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Erkrankungen des Verdauungstraktes

Die Beurteilung der Diagnose Magenerkrankungen wird oft erschwert, da unter anderem bei vielen systemischen und extragastrischen Leiden eine Miterkrankung des Darms vorhanden ist. Zudem reagiert der Magen äußerst empfindlich auf Umwelteinflüsse, Emotionen und Futterveränderungen.

Tiere - Heilen mit PilzenDer Verdauungskanal erstreckt sich von der Maulhöhle bis zum Darmausgang und ist mit Schleimhaut ausgekleidet, die einen relativ großen Teil des Abwehrsystems darstellt (wie z.B. die unspezifische Abwehr durch die ortsansässige Mikroflora der Schleimhäute und das darmassoziierte Immunsystem).

Viele Erkrankungen des Verdauungstraktes basieren auf dem gestörten Zusammenspiel dieser Faktoren, wie es z.B. Infektionen mit sich bringen.

(Bild: Fotolia)

Folgende Pilze können bei Erkrankungen des Verdauungstraktes hilfreich eingesetzt werden:

Hericium

  • durch seine Inhaltsstoffe wird die Regeneration der Magen-, Darm- und Maulschleimhaut angeregt.

Reishi

  • wirkt entspannend und ausgleichend. Er ergänzt die Wirkung des Hericiums. Durch seinen hohen Gehalt an Triterpenen wirkt er entzündungshemmend und reduziert die Histaminausschüttung. Durch seine entspannende Wirkung kann man ihn auch bei allen Stress bedingten Erkrankungen des Verdauungstraktes einsetzen.

Pleurotus

  • unterstützt das Wachstum probiotischer Bakterien. Er wirkt sich positiv auf die Darmflora und das im Darm befindliche Immunsystem aus.

Maitake

  • hat bei länger anhaltenden Durchfällen eine stopfende Wirkung bewiesen.

Coprinus

  • bei Verstopfungen, die viele Ursachen haben können, kann er hilfreich sein.