/Schleimhaut in Betracht kommen.
Hier besteht jedoch noch Forschungsbedarf.
Maitake (Grifola frondosa)
Dem
Maitake wird eine antitumorale (6),
antidiabetische (6),
cholesterinsenkende (6),
leberschützende (3,18)
und
blutdrucksenkende (3,6,18)
Wirkung
zugesprochen. Er hilft bei der Gewichtskontrolle (3)
und
wirkt antiviral (6),
antibakteriell (6)
und
immunmodulierend (3).
Der
Maitake wurde beschrieben bei der Behandlung von Chronischem
Müdigkeitssyndrom (9),
Diabetes mellitus (6,37),
Typ II (9,19,20,30),
Fatigue (39),
Fibromyalgie (9)
und
Pemphigoid (9).
Pleurotus
ostreatus (Austernpilz)
Der
Pleurotus ist reichhaltig an B-Vitaminen (1,2,5,6,7)
(41),
Folsäure, Vitamin C und D (19).
Er
wirkt antitumoral (6),
antiviral (6),
antibiotisch (6),
antientzündlich (6),
antioxidativ (19),
cholesterinsenkend (6),
immunmodulierend (6)
sowie
auf Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen (19).
Beim
Pemphigoid (9)
könnte
der Pleurotus nützlich sein.
Poria cocos
Poria
cocos wirkt antitumoral (6),
antientzündlich (3),
antiviral (6),
immunmodulierend (6),
und immunstimulierend (6).
Poria ist außerdem hilfreich bei Psoriasis (Schuppenflechte) (3)
sowie
anderen entzündlichen Hauterkrankungen (3)
und
sonnengeschädigter Haut (3).
Insgesamt soll der Pilz nützlich bei verschiedenen
Autoimmunerkrankungen sein (18,41),
unter anderem auch bei Autoimmun-Enzephalomyelitis (41),
Colitis ulcerosa (35),
Morbus Crohn (35)
und
chronischer Gastritis (35).
Bei Abmagerung (35)
und
Untergewicht (35)
kann
man Poria ebenso zur Behandlung einsetzen. Aus Tierversuchen wird
auch von einer immunsuppressiven Wirkung bei Transplantationen (3)
berichtet.
Reishi
(Ganoderma lucidum)
Der
Reishi wirkt im Besonderen günstig auf das Herz-Kreislauf-System,
Nerven, Haut, Leber, Magen, Milz, Lunge und Niere.
Neben
einer antitumoralen (3,6,22),
antifibrotischen (19),
antioxidativen (3,5,22),
schmerzlindernden (6,18),
antibakteriellen (6),
antifungalen (3),
antiviralen (5,6),
cholesterin- und blutdrucksenkenden (3,6,18)
Wirkung
hat er im Besonderen antientzündliche (3,6,18),
antihistaminische (20),
antiallergische (3,5,6),
immunstärkende (3),
immunstimulierende (6)
und
immunmodulierende (6,22)
Eigenschaften.
Außerdem
erhöht der Reishi die Sauerstoffkonzentration im Blut (18).
Im Bereich der Autoimmunerkrankungen ist er interessant für die
Behandlung von Alopecia areata (Haarschwund) (37),
Arthritis (3),
Asthma (3),
Chronischem Müdigkeitssyndrom (9),
Diabetes mellitus (20,35,39),
Typ II (30),
Fatigue (3,21),
Fibromyalgie (9,21,29,30),
Lupus erythematodes (20,35,37,41),
Morbus Alzheimer (41),
Parkinson (3),
Perniziöser Anämie (35),
Polymyositis (20),
Psoriasis (29),
rheumatoider Arthritis (35),
Sklerodermie (20,37)
und
Thyreoiditis (35).
Positive Erfahrungsberichte gibt es auch bei Morbus Crohn (28)
und
Colitis ulcerosa (28).
Shiitake
(Lentinula edodes)
Der
Shiitake ist ein antitumoraler (3,6,18),
antiviraler (3,5,6),
antibakterieller (3,5,6),
antiparasitärer (6),
leberschützender (3,6,18),
cholesterinsenkender (6,18),
blutdrucksenkender (3,
6),
antientzündlicher (6)
und
immunmodulierender (6)
Medizinalpilz.
Er hat auch eine regulierende Funktion bei Schilddrüsenüber- oder
-unterfunktion (19).
Er wird bei der Behandlung von Diabetes (27,37),
Typ II (30),
Fatigue (27,41),
Fibromyalgie und Leberzirrhose (27),
eingesetzt und ist evtl. beim Pemphigoid (9)
nützlich.
Vorsicht
und Haftung
Eine Autoimmunerkrankung ist eine schwerwiegende
Erkrankung und eine Behandlung gehört in die Hände eines
Fachmannes, der aufgrund der Laborwerte und Befunde unter
Berücksichtigung aller Beschwerden, Umstände, Vorbehandlungen und
Medikationen eine individuelle und ganzheitliche Therapie
herausarbeiten kann. Insbesondere sind mögliche Kontraindikationen,
Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Erstverschlimmerungen mit dem
Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen.
Bei
Autoimmunerkrankungen sind alle (auch naturheilkundlichen)
Behandlungen mit größter Vorsicht und Sorgfalt durchzuführen, um
einen Krankheitsschub, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes
oder gar eine lebensbedrohliche Lebenssituation (z.B. bei
fortgeschrittenen und sehr gefährlichen Autoimmunerkrankungen) zu
verhindern. Wichtig ist dabei zu beachten, dass bei
Naturheilverfahren zu Beginn einer Behandlung durchaus
Erstverschlimmerungen auftreten können. Daher ist eine
Selbstbehandlung durch einen medizinischen Laien auf keinen Fall zu
empfehlen.
Dieser Informationsbrief ist mit größter
Sorgfalt unter Einbeziehung von wissenschaftlichen Studien,
Fachliteratur, Fachbeiträgen und Erfahrungsberichten ausgearbeitet
worden. Englischsprachige Beiträge wurden von der Autorin nach
bestem Wissen übersetzt. Aufgrund einer ständigen Forschung,
Entwicklung und Erfahrung in der Medizin können jederzeit neue
Erkenntnisse hinzukommen - positive wie negative. Als Autorin
übernehme ich keinerlei Haftung für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden sowie irgendwelche Folgen, die sich aus dem
Gebrauch oder Missbrauch der in diesem Artikel gegebenen
Informationen und Anwendungshinweisen ergeben.
Besonders im Hinblick auf die Heilpilze ist der
wissenschaftliche Kenntnisstand am autoimmunerkrankten Patienten
trotz einiger Studien am Mensch noch recht dürftig und viele Studien
basieren auf Tier- und Laborversuchen bzw. Erfahrungsberichten von
Anwendern.
Jede
Einnahme und Dosierung erfolgt auf
die eigene Gefahr des Anwenders.
©
2008 Susanne Wüstner, Heilpraktikerin
Literaturquellen:
(0)
Eigene Praxiserfahrung
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ISBN 3-525-45051-6 und ISBN 3-525-45052-4
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Mushrooms von Georges M. Halpern, MD, PhD, Auflage 2007, ISBN
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and Pharmaco-Toxicological Problems von F. Firenzuoli, L. Gori, G.
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Timo H.J. Niedermeyer und Wolf-Dieter Jülich, Institute of Pharmacy,
Ernst-Moritz-Arndt-University, Greifswald, eCAM 2005
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medical usage with special emphasis on cancer treatments, University
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polysaccharides von S.P., Wasser, 2002
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